Roboter: Panasonic testet Haarwaschroboter beim Friseur
Einmal waschen bitte – wer sich im Super Hair Seo in Nishinomiya, nahe Osaka, in Japan zur Haarwäsche setzt, bekommt nicht etwa von einem der Angestellten des Friseursalons den Kopf gewaschen. Die Haarwäsche erledigt seit kurzem ein Roboter.
Der Haarwaschroboter wurde von Panasonic entwickelt . "Enhanced Scalp Care" , etwa: verbesserte Kopfhautpflege, nennt der japanische Elektronikkonzern das Konzept. Auf den ersten Blick unterscheidet er sich kaum von einem konventionellen Haarwaschbecken beim Friseur. Der Kunde nimmt auf einem Stuhl Platz und legt seinen Kopf in das Becken.

Dann werden seine Haare nass gemacht und mit Shampoo eingeseift. Das übernehmen 24 robotische Finger, die in drei Gruppen von jeweils acht angeordnet sind. Nach der Wäsche wird die Seife ausgespült. Die Roboterfinger helfen dabei, sicherzustellen, dass die Seife vollständig weg ist. Als Nächstes wird Haarspülung aufgesprüht, von den Fingern einmassiert und wieder abgespült. Zum Schluss werden die Haare geföhnt, dabei wird dem Kunden noch einmal die Kopfhaut massiert.
Wie Panasonic erst jetzt mitgeteilt(öffnet im neuen Fenster) hat, hat der Test am 11. April begonnen. Noch bis zum 10. Juni können sich Kunden des Friseurs in Nishinomiya von dem Roboter den Kopf pflegen lassen. Der Test dient der Vorbereitung der Markteinführung. Sollten die Roboter den Skalp(öffnet im neuen Fenster) der Kunden erfolgreich pflegen, könnten Haarwaschroboter in Zukunft auch in anderen Haarstudios zu finden sein.