• IT-Karriere:
  • Services:

Roboter: Uarm, der Industrieroboter für den Schreibtisch

Uarm ist ein Industrieroboter für den Schreibtisch. Er wuchtet keine Autoteile, aber immerhin eine Getränkedose.

Artikel veröffentlicht am ,
Uarm: hebt eine Getränkedose
Uarm: hebt eine Getränkedose (Bild: Ufactory)

Industrieroboter - das sind jene Ungetüme, die in menschenleeren Werkshallen Autos bauen oder unhandliche, schwere Gegenstände wuchten. Einen solchen Roboter im Kleinformat hat das chinesische Unternehmen Ufactory entwickelt. Auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter sucht es derzeit finanzielle Unterstützung.

Stellenmarkt
  1. TenneT TSO GmbH, Bayreuth, Lehrte, Arnheim (Niederlande)
  2. SSI SCHÄFER IT Solutions GmbH, Giebelstadt bei Würzburg

Der Uarm ist ein von vier Servomotoren angetriebener Roboterarm. Er steht auf einer Basis, die mit vier Saugnäpfen auf dem Tisch befestigt wird. Optional gibt es auch eine Basis mit Rädern, die den Uarm mobil macht.

Vier Motoren

Drei der Motoren befinden sich in der Basis und bewegen den Arm: Er kann sich heben, senken und um 180 Grad drehen. Ein Motor sitzt am Ende des Arms und steuert den Aktor. Zur Verfügung stehen ein Saugnapf, der mit einer Vakuumpumpe gesteuert wird, sowie zwei Greifer.

Die Ansteuerung der Motoren übernimmt ein Arduino-kompatibler Controller. Der Uarm wird per USB an einen Computer angeschlossen und kann dann mit Maus und Tastatur gesteuert werden: So kann der Arm gedreht werden, indem die Maus nach links oder rechts bewegt wird. Durch Drehen des Mausrades wird der Arm nach vorne gekippt oder aufgerichtet. Zudem sind laut Ufactory Apps für Android- und iOS-Geräte in Arbeit.

Reales Vorbild

Vorbild ist der Pallet Pack des Schweizer Konzerns Asea Brown Boveri (ABB). Der Uarm kommt nicht ganz an die Leistungsfähigkeit des Originals heran, das Lasten von über 100 Kilogramm heben kann. Er ist aber immerhin stark genug, um eine Getränkedose zu heben. Anders als das Original besteht der Uarm aus Holz oder Kunststoff. Die Teile sind mit einem Laser ausgeschnitten.

  • Den Mini-Industrieroboter Uarm gibt es aus Holz oder Kunststoff. (Foto: Ufactory)
  • Er steht auf einer Basis, die mit Saugnäpfen am Tisch befestigt wird. (Foto: Ufactory)
  • Optional gibt es auch eine fahrende Basis mit Rädern. (Foto: Ufactory)
  • Drei Aktoren stehen zur Auswahl: ...  (Foto: Ufactory)
  • ... der Saugnapf, der von einer Vakuumpumpe gesteuert wird,... (Foto: Ufactory)
  • .. oder zwei unterschiedliche Greifer. (Foto: Ufactory)
  • Die Bauteile sind mit dem Laser ausgeschnitten. (Foto: Ufactory)
  • Hinzu kommen Metallteile wie  Schrauben ... (Foto: Ufactory)
  • ... sowie die Elektronik. (Foto: Ufactory)
Den Mini-Industrieroboter Uarm gibt es aus Holz oder Kunststoff. (Foto: Ufactory)

Um dem Uarm den letzten Feinschliff zu geben sowie für die Vorbereitung der Serienfertigung haben die Entwickler eine Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform Kickstarter initiiert. Das Ziel ist relativ niedrig gesteckt. Gerade mal 5.000 US-Dollar wollen die Entwickler aus Shenzhen in der südchinesischen Provinz Guangdong bis Anfang März einwerben. Das Ziel haben sie bereits erreicht: Über 12.000 US-Dollar sind zugesagt worden.

Einen Bausatz des Uarm aus Holz oder Kunststoff mit Greifer gibt es ab 185 US-Dollar. Der Uarm mit Saug-Aktor kostet 220 US-Dollar. Wer den Uarm nicht selbst zusammenbauen möchte, muss 280 US-Dollar zusagen. Ausgeliefert werden die Roboterarme ab Mai. Dann soll der Uarm auch Open Source werden: Die Entwickler wollen im Mai die Konstruktionsdaten und die Software im Internet zur Verfügung stellen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

FruitDealer 23. Jan 2014

Diese Prozesse sind doch in einem großem Labor längst automatisiert. Das wäre höchstens...

FaKre 23. Jan 2014

Und wie wäre es damit mal kurz nachzulesen, was im nunchuck drin ist? Das damit keine...


Folgen Sie uns
       


Command and Conquer Remastered - Test

Nach Desastern wie Warcraft 3: Reforged ist die gelungene Remastered-Version von C&C eine echte Erfrischung.

Command and Conquer Remastered - Test Video aufrufen
Coronavirus und Karaoke: Gesang mit Klang trotz Gesichtsvorhang
Coronavirus und Karaoke
Gesang mit Klang trotz Gesichtsvorhang

Karaokebars sind gefährliche Coronavirus-Infektionsherde. Damit den Menschen in Japan nicht ihr Hobby genommen wird, gibt es nun ein System, das auch mit Mundschutz gute Sounds produzieren soll.
Ein Bericht von Felix Lill

  1. Corona Gewerkschaft sieht Schulen schlecht digital ausgestattet
  2. Corona Telekom und SAP sollen europaweite Warn-Plattform bauen
  3. Universal Kinofilme kommen früher ins Netz

Pixel 4a im Test: Google macht das Pixel kleiner und noch günstiger
Pixel 4a im Test
Google macht das Pixel kleiner und noch günstiger

Google macht mit dem Pixel 4a einiges anders als beim 3a - und eine Menge richtig, unter anderem beim Preis. Im Herbst sollen eine 5G-Version und das Pixel 5 folgen.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Google stellt das Pixel 4 ein
  2. Android Googles Dateimanager erlaubt PIN-geschützten Ordner
  3. Google Internes Dokument weist auf faltbares Pixel hin

UX-Designer: Computer sind soziale Akteure
UX-Designer
"Computer sind soziale Akteure"

User Experience Designer schaffen positive Erlebnisse, wenn Nutzer IT-Produkte verwenden. Der Job erfordert Liebe zum Detail und den Blick fürs große Ganze.
Ein Porträt von Louisa Schmidt

  1. Coronapandemie Viele IT-Freelancer erwarten schlechtere Auftragslage
  2. IT-Fachkräftemangel Es müssen nicht immer Informatiker sein
  3. Jobporträt IT-Produktmanager Der Alleversteher

    •  /