Abo
  • Services:
Anzeige
Schwimmende Containerroboter: nächtliche Tests im Schwimmbad
Schwimmende Containerroboter: nächtliche Tests im Schwimmbad (Bild: Daily Pennsylvanian/Screenshot: Golem.de)

Roboter: Schwimmende Container bilden Brücken

Schwimmende Containerroboter: nächtliche Tests im Schwimmbad
Schwimmende Containerroboter: nächtliche Tests im Schwimmbad (Bild: Daily Pennsylvanian/Screenshot: Golem.de)

US-Wissenschaftler bauen intelligente, schwimmende Container, die sich zu Strukturen auf dem Wasser zusammenfügen lassen. Im Fall einer Katastrophe sollen sie als Brücken oder schwimmende Landebahnen dienen.

Wissenschaftler der Universität von Pennsylvania in Philadelphia entwickeln robotische Schwimmpontons. Die sollen auf dem Wasser Strukturen wie Brücken oder Landebahnen bilden.

 
Video: Robotic Water Boats

Die Roboter sind Kunststoffcontainer, die etwas größer sind als eine Schuhschachtel. Angetrieben werden sie jeweils von vier Motoren - auf jeder Seite des Containers befindet sich einer. Das macht die Navigation einfach. Als Steuerungseinheit hat jeder Roboter einen Gumstix-Computer, der die Position erfasst und den Container an die richtige Stelle dirigiert. 100 Stück haben Mark Yim vom Modular Robotics Laboratory (Modlab) und seine Studenten gebaut und sie nach chemischen Elementen benannt.

Anzeige

Nachts im Schwimmbad

Sie testen sie im Schwimmbad der Universität. Dort machten sie sich mehrfach in der Woche von 23 Uhr bis 5 Uhr morgens breit, berichtet die Tageszeitung Daily Pennsylvanian, und ließen ihre 100 Robotercontainer unterschiedliche Figuren bilden: So haben sie eine Straße quer durch das Becken gelegt, über die die Wissenschaftler ein Modellauto fahren ließen. Oder sie haben sich zu einer Plattform zusammengefunden, auf der die Kollegen vom Grasp Lab eine ihrer Drohnen gelandet haben.

Die Arbeit ist Teil des Projekts Tactically Expandable Maritime Platform (Temp) der Defense Advanced Research Projects Agency (Darpa). Im Rahmen dieses Projekts sollen unter anderem eben schwimmende Schwarmroboter entwickelt werden, die zu Inseln, Brücken oder Landebahnen zusammengefügt werden können.

Standardcontainer

Die Module sollen die Größe von 20- oder 40-Fuß-Containern haben. Die sind günstig und, da standardisiert, einfach zu transportieren. Im Fall einer Katastrophe, so das Konzept der Darpa, werden die Robotercontainer auf einen Containerfrachter geladen, der sie dann zum Ort des Geschehens bringt. Dort werden sie einfach ins Wasser geworfen und können schwimmende Strukturen bilden.

Bis es so weit ist, sind allerdings noch einige Probleme zu lösen. Eine große Schwierigkeit sei dabei der Seegang, der eine solche Struktur leicht zerstören könne, erläutert Yim in der Zeitung. Die Container müssten sich also den Wellen anpassen, das dürfe aber auf Kosten der Stabilität gehen. Sein Team suche nach einer Lösung, wie das erreicht werden könne.


eye home zur Startseite
wanderfalke 14. Feb 2013

Hallo zusammen, Nun, da will ich in mehrfacher Hinsicht widersprechen. Zur Anzahl der...

zwergmaster 13. Feb 2013

Vermutlich ist das Schwimmen bei den Pontons darauf bezogen, dass diese nicht fest...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Daimler AG, Leinfelden-Echterdingen
  2. über 3C - Career Consulting Company GmbH, deutschlandweit (Home-Office)
  3. Daimler AG, Böblingen
  4. über Ratbacher GmbH, Berlin


Anzeige
Top-Angebote
  1. 147,89€ (Vergleichspreis ab 219€)
  2. 79,90€

Folgen Sie uns
       


  1. Megaupload

    Dotcom droht bei Auslieferung volle Anklage in den USA

  2. PC-Markt

    Unternehmen geben deutschen PC-Käufen einen Schub

  3. Ungepatchte Sicherheitslücke

    Google legt sich erneut mit Microsoft an

  4. Torus

    CoreOS gibt weitere Eigenentwicklung auf

  5. Hololens

    Verbesserte AR-Brille soll nicht vor 2019 kommen

  6. Halo Wars 2 im Test

    Echtzeit-Strategie für Supersoldaten

  7. Autonome Systeme

    Microsoft stellt virtuelle Testplattform für Drohnen vor

  8. Limux

    Die tragische Geschichte eines Leuchtturm-Projekts

  9. Betriebssysteme

    Linux 4.10 beschleunigt und verbessert

  10. Supercomputer

    Der erste Exaflops-Rechner wird in China gebaut



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
LineageOS im Test: Das neue Cyanogenmod ist fast das alte Cyanogenmod
LineageOS im Test
Das neue Cyanogenmod ist fast das alte Cyanogenmod
  1. Ex-Cyanogenmod LineageOS startet mit den ersten fünf Smartphones
  2. Smartphone-OS Cyanogenmod ist tot, lang lebe Lineage

Ex-Verfassungsgerichtspräsident Papier: Die Politik stellt sich beim BND-Gesetz taub
Ex-Verfassungsgerichtspräsident Papier
Die Politik stellt sich beim BND-Gesetz taub
  1. NSA-Ausschuss SPD empört über "Schweigekartell" der US-Konzerne
  2. Reporter ohne Grenzen Klage gegen BND-Überwachung teilweise gescheitert
  3. Drohnenkrieg USA räumen Datenweiterleitung über Ramstein ein

Anet A6 im Test: Wenn ein 3D-Drucker so viel wie seine Teile kostet
Anet A6 im Test
Wenn ein 3D-Drucker so viel wie seine Teile kostet
  1. Bat Bot Die Fledermaus wird zum Roboter
  2. Kickstarter / NexD1 Betrugsvorwürfe gegen 3D-Drucker-Startup
  3. 3D-Druck Spanische Architekten drucken eine Brücke

  1. Re: Wie viel Smog erzeugt der Smog-Berechner?

    h1ght | 03:51

  2. Re: Age of empires 4

    h1ght | 03:46

  3. Re: Ohne Telemetrie keine Erfolge

    h1ght | 03:38

  4. Re: Es führt kein Weg an Windows vorbei

    divStar | 03:26

  5. Re: Ich kanns auch nicht mehr hören...

    cpt.dirk | 03:25


  1. 18:33

  2. 17:38

  3. 16:38

  4. 16:27

  5. 15:23

  6. 14:00

  7. 13:12

  8. 12:07


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel