Roboter: Social Robot Jibo kommt mit Verspätung auf den Markt

Er könne es kaum erwarten, Menschen zu treffen, wirbt das US-Unternehmen Jibo für seinen Roboter. Doch die Crowdfunding-Unterstützer mussten lange warten: Erst drei Jahre nach Ende der Kampagne kommen die Roboter auf den Markt - möglicherweise zu spät.

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Social Robot Jibo: Hat er eine Chance gegen smarte Lautsprecher?
Social Robot Jibo: Hat er eine Chance gegen smarte Lautsprecher? (Bild: Jibo)

Wieder einmal hat Crowdfunding den Unterstützern viel Geduld abverlangt: Erst mehr als drei Jahre nach Ende der Kampagne hat das US-Unternehmen Jibo angekündigt, seinen gleichnamigen Roboter auszuliefern.

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Jibo ist ein Social Robot, der mit Menschen kommunizieren soll. Er ist etwa 30 cm groß und entfernt humanoid mit einem Körper und einem Kopf. Laufen kann er aber nicht, lediglich mit den Hüften wackeln und sich drehen.

Jibo hat einen Touchscreen als Gesicht. Der Bildschirm ist wie ein Auge gestaltet, das dem Nutzer zuzwinkert oder rollt. Der Roboter ist zudem mit Systemen für Gesichts- und Spracherkennung ausgestattet. Er soll bis zu 16 verschiedene Personen erkennen, die er begrüßt, wenn sie den Raum betreten. Der Roboter reagiert auf Sprachbefehle. Er kann beispielsweise Musik abspielen, Nachrichten oder Sportergebnisse vorlesen oder an Termine erinnern.

Die Crowdfunding-Kampagne war erfolgreich

Entwickelt wurde Jibo von Cynthia Breazeal, einer Robotikerin des Massachusetts Institute of Technology. Um den Roboter zu vermarkten, gründete Breazeal das Unternehmen und initiierte 2014 eine Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform Indiegogo, die erfolgreich verlief: Statt der geplanten 100.000 US-Dollar kamen rund 3,6 Millionen US-Dollar zusammen.

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Nur mit der Auslieferung klappte es nicht wie beabsichtigt: Die Unterstützer sollten ihre Roboter ursprünglich Ende 2015 bekommen. Doch Jibo musste die Auslieferung mehrfach verschieben. Bis jetzt: Kunden können den Roboter nun auf der Website vorbestellen. Anfang November sollen die Jibo ausgeliefert werden. Die ersten Indiegogo-Unterstützer haben ihre Roboter schon.

Ein Problem dürfte Jibo jedoch haben: Breazeals Roboter kostet 900 US-Dollar. Inzwischen sind aber smarte Lautsprecher wie Amazons Alexa oder Google Home auf dem Markt, die ähnliche Funktionen bieten, aber deutlich günstiger sind. Ob Käufer bereit sein werden, für die sozialen Funktionen des Roboters den deutlich höheren Preis zu zahlen, bleibt abzuwarten.

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