• IT-Karriere:
  • Services:

Roboter: Star flitzt und geht in die Knie

Wissenschaftler aus Kalifornien haben ein hybrides Antriebssystem für einen Roboter entwickelt: Star kann schnell fahren und so geschickt klettern wie ein Laufroboter. Außerdem kann er sich ducken.

Artikel veröffentlicht am ,
Roboter Star: 43 Körperlängen in der Sekunde
Roboter Star: 43 Körperlängen in der Sekunde (Bild: Biomimetics Millisystems Lab/Screenshot: Golem.de)

Soll ich gehen oder soll ich fahren - für einen Roboter haben beide Fortbewegungsarten Vor- und Nachteile: Fahren ist schneller und energieeffizienter als laufen. Dafür kann ein Laufroboter besser über Hindernisse hinwegsteigen. Wissenschaftler vom Biomimetic Millisystems Lab der Universität von Kalifornien in Berkeley (UC Berkeley) haben einen Roboter mit einem hybriden Fortbewegungssystem aus Laufen, Rollen und Hinknien entwickelt.

Stellenmarkt
  1. DRÄXLMAIER Group, Vilsbiburg bei Landshut
  2. Universitätsklinikum Augsburg, Augsburg

Sprawl-Tuned Autonomous Robot (Star) heißt der 12 Zentimeter lange Roboter. Er fährt auf sechs Rädern, die aber eher an Windmühlen mit drei Flügeln erinnern. Dadurch kann sich Star schnell fortbewegen - auf ebenem Grund schafft er eine Geschwindigkeit von knapp 19 Kilometern pro Stunde. Das entspricht 43 Körperlängen in der Sekunde. Da die Räder aber nur aus drei Segmenten bestehen, findet er auch auf losem Untergrund, etwa im Kiesbett, Halt.

Klettern und ducken

Außerdem kann er auf diese Weise Hindernisse überwinden. Dabei hilft ihm, dass der Sturz der Räder verändert werden kann. So weit, dass diese flach auf dem Boden liegen. So könne der Roboter über ein 3,5 Zentimeter hohes Hindernis hinwegklettern oder sich so klein machen, dass er durch eine 3 Zentimeter hohe Öffnung hindurchpasse, erklären die Forscher.

Einen geländegängigen Roboter mit sternförmigen Rädern haben vor einigen Jahren auch die Robotiker des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Bremen vorgestellt. Ihr hybrider Bein-Rad-Roboter Asguard ist für den Einsatz in Katastrophengebieten konzipiert und schafft leicht auch schwierige Hindernisse. Anders als Star kann sich Asguard jedoch nicht ducken.

Die Roboter von der UC Berkeley wollen ihren Star auf der International Conference on Robotics and Automation (Icra) vorstellen. Die Konferenz findet vom 6. bis zum 10. Mai in Karlsruhe statt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-15%) 46,74€
  2. 46,99€
  3. 29,99€
  4. 4,99€

Folgen Sie uns
       


Baldurs Gate 3 - Spieleszenen

Endlich: Es geht weiter! In Baldur's Gate 3 sind Spieler erneut im Rollenspieluniversum von Dungeons & Dragons unterwegs, um gemeinsam mit Begleitern spannende Abenteuer in einer wunderschönen Fantasywelt zu erleben.

Baldurs Gate 3 - Spieleszenen Video aufrufen
Mehrwertsteuersenkung: Worauf Firmen sich einstellen müssen
Mehrwertsteuersenkung
Worauf Firmen sich einstellen müssen

Wegen der Mehrwertsteuersenkung müssen viele Unternehmen in kürzester Zeit ihre Software umstellen. Alle möglichen Sonderfälle müssen berücksichtigt werden, der Aufwand ist enorm.
Von Boris Mayer

  1. Curevac Tesla baut mobile Moleküldrucker für Corona-Impfstoff
  2. Jens Spahn Bislang 300 Infektionsmeldungen über Corona-Warn-App
  3. Raumfahrt Vega-Raketenstart während Corona-Ausbruchs verschoben

Laravel/Telescope: Die Sicherheitslücke bei einer Bank, die es nicht gibt
Laravel/Telescope
Die Sicherheitslücke bei einer Bank, die es nicht gibt

Ein Leser hat uns auf eine Sicherheitslücke auf der Webseite einer Onlinebank hingewiesen. Die Lücke war echt und betrifft auch andere Seiten - die Bank jedoch scheint es nie gegeben zu haben.
Ein Bericht von Hanno Böck

  1. IT-Sicherheitsgesetz Regierung streicht Passagen zu Darknet und Passwörtern
  2. Callcenter Sicherheitsexperte hackt Microsoft-Betrüger
  3. Sicherheit "E-Mail ist das Fax von morgen"

Außerirdische Intelligenz: Warum haben wir noch keine Aliens gefunden?
Außerirdische Intelligenz
Warum haben wir noch keine Aliens gefunden?

Seit Jahrzehnten gucken wir mit Teleskopen tief ins All. Außerirdische haben wir zwar bisher nicht entdeckt, das ist aber kein Grund, an ihrer Existenz zu zweifeln.
Von Miroslav Stimac


      •  /