Abo
  • Services:
Anzeige
Roboter Tarzan: energieeffiziente Fortbewegung des Faultiers als Vorbild.
Roboter Tarzan: energieeffiziente Fortbewegung des Faultiers als Vorbild. (Bild: Georgia Tech/Screenshot Golem.de)

Robotik: Tarzan-Roboter schwingt über die Felder

Roboter Tarzan: energieeffiziente Fortbewegung des Faultiers als Vorbild.
Roboter Tarzan: energieeffiziente Fortbewegung des Faultiers als Vorbild. (Bild: Georgia Tech/Screenshot Golem.de)

Der Landwirt der Zukunft setzt Roboter ein, um das Wachstum seiner Feldfrüchte zu überwachen. US-Robotiker haben ein energieeffizientes System entwickelt, das von der Natur und der Literatur inspiriert ist.

Dieser Tarzan schwingt nicht durch den Dschungel, sondern über Felder: Wissenschaftler des Georgia Institute of Technology (Georgia Tech) haben einen Roboter für die Landwirtschaft entwickelt. Er soll sich an einer Leine entlang hangeln, die über ein Feld gespannt ist und so die Pflanzen inspizieren.

Anzeige

Der Roboter besteht aus zwei langen Armen mit jeweils einem Greifer daran. Jeder der Arme wird von einem Motor angetrieben. Der Roboter hängt sich mit einem Arm an die Leine, der zweite hängt nach unten. Mit diesem Arm holt der Roboter so lange Schwung, bis er die Leine erreicht und sich daran festhalten kann. Dann lässt der Greifer am anderen Arm los, schwingt und greift sich die Leine.

Der Roboter fotografiert die Feldfrüchte

Zu dem Roboter gehört eine kleine Plattform mit der Steuerelektronik sowie mit Sensoren. Darunter befinden sich Kameras, die die Pflanzen beobachten. Die Bilder werden dann von Tarzan zum Landwirt gefunkt, der so das Wachstum seiner Feldfrüchte beurteilen kann.

Um die Landwirtschaft in Zukunft effizienter zu machen, müsse Technik wie etwa Roboter eingesetzt werden, sagt Projektleiter Jonathan Rogers. Nur so lasse sich genug Nahrung für die wachsende Weltbevölkerung produzieren.

Schwingen ist energieeffizienter als Laufen oder Fliegen

Schon heute setzen einige Landwirtschaftsbetriebe Roboter oder Drohnen ein. Allerdings hat Tarzan gegenüber fahrenden, laufenden oder fliegenden Systemen Vorteile: Fahrende Roboter können auf dem Acker Schwierigkeiten mit Hindernissen bekommen. Laufen und vor allem Fliegen hingegen erfordert einen hohen Energieaufwand - entsprechend sind die Einsatzzeiten kurz.

Der schwingende Roboter hingegen sei sehr energieeffizient, sagt Rogers. Er könnte sogar irgendwann von Solarzellen mit Strom versorgt werden. Das Vorbild für den agilen Roboter war übrigens nicht die Figur aus dem Roman von Edgar Rice Burroughs, die sich elegant von Ast zu Ast schwingt, sondern das Faultier. Aufgrund seiner energiearmen Nahrung aus Blättern hängt es meist mit dem Rücken nach unten von einem Ast und bewegt sich nur langsam und energieeffizient fort.

Ein erster Test mit dem Tarzan-Roboter ist für den Sommer 2017 geplant: Der Roboter soll ein Feld überwachen, auf dem Genetiker der Universität von Georgia Soja anbauen.


eye home zur Startseite
egal 13. Apr 2017

Naja, dann maximal Seeadler und größeres, das ist ja kein dichtes Netz ;-) Das wird sich...

Themenstart

Apfelbrot 13. Apr 2017

Mehrere Rollen. Will er die Richtung wechseln hakt er eine andere ein. Wo ist das...

Themenstart

nekronomekron 13. Apr 2017

Wofür gibt es den Text unter der Überschrift?! ö_Ö

Themenstart

Kommentieren



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Wüstenrot Immobilien GmbH, Ludwigsburg
  2. GALERIA Kaufhof GmbH, Köln
  3. Robert Bosch GmbH, Leonberg
  4. Rohde & Schwarz Cybersecurity GmbH, Leipzig


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€/69,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. 109,99€/119,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. (-75%) 2,49€

Folgen Sie uns
       


  1. Funkfrequenzen

    Bundesnetzagentur und Alibaba wollen Produkte sperren

  2. Elektromobilität

    Qualcomm lädt E-Autos während der Fahrt auf

  3. Microsoft

    Mixer soll schneller streamen als Youtube Gaming und Twitch

  4. Linux

    Kritische Sicherheitslücke in Samba gefunden

  5. Auftragsfertiger

    Samsung erweitert Roadmap bis 4 nm plus EUV

  6. Fake News

    Ägypten blockiert 21 Internetmedien

  7. Bungie

    Destiny 2 mischt Peer-to-Peer und dedizierte Server

  8. Rocketlabs

    Neuseeländische Rakete erreicht den Weltraum

  9. Prozessor

    Intel wird Thunderbolt 3 in CPUs integrieren

  10. Debatte nach Wanna Cry

    Sicherheitslücken veröffentlichen oder zurückhacken?



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Quantencomputer: Nano-Kühlung für Qubits
Quantencomputer
Nano-Kühlung für Qubits
  1. IBM Q Mehr Qubits von IBM
  2. Quantencomputer Was sind diese Qubits?
  3. Verschlüsselung Kryptographie im Quantenzeitalter

XPS 13 (9365) im Test: Dells Convertible zeigt alte Stärken und neue Schwächen
XPS 13 (9365) im Test
Dells Convertible zeigt alte Stärken und neue Schwächen
  1. Schnittstelle Intel pflegt endlich Linux-Treiber für Thunderbolt
  2. Atom C2000 & Kaby Lake Updates beheben Defekt respektive fehlendes HDCP 2.2
  3. UP2718Q Dell verkauft HDR10-Monitor ab Mai 2017

Calliope Mini im Test: Neuland lernt programmieren
Calliope Mini im Test
Neuland lernt programmieren
  1. Arduino Cinque RISC-V-Prozessor und ESP32 auf einem Board vereint
  2. MKRFOX1200 Neues Arduino-Board erscheint mit kostenlosem Datentarif
  3. Creoqode 2048 Tragbare Spielekonsole zum Basteln erhältlich

  1. Re: 1400W... für welche Hardware?

    ArcherV | 12:50

  2. Re: Gesundheitsrisiken?

    PearNotApple | 12:48

  3. Festplatten oder andere Elektronik im Auto...

    FlowPX2 | 12:48

  4. Re: Was verbaut man da drin?

    Ach | 12:47

  5. Re: Monetarisierung

    rakanitzu | 12:46


  1. 12:30

  2. 12:01

  3. 12:00

  4. 11:58

  5. 11:50

  6. 11:30

  7. 11:10

  8. 10:50


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel