Abo
  • Services:

Roboter: Segway-artiger Roboter hilft der Feuerwehr

Ein Roboter, der wie ein Segway fährt, soll künftig die Feuerwehr bei Einsätzen unterstützen: Er soll ein Gebäude erkunden und den Rettern die nötigen Informationen verschaffen, damit sie ihren Einsatz planen können.

Artikel veröffentlicht am ,
FFR: 3D-Plan mit Wärmeverteilung
FFR: 3D-Plan mit Wärmeverteilung (Bild: Jacobs School of Engineering/UCSD/Screenshot: Golem.de)

Einen Roboter, der die Feuerwehr unterstützen soll, haben Forscher der Universität des US-Bundesstaates Kalifornien in San Diego (UCSD) entwickelt. Der Firefighting Robot (FFR) soll Brandherde und Verletzte in einem Gebäude aufspüren.

Stellenmarkt
  1. Bertrandt Services GmbH, Hannover
  2. Horváth & Partners Management Consultants, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, München, Stuttgart

Der Roboter, der eigentlich ein Feueraufspürroboter ist, ist mit einer Stereokamera, einer Infrarotkamera und weiteren Sensoren ausgestattet. Mit der Stereokamera erstellt er ein dreidimensionales Bild seiner Umgebung. In dieses werden die Wärmebilder der Infrarotkamera integriert. Damit können Feuerwehrmänner Wärmequellen in einem Raum erkennen - das kann ein Feuer, aber auch ein Mensch sein.

Daten für die Einsatzplanung

Bei einem Einsatz in einem Gebäude soll die Feuerwehr einen oder mehrere FFRs schicken. Diese werden im Schwarm und autonom das Gebäude untersuchen: Sie erstellen einen 3D-Plan, zeigen die Wärmeverteilung, wo es brennt oder wo sich Überlebende befinden. Ihre Sensoren messen die Konzentration von Gasen in der Luft. Die Einsatzkräfte bekommen praktisch in Echtzeit einen Eindruck davon, was sie erwartet, und sie können ihren Einsatz entsprechend planen.

  • Roboter FFR (Foto: Jacobs School of Engineering/UCSD)
  • Zur Ausrüstung des Roboters gehört eine Stereokamera. (Foto: Jacobs School of Engineering/UCSD)
Roboter FFR (Foto: Jacobs School of Engineering/UCSD)

Der Feuerwehrroboter fährt auf zwei Rädern, ähnlich wie ein Segway. In der Mitte ist ein senkrechter Träger angebracht, an dem die Instrumente befestigt sind. Außerdem dient er dem Roboter dazu, Hindernisse zu überwinden oder Treppen zu steigen: Der Träger kann hinuntergefahren werden und drückt den Roboter nach oben. Die Räder drehen sich dabei weiter, um dem Roboter Stabilität zu verleihen.

Die FFRs seien klein und handlich, flexibel einsetzbar und agierten autonom, und nicht zuletzt seien sie günstig, sagt Thomas Bewley von der UCSD. Seine Kollegen und er haben den FFR auf der International Conference on Robotics and Automation vorgestellt, die diese Woche in Hongkong stattgefunden hat.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 54,99€ statt 99,98€
  2. bei Caseking kaufen
  3. beim Kauf ausgewählter Z370-Boards mit Intel Optane Speicher + Intel SSD
  4. ab 349€

maidn 07. Jun 2013

Wieder jemand der einfach keine Ahnung hat von dem was er schreibt. Ich bin bereits...

katze_sonne 07. Jun 2013

Klar brauchen nicht alle Probleme auf einmal gelöst werden, aber wenn ich mir im Video...

Charles Marlow 07. Jun 2013

Die meisten aber sollen vor allem den Umsätzen der Firma "helfen", die sie herstellt.

borg 07. Jun 2013

Laufende Roboter sind bisher immer noch nicht in einem praxistauglichen Status. Weder...

Bouncy 07. Jun 2013

Ja und wenn es schweben könnte wäre das Problem mit dem Treppensteigen auch gelöst. Da...


Folgen Sie uns
       


Shift 6m - Hands on (Cebit 2018)

Der Hersteller beschreibt das neue Shift 6M als nachhaltig und Highend - wir haben es uns auf der Cebit 2018 angesehen.

Shift 6m - Hands on (Cebit 2018) Video aufrufen
Gemini PDA im Test: 2004 ist nicht 2018
Gemini PDA im Test
2004 ist nicht 2018

Knapp über ein Jahr nach der erfolgreichen Finanzierung hat das Startup Planet Computers mit der Auslieferung seines Gemini PDA begonnen. Die Tastatur ist gewöhnungsbedürftig, längere Texte lassen sich aber mit Geduld durchaus damit tippen. Die Frage ist: Brauchen wir heute noch einen PDA?
Ein Test von Tobias Költzsch und Sebastian Grüner

  1. Atom Wasserfestes Mini-Smartphone binnen einer Minute finanziert
  2. Librem 5 Freies Linux-Smartphone wird größer und kantig
  3. Smartphone-Verkäufe Xiaomi erobert Platz vier hinter Huawei, Apple und Samsung

Kreuzschifffahrt: Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen
Kreuzschifffahrt
Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

Die Schifffahrtsbranche ist nicht gerade umweltfreundlich: Auf hoher See werden die Maschinen der großen Schiffe mit Schweröl befeuert, im Hafen verschmutzen Dieselabgase die Luft. Das sollen Brennstoffzellen ändern - wenigstens in der Kreuzschifffahrt.
Von Werner Pluta

  1. Roboat MIT-Forscher drucken autonom fahrende Boote
  2. Elektromobilität Norwegen baut mehr Elektrofähren
  3. Elektromobilität Norwegische Elektrofähre ist sauber und günstig

Sony: Ein Kuss und viele Tode
Sony
Ein Kuss und viele Tode

E3 2018 Mit einem zärtlichen Moment in The Last of Us 2 hat Sony sein Media Briefing eröffnet - danach gab es teils blutrünstiges Gameplay plus Rätselraten um Death Stranding von Hideo Kojima.
Ein Bericht von Peter Steinlechner

  1. Smach Z ausprobiert Neuer Blick auf das Handheld für PC-Spieler
  2. The Division 2 angespielt Action rund um Air Force One
  3. Ghost of Tsushima Dynamischer Match im offenen Japan

    •  /