Roboterarm: Dobot M1 - der Industrieroboter für daheim

3D-drucken, malen, löten: Mit dem Dobot M1 hat das chinesische Unternehmen Yuejiang einen Roboter entwickelt, der mit unterschiedlichen Aktoren ausgestattet werden kann und vielseitig einsetzbar ist. Er ist wie ein Industrieroboter - nur viel günstiger.

Artikel veröffentlicht am ,
Dobot M1: mobile Plattform als Zubehör
Dobot M1: mobile Plattform als Zubehör (Bild: Shenzhen Yuejiang Technology)

Etwas zum Spielen, eine Überraschung und etwas zum Naschen: Dobot M1 ist ein Roboterarm, wie wir ihn aus der Industrie kennen und der eine Menge Aufgaben erfüllen kann. Dieser vielseitige Roboter, der von dem chinesischen Unternehmen Shenzhen Yuejiang Technology entwickelt wurde, ist auch für den fortgeschrittenen Heimwerker erschwinglich.

Stellenmarkt
  1. Service Manager Datenbanksysteme (m/w/d)
    operational services GmbH & Co. KG, Leinfelden-Echterdingen, Dresden, Ingolstadt, Wolfsburg
  2. Test Automatisierer (m/w/d) IT
    M-net Telekommunikations GmbH, München
Detailsuche

Der Dobot M1 ist ein Scara-Roboter - die Abkürzung steht für Selective Compliance Assembly Robot Arm. Dobot besteht aus einem knapp 53 Zentimeter hohen Ständer, an dem der Arm befestigt ist. Dieser sitzt auf einer Schiene, die eine Auf- und Abwärtsbewegung ermöglicht. Der Arm, der ein Gelenk hat, hat eine Reichweite von 40 Zentimetern und kann 1,5 Kilogramm heben.

Dobot kann eine Menge

An den Arm können verschiedene Werkzeugköpfe montiert werden, so dass der Dobot M1 beispielsweise 3D-drucken, mit einem Laser gravieren, löten, malen und schreiben oder Werkstücke mit einem Saugnapf greifen und sortieren kann. Dafür ist allerdings eine Kamera als Zusatzmodul erforderlich.

Der Arm kann auf einfache Weise programmiert werden: Der Nutzer führt ihn und der Arm wiederholt diese Bewegungen oder der Nutzer bedient ihn mit einer 3D-Maus. Eine weitere Möglichkeit ist, ihn über eine App vom Smartphone oder per Computer zu steuern. Für komplexere Aufgaben gibt es ein SDK und eine Programmierschnittstelle. Daten werden per WLAN oder Bluetooth auf das Gerät übertragen.

Dobot findet Unterstützer

Golem Akademie
  1. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  2. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
  3. Online-Sprachkurse mit Golem & Gymglish
    Kurze Lektionen, die funktionieren
Weitere IT-Trainings

Um die Entwicklung des Dobot M1 abzuschließen, haben die Entwickler eine Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform Kickstarter eingerichtet. Darüber wollen sie 100.000 US-Dollar sammeln. Nach nur einem Tag haben sie dieses Ziel schon übertroffen: Über 100 Unterstützer haben mehr als 143.000 US-Dollar zugesagt.

In der Crowdfunding-Kampagne gibt es einen Dobot M1 inklusive zweier Werkzeugköpfe für 1.600 US-Dollar. Als Zubehör biete Yuejiang unter anderem weitere Köpfe für je 80 US-Dollar an, eine Kamera oder eine Lötausrüstung für je 600 US-Dollar und eine fahrbare Plattform für 6.100 US-Dollar. Yuejiang will die ersten Dobots im April oder Mai kommenden Jahres ausliefern.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Talaris 01. Dez 2016

Das Gerät ist nur leider nicht neu. Makerarm hat bereits vor ziemlich exakt einem Jahr...

El1n 01. Dez 2016

Also für mich ist das erst der zweite dieser Art von dem ich lese. War von dem hier schon...

AllDayPiano 01. Dez 2016

Ich arbeite hier mit einem UR10. Das Teil kann eigentlich das gleiche (nur in größer...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Waffensystem Spur
Menschen töten, so einfach wie Atmen

Soldaten müssen bald nicht mehr um ihr Leben fürchten. Wozu auch, wenn sie aus sicherer Entfernung Roboter in den Krieg schicken können.
Ein IMHO von Oliver Nickel

Waffensystem Spur: Menschen töten, so einfach wie Atmen
Artikel
  1. OpenBSD, TSMC, Deathloop: Halbleiterwerk für Automotive-Chips in Japan bestätigt
    OpenBSD, TSMC, Deathloop
    Halbleiterwerk für Automotive-Chips in Japan bestätigt

    Sonst noch was? Was am 15. Oktober 2021 neben den großen Meldungen sonst noch passiert ist, in aller Kürze.

  2. Whatsapp: Vater bekommt wegen eines Nacktfotos Ärger mit Polizei
    Whatsapp
    Vater bekommt wegen eines Nacktfotos Ärger mit Polizei

    Ein Vater nutzte ein 15 Jahre altes Nacktfoto seines Sohnes als Statusfoto bei Whatsapp. Nun läuft ein Kinderpornografie-Verfahren.

  3. Pornoplattform: Journalisten wollen Xhamster-Eigentümer gefunden haben
    Pornoplattform
    Journalisten wollen Xhamster-Eigentümer gefunden haben

    Xhamster ist und bleibt Heimat für zahlreiche rechtswidrige Inhalte. Doch ohne zu wissen, wer profitiert, wusste man bisher auch nicht, wer verantwortlich ist.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Bis 21% auf Logitech, bis 33% auf Digitus - Cyber Week • Crucial 16GB Kit 3600 69,99€ • Razer Huntsman Mini 79,99€ • Gaming-Möbel günstiger (u. a. DX Racer 1 Chair 201,20€) • Alternate-Deals (u. a. Razer Gaming-Maus 19,99€) • Gamesplanet Anniversary Sale Classic & Retro [Werbung]
    •  /