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Roboterstaubsauger: Roomba saugt neben Staub auch Daten

Das Unternehmen iRobot baut Staubsaugerroboter, die beim Reinigen einen Raumplan der Wohnung erstellen. Diese Daten sollen nicht ungenutzt bleiben, meint das Unternehmen.

Artikel veröffentlicht am ,
Roomba 980
Roomba 980 (Bild: iRobot)

Der Roomba 980 von iRobot erstellt mit seinen Sensoren einen recht detaillierten Plan der Wohnung, während er saugt: Diese Daten will der Hersteller nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters verkaufen und zwar an Hersteller von Smart-Home-Technik.

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Nach Angaben des iRobot-Chefs Colin Angle sollen die Raumpläne der Kunden für die Hersteller von Smart-Home-Geräten besonders interessant sein. Das bestätigte Angle gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Für iRobot wären die Daten ein Zusatzgeschäft - wenn die Kunden zustimmen.

Ein Lautsprecherhersteller könnte mit den Daten genau erkennen, wo sein Gerät am besten platziert werden sollte, um den bestmöglichen Klang zu erzielen. Ein detaillierter Raumplan würde auch helfen, eine Überwachungskamera am sinnvollsten Ort zu platzieren oder sogar Gegenstände wiederzufinden, die verlegt wurden.

Wie der Datenschutz realisiert werden könnte, wenn auf einmal Firmen die Grundrisse von Wohnungen besitzen, ist noch nicht abzusehen. Der Nutzer müsse in jedem Fall dem Verkauf zustimmen, sagte Angle.

Der Roomba 980 kostet in Deutschland rund 1.000 Euro. Er hat WLAN sowie zahlreiche Sensoren an Bord, mit denen er während der Fahrt ein Abbild des Raums erzeugt und sich selbst lokalisiert. Dies geschieht ohne GPS, allein durch die Vermessung des Raums.

Bekannt wurde iRobot zwar durch Staubsaugerroboter, doch die Anfänge des Unternehmens liegen im Bereich Militärroboter. Von dieser Abteilung trennte sich das Unternehmen 2016 jedoch. Für rund 45 Millionen US-Dollar übernahm Arlington Capital Partners die Abteilung, die zuvor noch in ein eigenes Unternehmen umgewandelt wurde, das ausschließlich Militär- und Polizeiroboter baut.

Nachtrag vom 28. Juli 2017, 13:50 Uhr

Mittlerweile hat sich der Hersteller mit einem Statement gemeldet gemeldet: "Daten werden nicht an Dritte verkauft. Ohne Einwilligungserklärung der Kunden werden keine Daten mit Dritten geteilt. Derzeit erstellt iRobot Karten, mit deren Hilfe Roombas effizient und wirkungsvoll das Zuhause reinigen können. In Zukunft - die Erlaubnis des Kunden vorausgesetzt - könnten diese Informationen smarten Endgeräten dabei helfen, besser zu funktionieren. Möchte beispielsweise ein Nutzer, dass sein Smart Home versteht, welche vernetzten Leuchten sich in welchem Raum befinden, damit das sprachgesteuerte Endgerät besser funktioniert, könnte der Roomba dies ermöglichen. Dies wäre lediglich möglich, wenn der Nutzer dem zustimmt. Zudem ist es noch unklar, welche - wenn überhaupt - Firmen-Partnerschaften dafür nötig wären."



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User_x 28. Jul 2017

mir ging es mit der wahlempfehlung darum, die eigene handlungsfähigkeit zu verdeutlichen...

thinksimple 27. Jul 2017

Vileda wischmop

DeathMD 26. Jul 2017

Ich werde eine App entwickeln, einen Namen hab ich schon einmal: HERE WeBurgle. Ein Preis...

Mopsmelder500 26. Jul 2017

und knacken das Smartschloss in der Zeit in Sie laden, kann der Rechner ja genutzt...


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