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Roboschmetterling: Start vom Katapult
Roboschmetterling: Start vom Katapult (Bild: Harvard-Universität/Screenshot: Golem.de)

Robotik: Harvard-Forscher entwickeln Roboschmetterling

Roboschmetterling: Start vom Katapult
Roboschmetterling: Start vom Katapult (Bild: Harvard-Universität/Screenshot: Golem.de)

Ein fliegender Versuchsstand in Miniaturausführung: US-Forscher haben einen Miniroboter entwickelt, der wie ein Insekt fliegt.

Einen Ultraleichtroboter haben Forscher der Harvard Universität entwickelt: Der Roboter wiegt nur wenige Gramm und ist als Versuchsplattform für Flugexperimente gedacht.

Der Roboter ähnelt einem Insekt - Vorbild war ein Schmetterling, der Tabakschwärmer. Wie dieser hat der Roboter einen länglichen Rumpf. Allerdings hat er nur zwei Flügel, sein Schwanz erinnert an das Heck eines Flugzeugs mit Seiten- und Höhenleitwerk.

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Der Roboter wiegt nur einige Gramm

Für den Flügelschlag sorgt ein kleiner Motor, ein Mikrocontroller steuert den Roboter, ein Trägheitssensor hält ihn im Flug stabil. Ein Akku versorgt das System mit Strom. Trotz der Technik wiegt der Roboter, der eine Spannweite von 16 Zentimetern hat, gerade einmal 3,2 Gramm.

Die Flügel schlagen 25 Mal in der Sekunde. Damit schafft der Roboter eine Höchstgeschwindigkeit von 5 Metern pro Sekunde. Starten kann er allerdings nicht aus eigener Kraft: Die Entwickler haben ein kleines Katapult mit Gummiringen gebaut, das den Roboter beschleunigt. Dann kann er sich in der Luft halten.

Die Flügel machen Pause

Dabei müssen die Flügel auch nicht ständig schlagen: Der Roboter hält seine Flughöhe, auch wenn die Flügel nur 70 oder 80 Prozent der Zeit im Einsatz sind. In den Ruhephasen geht das robotische Insekt in den Gleitflug über.

Den Roboter haben die Entwickler vom Microrobotics Laboratory der Harvard-Universität bei der International Conference on Robotics and Automation (ICRA) vorgestellt. Die Konferenz findet in dieser Woche in der schwedischen Hauptstadt Stockholm statt.

Das System ist noch in einem sehr frühen Entwicklungsstadium: Es sei noch nicht außerhalb eines speziellen Tunnels geflogen, berichtet das US-Wissenschaftsmagazin IEEE Spectrum. Das soll sich ändern: Als nächstes wollen die Forscher ihr Roboinsekt auf einer größeren Fläche fliegen lassen.


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Prinzeumel 21. Mai 2016

...echt nix text...

Necator 20. Mai 2016

Laut Amazon könnte man was ähnliches 2007 als Spielzeug kaufen. Sah es damals sogar...

Rageltus 20. Mai 2016

https://www.festo.com/group/de/cms/10224.htm BionicOpter

Zensurfeind 20. Mai 2016

ROFL - Das sehe ich auch so.

Moe479 20. Mai 2016

artigen aufbau ... bzw. errinnert an stark an entwürfe von da Vinci ...



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