Abo
  • Services:

Robotics Challenge: Darpa ruft neuen Roboterwettbewerb aus

Die Darpa hat einen neuen Roboterwettbewerb ausgerufen. Gesucht werden Roboter für Einsätze in Ruinen.

Artikel veröffentlicht am ,
Humanoide bevorzugt: Darpa startet neue Robotics Challenge.
Humanoide bevorzugt: Darpa startet neue Robotics Challenge. (Bild: Darpa)

Auto fahren können Roboter inzwischen - sie dürfen es sogar auf öffentlichen Straßen. Bei ihrem nächsten Roboterwettbewerb sucht die Defense Advanced Research Projects Agency (Darpa) nach fähigen Robotern für Rettungseinsätze.

  • Fahren, klettern, werkeln: So stellt sich die Darpa den Rettungsroboter der Zukunft vor (Grafik: Darpa)
Fahren, klettern, werkeln: So stellt sich die Darpa den Rettungsroboter der Zukunft vor (Grafik: Darpa)
Stellenmarkt
  1. M-net Telekommunikations GmbH, München
  2. McService GmbH, München

Ziel der Darpa Robotics Challenge sei, Bodenroboter mit der Fähigkeit zu entwickeln, "in einer gefährlichen, zerstörten Umgebung, die von Menschen geschaffen wurde, komplexe Aufgaben zu erledigen", schreibt die Forschungsagentur des US-Verteidigungsministeriums. Er ist also gedacht für Einsätze in zerstörten Städten.

Katastrophen und Krieg

Dabei denkt die Darpa an Zerstörungen durch Naturkatastrophen ebenso wie durch Krieg: "Roboter haben dabei geholfen, die Folgen der Katastrophe im japanischen Atomkraftwerk Fukushima zu mildern und US-Streitkräfte setzen sie als Assistenten für Soldaten ein, um Sprengfallen zu entschärfen", heißt es in der Ankündigung.

Zwar müssen die Roboter laut Ausschreibung nicht notwendigerweise eine humanoide Form haben. Die Anforderungen sind jedoch so formuliert, dass humanoide Roboter sie am besten erfüllen können. So muss der Roboter beispielsweise in der Lage sein, selbstständig zu einem Einsatzort zu fahren. Dort muss er eine Leiter hochklettern, Türen öffnen und Gebäude betreten.

Werkzeuge handhaben

Ist der Eingang zu einem Gebäude mit Geröll verschüttet, muss er darüber hinwegklettern und es, falls es den Zutritt blockiert, wegräumen. Auch vor Laufbühnen darf der Roboter nicht zurückschrecken. Gibt es keinen Zugang, muss sich der Roboter auch selbst einen schaffen können, indem er eine Betonwand einreißt. In einem Gebäude muss er ein Ventil finden, mit dem er eine leckende Rohrleitung verschließt. Schließlich muss er Teile wie eine Pumpe austauschen. Bei diesen Aufgaben muss er herkömmliche Werkzeuge einsetzen.

Roboter seien heute schon vielfältig einsetzbar. Die Anforderungen der Robotics Challenge gingen aber über den bisherigen Stand der Technik hinaus, erklärt Gill Pratt, Programm-Manager bei der Darpa. "In diesem Wettbewerb soll überwachte Autonomie in der Wahrnehmung und Entscheidungsfindung getestet werden, Mobilität mit einem Fahrzeug und zu Fuß, Geschicklichkeit, Kraft und Ausdauer in einer Umgebung, die für Menschen geschaffen, aber durch eine Katastrophe zerstört wurde."

Zwei Phasen

Am 16. April veranstaltet die Darpa einen Onlineworkshop, in dem sie über den Wettbewerb informiert. Meldungen müssen bis zum 31. Mai 2012 eingereicht werden. Der Roboterwettbewerb selbst startet am 1. Oktober 2012. Er ist in zwei Phasen unterteilt. Die erste endet am 31. Dezember 2013. Die zweite Phase beginnt voraussichtlich am 1. Januar 2014 und endet am 31. Dezember des Jahres.

Die Robotics Challenge gehört zu der 2011 von US-Präsident Barack Obama ausgerufenen National Robotics Initiative. Die Darpa hat für den besten Roboter eine Siegprämie von 2 Millionen US-Dollar ausgelobt. Daneben stellt sie Fördermittel in Höhe von 34 Millionen US-Dollar bereit.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-63%) 34,99€
  2. 34,99€ (erscheint am 15.02.)
  3. (-50%) 4,99€
  4. 32,99€ (erscheint am 25.01.)

7hyrael 12. Apr 2012

sicher nicht, das wäre der peröhnliche alptraum eines jeden politikers der Matrix gesehen...


Folgen Sie uns
       


Touch-Projektoren von Bosch angesehen (CES 2019)

Die Projektoren von Bosch erlauben es, das projizierte Bild als Touch-Oberfläche zu verwenden. Das ergibt einige interessante Anwendungsmöglichkeiten.

Touch-Projektoren von Bosch angesehen (CES 2019) Video aufrufen
WLAN-Tracking und Datenschutz: Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?
WLAN-Tracking und Datenschutz
Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?

Unternehmen tracken das Verhalten von Nutzern nicht nur beim Surfen im Internet, sondern per WLAN auch im echten Leben: im Supermarkt, im Hotel - und selbst auf der Straße. Ob sie das dürfen, ist juristisch mehr als fraglich.
Eine Analyse von Harald Büring

  1. Gefahr für Werbenetzwerke Wie legal ist das Tracking von Online-Nutzern?
  2. Landtagswahlen in Bayern und Hessen Tracker im Wahl-O-Mat der bpb-Medienpartner
  3. Tracking Facebook wechselt zu First-Party-Cookie

Vivy & Co.: Gesundheitsapps kranken an der Sicherheit
Vivy & Co.
Gesundheitsapps kranken an der Sicherheit

35C3 Mit Sicherheitsversprechen geizen die Hersteller von Gesundheitsapps wahrlich nicht. Sie halten sie jedoch oft nicht.
Von Moritz Tremmel

  1. Krankenkassen Vivy-App gibt Daten preis
  2. Krankenversicherung Der Papierkrieg geht weiter
  3. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche

Schwer ausnutzbar: Die ungefixten Sicherheitslücken
Schwer ausnutzbar
Die ungefixten Sicherheitslücken

Sicherheitslücken wie Spectre, Rowhammer und Heist lassen sich kaum vollständig beheben, ohne gravierende Performance-Einbußen zu akzeptieren. Daher bleiben sie ungefixt. Trotzdem werden sie bisher kaum ausgenutzt.
Von Hanno Böck

  1. Sicherheitslücken Bauarbeitern die Maschinen weghacken
  2. Kilswitch und Apass US-Soldaten nutzten Apps mit fatalen Sicherheitslücken
  3. Sicherheitslücke Kundendaten von IPC-Computer kopiert

    •  /