Roboter: Hyundai will Boston Dynamics kaufen

Roboter sind in der Automobilproduktion verbreitet. Doch die Laufroboter von Boston Dynamics passen besser zu einem anderen Projekt von Hyundai.

Artikel veröffentlicht am ,
Laufroboter Spot: Boston Dynamics soll eine Milliarde US-Dollar wert sein.
Laufroboter Spot: Boston Dynamics soll eine Milliarde US-Dollar wert sein. (Bild: Boston Dynamics)

Wechselt Boston Dynamics erneut den Besitzer? Der japanische Technologiekonzern Softbank soll mit dem südkoreanischen Automobilhersteller Hyundai Motor über einen Verkauf des US-Tochterunternehmens verhandeln. Boston Dynamics ist bekannt für seine sehr guten Laufroboter.

Stellenmarkt
  1. Category Development Manager / Space Planning (w/m/d)
    dm-drogerie markt GmbH + Co. KG, Karlsruhe
  2. Executive Customer Solution Architect (m/w/d) mit Fokus auf Security
    Vodafone GmbH, Düsseldorf, Eschborn, Dresden, Hamburg, Unterföhring
Detailsuche

Die US-Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg hat von den Gesprächen berichtet. Sie beruft sich dabei auf mehrere Quellen mit Insider-Wissen. Einer der Informanten sagte, der Roboterhersteller werde mit einer Milliarde US-Dollar bewertet.

Keiner der Beteiligten äußert sich

Die Verhandlungen seien jedoch noch nicht abgeschlossen, das hätten die Quellen übereinstimmend gesagt, schreibt Bloomberg. Der Verkauf könne also auch noch platzen. Keines der drei Unternehmen wollte Bloomberg die Angelegenheit kommentieren.

Sollten sich Softbank und Hyundai einigen, wäre es der dritte Verkauf von Boston Dynamics in sieben Jahren: Ende 2013 kaufte Google das Unternehmen, um eine eigene Robotikabteilung aufzubauen. Als die Abteilung aufgelöst wurde, verkaufte Alphabet Boston Dynamics 2017 an Softbank.

Golem Akademie
  1. Einführung in die Programmierung mit Rust
    21.-24. September 2021, online
  2. Elastic Stack Fundamentals - Elasticsearch, Logstash, Kibana, Beats
    26. - 28. Oktober 2021, online
Weitere IT-Trainings

Boston Dynamics entstand 1992 als Ausgründung des Massachusetts Institute of Technology (MIT). Das Unternehmen hat sich auf Laufroboter spezialisiert und sich dabei an der Natur orientiert. In der Szene genießt das Unternehmen für das robotische Laufen hohes Ansehen.

Die meisten Roboter sind Vierbeiner, wie der für das US-Militär entwickelte Lastenroboter Alpha Dog oder der robotische Hund Spot, der der erste kommerzielle Roboter von Boston Dynamics ist. Allerdings hat Boston Dynamics auch Zweibeiner wie den Atlas entwickelt, der beim Wettbewerb Darpa Robotics Challenge (DRC) zum Einsatz kam und der sogar Salti schlagen kann.

In der Autoproduktion dürften solche Roboter nicht gut unterzubringen sein, Besser passen sie zu Hyundais Projekt Elevate: Der südkoreanische Hersteller hat im vergangenen Jahr das Konzept eines Fahrzeugs vorgestellt, das wie ein normales Auto vier Räder hat. Diese sind jedoch an Beinen angebracht, die das Fahrzeug anheben und so mehr Bodenfreiheit für unwegsames Gelände ermöglichen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Raumfahrt
Astra startet mit großen Ambitionen Billigraketen in Alaska

Mit 250.000 US-Dollar sollen die Raketen von Astra zum Preis eines Sportwagens hergestellt werden können. Wie will die Firma das schaffen?
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Raumfahrt: Astra startet mit großen Ambitionen Billigraketen in Alaska
Artikel
  1. Ubisoft: Avatar statt Assassin's Creed
    Ubisoft
    Avatar statt Assassin's Creed

    E3 2021 Als wichtigste Neuheit hat Ubisoft ein Spiel auf Basis von Avatar vorgestellt - und Assassin's Creed muss mit Valhalla in die Verlängerung.

  2. Fifa, Battlefield und Co.: Der EA-Hack startete mit Cookies für 10 US-Dollar
    Fifa, Battlefield und Co.
    Der EA-Hack startete mit Cookies für 10 US-Dollar

    Die Hacking-Gruppe erklärt dem Magazin Motherboard Schritt für Schritt, wie der Hack auf EA gelang. Die primäre Fehlerquelle: der Mensch.

  3. Onlinetickets: 17-Jähriger betrügt Bahn um 270.000 Euro
    Onlinetickets
    17-Jähriger betrügt Bahn um 270.000 Euro

    Mit illegal erworbenen Onlinetickets soll ein 17-Jähriger die Bahn um 270.000 Euro geprellt haben. Entdeckt wurde er nur durch Zufall.

DeathMD 11. Nov 2020

solange das Trumpeltier noch Präsident ist. Wäre doch ein schönes Abschiedsgeschenk.

Hotohori 10. Nov 2020

Ach DAS Video. :D

Bouncy 10. Nov 2020

Ja davon gehe ich auch mal stark aus, sie kosten sicherlich zwei Größenordnungen mehr...


Folgen Sie uns
       


  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Alternate (u. a. MSI Optix 27" WQHD/165 Hz 315,99€ und Fractal Design Vector RS Blackout Dark TG 116,89€) • Fractal Design Define S2 Black 99,90€ • Intel i9-11900 379€ • EPOS Sennheiser GSP 600 149€ • Amazon: PC-Spiele reduziert (u. a. C&C: Remastered Collection 9,99€) [Werbung]
    •  /