Abo
  • Services:
Anzeige
Ein Riss im Asphalt, der vom Roboter gekittet wurde
Ein Riss im Asphalt, der vom Roboter gekittet wurde (Bild: Jonathan Holmes)

Roboter: Straßenreparatur mit Asphaltstrahldrucker

Ein Riss im Asphalt, der vom Roboter gekittet wurde
Ein Riss im Asphalt, der vom Roboter gekittet wurde (Bild: Jonathan Holmes)

Schlaglöcher sollen mit Hilfe eines Roboters, der am Georgia Tech Research Institute (GTRI) entwickelt wurde, noch vor ihrer Entstehung repariert werden. Das Gerät erkennt Risse im Asphalt und repariert sie. Das Verfahren ähnelt der Funktionsweise eines Tintenstrahldruckers.

Die Forscher des Georgia Tech Research Institute (GTRI) haben ein automatisiertes System zur Straßenreparatur gebaut, mit dem Asphaltschäden erkannt und auch gleich gekittet werden. Dazu tastet eine stereoskopische Kamera, die in einem Anhänger befestigt ist, die mit verschiedenfarbigen LEDs aus zwei Richtungen beleuchtete Straßenoberfläche kontinuierlich ab.

Anzeige

Das Gerät kann rund 83 Prozent aller Straßenschäden erkennen und findet Risse ab drei Millimetern Durchmesser. Innerhalb von 100 Millisekunden nach der Aufnahme wird eine Art Landkarte der Straße erzeugt, die die Risse aufzeigt.

Dichtmasse wird aufgespritzt

Nach Angaben des GTRI-Forschungsmitarbeiters Jonathan Holmes wird dann versucht, den Schaden zu beheben. Das dafür integrierte System arbeitet wie ein grobschlächtiger Tintenstrahldrucker, der an den beschädigten Stellen eine Dichtmasse tropfenweise auf die Straße aufbringt. Risse in Längsrichtung werden von einer einzelnen Düse bearbeitet, die mit einem Servomotor nach links und rechts bewegt werden kann. Beschädigungen in Querrichtung werden mit zwölf Düsen bekämpft, die auf 30 cm Breite gleichmäßig positioniert sind. Das System kann nach Angaben der Forscher vergrößert werden, so dass die gesamte Fahrbahnbreite erfasst wird.

  • Der Straßenreparatur-Roboter wird als Anhänger über die Straße gezogen. (Bild: Jonathan Holmes)
  • Ein Riss im Asphalt, der vom Roboter gekittet wurde (Bild: Jonathan Holmes)
Der Straßenreparatur-Roboter wird als Anhänger über die Straße gezogen. (Bild: Jonathan Holmes)

Die Forscher müssen aber noch einige Probleme lösen. So bringen dunkle Flecken auf der Straße, Fahrbahnmarkierungen und Schmutz die automatische Schlaglocherkennung durcheinander. Holmes erwartet, dass die Erkennung auf ein 3D-Laserabtastverfahren umgerüstet werden muss, um die Risse präziser erkennen zu können.

Der Straßenreparaturroboter wird auf einem Anhänger mit einer Geschwindigkeit von 5km/h gezogen und wurde bereits auf einer Straße getestet. Die Forscher wollen nun eine größere Ausgabe des Geräts bauen, das einen fünf Meter breiten Straßenbereich abdecken kann.


eye home zur Startseite
RiDn 23. Jun 2012

Nein, so einfach ist das leider nicht. Du wirst es nicht glauben, aber Beton kriegt auch...

casaper 23. Jun 2012

Ack! Im video redet er von 5 mph. Der Artikel schreibt von 5 kmh.

SoniX 22. Jun 2012

Ist ja ganz nett, dass das Fahrzeug die Fehler in der Strasse automatisch erkennt und man...

Replay 22. Jun 2012

Es geht um Nässe, Regen und solches Zeug.

malmi 22. Jun 2012

Wage ich zu bezweifeln, dass das ausreicht. Ist Kinect überhaupt dafür ausgelegt...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. ALDI SÜD, Mülheim an der Ruhr
  2. LexCom Informationssysteme GmbH, München
  3. NÜRNBERGER Lebensversicherung AG, Nürnberg
  4. Bundeskriminalamt, Wiesbaden


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. Einzelne Folge für 2,99€ oder ganze Staffel für 19,99€ kaufen (Amazon Video)
  2. 24,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       

  1. Foto-App

    Weboberfläche von Google Fotos hat Bilderlücken

  2. Fahrzeugsicherheit

    Wenn das Auto seinen Fahrer erpresst

  3. Mate 10 Pro im Test

    Starkes Smartphone mit noch unauffälliger KI

  4. Diamond Omega

    Randloses Topsmartphone mit zwei Dual-Kameras für 500 Euro

  5. Adobe

    Deep Fill denkt beim Retuschieren Bildelemente dazu

  6. Elektroautos

    Tesla will Autos in China bauen

  7. Mirai-Nachfolger

    Experten warnen vor "Cyber-Hurrican" durch neues Botnetz

  8. Europol

    EU will "Entschlüsselungsplattform" ausbauen

  9. Krack-Angriff

    AVM liefert erste Updates für Repeater und Powerline

  10. Spieleklassiker

    Mafia digital bei GoG erhältlich



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Essential Phone im Test: Das essenzielle Android-Smartphone hat ein Problem
Essential Phone im Test
Das essenzielle Android-Smartphone hat ein Problem
  1. Teardown Das Essential Phone ist praktisch nicht zu reparieren
  2. Smartphone Essential Phone kommt mit zwei Monaten Verspätung
  3. Andy Rubin Essential gewinnt 300 Millionen US-Dollar Investorengelder

Pixel 2 und Pixel 2 XL im Test: Google fehlt der Mut
Pixel 2 und Pixel 2 XL im Test
Google fehlt der Mut
  1. Pixel Visual Core Googles eigener ISP macht HDR+ schneller
  2. Smartphones Googles Pixel 2 ist in Deutschland besonders teuer
  3. Pixel 2 und Pixel 2 XL im Hands on Googles neue Smartphone-Oberklasse überzeugt

Krack-Angriff: Kein Grund zur Panik
Krack-Angriff
Kein Grund zur Panik
  1. Neue WLAN-Treiber Intel muss WLAN und AMT-Management gegen Krack patchen
  2. Ubiquiti Amplifi und Unifi Erster Consumer-WLAN-Router wird gegen Krack gepatcht
  3. Krack WPA2 ist kaputt, aber nicht gebrochen

  1. 2027

    VigarLunaris | 10:17

  2. Re: Steam Link kostet gerade 1,10¤. Kein Witz

    theFiend | 10:14

  3. komische Fazit, verglichen zum Pixel 2

    Pecker | 10:14

  4. Re: Vorbei sind die Zeiten...

    thecrew | 10:12

  5. Re: Besser als GTA

    DeathMD | 10:11


  1. 10:15

  2. 10:00

  3. 09:00

  4. 07:49

  5. 07:43

  6. 07:12

  7. 14:50

  8. 13:27


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel