Roboterarm: Dobot M1 - der Industrieroboter für daheim

Etwas zum Spielen, eine Überraschung und etwas zum Naschen: Dobot M1(öffnet im neuen Fenster) ist ein Roboterarm, wie wir ihn aus der Industrie kennen und der eine Menge Aufgaben erfüllen kann. Dieser vielseitige Roboter, der von dem chinesischen Unternehmen Shenzhen Yuejiang Technology(öffnet im neuen Fenster) entwickelt wurde, ist auch für den fortgeschrittenen Heimwerker erschwinglich.

Der Dobot M1 ist ein Scara-Roboter(öffnet im neuen Fenster) - die Abkürzung steht für Selective Compliance Assembly Robot Arm. Dobot besteht aus einem knapp 53 Zentimeter hohen Ständer, an dem der Arm befestigt ist. Dieser sitzt auf einer Schiene, die eine Auf- und Abwärtsbewegung ermöglicht. Der Arm, der ein Gelenk hat, hat eine Reichweite von 40 Zentimetern und kann 1,5 Kilogramm heben.
Dobot kann eine Menge
An den Arm können verschiedene Werkzeugköpfe montiert werden, so dass der Dobot M1 beispielsweise 3D-drucken, mit einem Laser gravieren, löten, malen und schreiben oder Werkstücke mit einem Saugnapf greifen und sortieren kann. Dafür ist allerdings eine Kamera als Zusatzmodul erforderlich.
Der Arm kann auf einfache Weise programmiert werden: Der Nutzer führt ihn und der Arm wiederholt diese Bewegungen oder der Nutzer bedient ihn mit einer 3D-Maus. Eine weitere Möglichkeit ist, ihn über eine App vom Smartphone oder per Computer zu steuern. Für komplexere Aufgaben gibt es ein SDK und eine Programmierschnittstelle. Daten werden per WLAN oder Bluetooth auf das Gerät übertragen.
Dobot findet Unterstützer
Um die Entwicklung des Dobot M1 abzuschließen, haben die Entwickler eine Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform Kickstarter(öffnet im neuen Fenster) eingerichtet. Darüber wollen sie 100.000 US-Dollar sammeln. Nach nur einem Tag haben sie dieses Ziel schon übertroffen: Über 100 Unterstützer haben mehr als 143.000 US-Dollar zugesagt.
In der Crowdfunding-Kampagne gibt es einen Dobot M1 inklusive zweier Werkzeugköpfe für 1.600 US-Dollar. Als Zubehör biete Yuejiang unter anderem weitere Köpfe für je 80 US-Dollar an, eine Kamera oder eine Lötausrüstung für je 600 US-Dollar und eine fahrbare Plattform für 6.100 US-Dollar. Yuejiang will die ersten Dobots im April oder Mai kommenden Jahres ausliefern.



