Abo
  • Services:

Roboter: Rex ist eine Menschmaschine

Rex ist ein künstlicher Mensch: Er wurde für eine britische Fernsehsendung aus künstlichen Organen und Gliedmaßen konstruiert. Das ist keine Science-Fiction - alle Komponenten sind in der Entwicklung oder sogar schon als Implantate im Einsatz.

Artikel veröffentlicht am ,
Rex, The Bionic Man: 1 Million US-Dollar teures Ersatzteillager
Rex, The Bionic Man: 1 Million US-Dollar teures Ersatzteillager (Bild: Toby Melville/Reuters)

"Halb Wesen und halb Ding", so definierte die deutsche Gruppe Kraftwerk einst eine Menschmaschine. Rex ist so etwas wie eine Menschmaschine: Er ist der Nachbau eines Menschen aus künstlichen Organen und Gliedmaßen.

 
Video: Rex, the Bionic Man
Inhalt:
  1. Roboter: Rex ist eine Menschmaschine
  2. Bauch und Kopf

Rex, eine Abkürzung für Robotic Exoskeleton, ist ein etwa 2 Meter großer Humanoide, aber kein Roboter: Er besteht aus Körperteilen und Organen, die sich heute schon künstlich herstellen lassen. Manche sind noch Protoytpen oder in der Erprobung. Andere sind schon für den klinischen Einsatz zugelassen.

Robotische Glieder

Seine Gliedmaßen sind hochmoderne robotische Prothesen wie die Hand i-Limb des schottischen Unternehmens Touch Bionics oder die robotische Fußprothese, die von dem US-Wissenschaftler Hugh Herr entwickelt wurde. Die Prothesen werden wie echte Gliedmaßen über Nervensignale, die sie mit Sensoren erfassen, gesteuert.

Rex hat aber nicht nur künstliche Gliedmaßen. Auch seine Innereien, die in dem Fall nicht unter einem Skelett und Haut verschwinden, sondern offen liegen, sind technische Geräte: Er verfügt beispielsweise über ein funktionierendes Herz-Lungen-System. Es besteht aus einem batteriebetriebenen Herz, das von dem US-Unternehmen Syncardia entwickelt wurde und heute schon als Zwischenlösung implantiert wird, bis ein Spenderherz verfügbar ist. Es pumpt künstliches Blut durch Adern. Die an der Universität im englischen Sheffield entwickelten Blutkörperchen bestehen aus einem Polymer und können wie echte Blutkörperchen Sauerstoff binden und freigeben.

Luftröhre aus Polymer und Stammzellen

Stellenmarkt
  1. tecmata GmbH, Wiesbaden
  2. über duerenhoff GmbH, Nürnberg

Die Sauerstoffversorgung übernimmt eine künstliche Lunge, die dem künstlichen Blut Kohlendioxid entzieht und Sauerstoff zugibt. Entwickelt wurde die künstliche Lunge von dem walisischen Unternehmen Haemair. Sie ist noch im Prototypstadium. An sie angeschlossen ist eine Luftröhre aus einem Polymer, das mit Stammzellen durchsetzt ist. 2011 wurde eine solche Luftröhre erstmals am Royal Free Hospital in London einem Menschen eingesetzt.

Ein Milznachbau zieht mit Hilfe von magnetischen Nanopartikeln Erreger aus dem Blut - der Biochip von der Harvard-Universität ist Teil eines Forschungsprojektes der Darpa und ist in der klinischen Erprobung.

Bauch und Kopf 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Der Marsianer, Spaceballs, Titanic, Batman v Superman)
  2. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  3. 4,99€

ichbinsmalwieder 12. Feb 2013

Nein, kann man nicht, sonst hätte man es schon getan. Aha, und die CPU ist nur zum...

theonlyone 10. Feb 2013

naja es gibt auch deutlich flexiblere Algorithmen. In aller regel sind die dann so...

theonlyone 10. Feb 2013

genau die entwicklung von Brustimplantaten ist sowieso viel wichtiger als irgendwelche...

theonlyone 10. Feb 2013

Es gibt 2 große Ziele. Einmal das bauen von Robotern, die dem Menschen die ganze...

irata 09. Feb 2013

Meinst du TextInnen? ;-)


Folgen Sie uns
       


HP Z2 Mini Workstation - Test

Die Z2 Mini Workstation G3 kann uns im Test überzeugen - und das nicht als sehr schnelle Maschine, sondern als gut durchdachtes Gesamtkonzept.

HP Z2 Mini Workstation - Test Video aufrufen
HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

Underworld Ascendant angespielt: Unterirdische Freiheit mit kaputter Klinge
Underworld Ascendant angespielt
Unterirdische Freiheit mit kaputter Klinge

Wir sollen unser Können aus dem bahnbrechenden Ultima Underworld verlernen: Beim Anspielen des Nachfolgers Underworld Ascendant hat Golem.de absichtlich ein kaputtes Schwert bekommen - und trotzdem Spaß.
Von Peter Steinlechner

  1. Otherside Entertainment Underworld Ascendant soll mehr Licht ins Dunkle bringen

Digitalfotografie: Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher
Digitalfotografie
Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher

War der Anhänger wirklich so groß wie der Ring? Versucht da gerade einer, die Versicherung zu betuppen? Wenn Omas Erbstück geklaut wurde, muss die Versicherung wohl dem Digitalfoto des Geschädigten glauben. Oder sie engagiert einen Bildforensiker, der das Foto darauf untersucht, ob es bearbeitet wurde.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. iOS und Android Google lanciert drei experimentelle Foto-Apps
  2. Aufstecksucher für TL2 Entwarnung bei Leica

    •  /