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Torte statt Bus

"Dieses Projekt wird zum Erfahrung-Sammeln dienen, von der technischen, aber auch von der Akzeptanz-Seite her", sagt auch Landrat Reinhardt. Gerade ältere Menschen stünden aber neuer Technik oft skeptisch gegenüber, sagt Pascal Friebel, Verkehrspsychologe von der TU Dresden. Am Anfang wird deshalb ein Coach an Bord sein, der Vorurteile abbauen helfen soll. Außerdem sollen die Bürger mit Veranstaltungen informiert werden.

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Wo aber bleibt der Bus? Das ist das Problem: "Wir können nicht zu Hersteller XY gehen und Model Typ Sowieso kaufen", sagt Steffen. "Das sind Manufakturgeräte." Sprich: Einzelanfertigungen. Hier kommen die Forscher der TU Berlin ins Spiel: Sie werden ermitteln, welche Anforderungen das Fahrzeug haben muss. Das Fahrzeug werde voraussichtlich zwölf Fahrgäste befördern können, von denen die Hälfte sitzen könne, sagt der Berliner Wissenschaftler Holst. Die Projektpartner sind laut ORP-Chef Steffen in Kontakt mit mehreren Herstellern solcher Fahrzeuge.

Navya-Bus hat einen Unfall

Viele gibt es ohnehin nicht. Dazu zählt das französische Unternehmen Easymile, das den EZ-10 baut, der beispielsweise in Helsinki gefahren ist, oder der Navya des gleichnamigen Herstellers, den die Schweizer Post nutzt, was nicht immer ganz problemlos abläuft.

Eine weitere Alternative für die Kyritzer könnte Olli sein. Der US-Hersteller Local Motors hat ihn unter anderem in einem Vorort der US-Hauptstadt Washington und in Berlin-Schöneberg getestet. Auf der Plattform Cloui des schwäbischen Unternehmens Paravan lässt sich ebenfalls ein solcher Bus aufbauen.

Busse gibt es nur auf Video

Diejenigen, die erwartet hatten, dass nach den Reden der Offiziellen beim ersten Pressetermin in Kyritz ein kleiner autonomer Minibus gleich hinter einem der anderen Fahrzeuge im Depot auftauchen würde, werden enttäuscht. Landrat Reinhard verweist auf eine Leinwand neben sich, auf die in Dauerschleife ein Video von den drei, vier verschiedenen Prototypen in ihren Pilotprojekten projiziert wird.

In einem Jahr - da sind sich die Beteiligten sicher - ist der autonome Bus in Kyritz auf der Straße. ORP-Geschäftsführer Steffen ist jedenfalls voller Tatendrang: "Wir müssen einfach mal anfangen und nicht darüber diskutieren, was nicht geht." Einfach mal anfangen, heißt an diesem Tag: gemeinsam eine Autonomer-ÖPNV-Torte anschneiden. Das geht.

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Anonymer Nutzer 08. Nov 2017

er fragt sich warum das die ganze zeit auch defizitär ging und nun nicht mehr gehen...


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