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Elektronischer Gartenhelfer macht seinen Job.
Elektronischer Gartenhelfer macht seinen Job. (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Chaotische Mähweise bringt Vorteile

Nachdem wir das Kabel genau nach Beschreibung verlegt haben, legen wir die Füße hoch und haben Zeit, unseren Roboter der Arbeit zu beobachten. Er fährt die Rasenfläche nach dem System der zufälligen Winkelnavigation ab. Diese Technik ist heute der Standard für die Steuerung fast aller Robotmäher; sie hat sich als effektiver erwiesen als frühere Versuche, mit einem Roboter das menschliche Verhalten beim Rasenmähen nachzuahmen und den Roboter Bahn für Bahn den Rasen mähen zu lassen.

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Die mehrfache Anfahrt jeglicher Punkte im Rasen hat für den Anwender sogar Vorteile. Der Rasen bekommt keine Wuchsrichtung wie bei der Bahn-für-Bahn-Methode - und erhält dadurch eine gleichmäßige Farbe. Entscheidend für diese Art des Mähens ist ein guter Steuerungsalgorithmus: die Navigation, die dem Roboter sagt, in welche Richtung er als Nächstes zu fahren hat.

Verbindung mit dem Smartphone ist sinnlos

Der Rasenmäher arbeitet autark. Einige Hersteller haben damit experimentiert, solche Roboter per Bluetooth oder WLAN mit dem Smartphone zu verbinden und so zu steuern, wie uns der Experte Christian Rumsauer erklärt. Doch das erwies sich schnell als reine Spielerei: Einfluss auf die Fahrweise eines Geräts zu nehmen, das dazu geschaffen ist, die Aufgabe alleine zu erledigen, ist nicht sinnvoll.

Wesentlich sinnvoller sind Einstellungen im Programm des Roboters etwa zu Arbeitstagen oder sogar ein Update für das ganze Betriebssystem durchzuführen. "Es ist davon auszugehen, dass gerade diese Möglichkeiten als Nächstes von den Herstellern verfügbar gemacht werden", sagte Rumsauer.

Der Wiper Premium C Linie XK ist laut Hersteller geeignet für Flächen bis zu 800 Quadratmeter. Er hat ein Messer aus veredeltem Stahl mit 25 Zentimeter Schnittbreite und ist ein Vollautomat mit Ladestation. Eine Programmierung für bis zu drei Zonen ist möglich.

1,5 Stunden Akkulaufzeit

Der blaue Gartenroboter kommt mit zwei 4,6 Ah-Akkus (Li-Ionen), die Laufzeit pro Akkuladung beträgt rund 1,5 Stunden, die Ladezeit rund 2 Stunden. Beides konnten wir in der Praxis bestätigen. Wird das Ladekabel einmal länger herausgezogen, verlässt der Roboter unter Protest seine Station und piept laut. Nachdem wir den Stecker wieder eingesteckt haben, kehrt er in sein Gehäuse zurück.

Die Angabe der Flächenleistung bezieht sich bei allen Herstellern auf die Pflegeleistung der Maschine pro Woche. Das heißt, eine oder mehrere Flächen der Größe sollten von der Maschine innerhalb einer Woche an jeder Stelle mindestens einmal befahren und gemäht werden. Bei dem Wiper liegt dieser Spielraum laut Hersteller bei maximal 20 Prozent.

Die Einsatzzeiten lassen sich frei einstellen. Damit ist es theoretisch auch möglich, ein sofortiges Mähen abzurufen. Es gelang uns jedoch selten. Das Drücken der großen Stopptaste führt zum sofortigen Abbruch. Eine Reinigung des Roboters war fast nicht nötig, und mit wenigen Handgriffen erledigt. Das Gehäuse hat den Einsatz sehr gut und fast ohne Kratzer überstanden.

 Roboter im Praxistest: Kein spießiges Rasenmähen mehr am SamstagMohawk im Garten: Etwas Gras bleibt stehen 

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RvdtG 20. Okt 2015

jeder sollte einen Hedonismbot haben! http://futurama.wikia.com/wiki/Hedonismbot

RvdtG 20. Okt 2015

Schau dir die Bilder an. Die Vermutung liegt nahe, dass es sich um den Privatgarten des...

the_wayne 20. Okt 2015

Bin ich froh, dass ich auf dem Land wohne. Wenn ich Sonntag Mittag rasen mähe (weil ich...

the_wayne 20. Okt 2015

Ja was für ein Spaß ... *träum* In meinem Garten verlege ich erst einmal ca. 10km Kabel...

Sharkuu 19. Okt 2015

ist wohl geschmackssache, ich sehe da einen kurz geschnittenen rasen :)



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