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Roboter: HYQ wird zum robotischen Zentaur

HYQ ist ein hydraulisch angetriebener, vierbeiniger Roboter, der am IIT in Genua entwickelt worden ist. Er läuft schon recht sicher und ist nicht so leicht aus dem Tritt zu bringen. Als Nächstes soll er Arme bekommen.

Artikel veröffentlicht am ,
HYQ: robotischer Vierbeiner mit Open-Source-Framework
HYQ: robotischer Vierbeiner mit Open-Source-Framework (Bild: IIT/Screenshot: Golem.de)

Zentauren sind in der griechischen und römischen Mythologie Mischwesen aus Mensch und Pferd: Auf einem Pferdekörper sitzt der Oberkörper eines Menschen. Die modernen Nachfahren der alten Römer wollen diese Wesen jetzt Realität werden lassen - in Form eines Roboters.

Inhalt:
  1. Roboter: HYQ wird zum robotischen Zentaur
  2. Ähnlichkeiten mit Alpha Dog und Big Dog

Hydraulically Actuated Quadruped, etwa Hydraulisch angetriebener Vierbeiner (HYQ), heißt der Roboter, den Forscher am Istituto Italiano di Tecnologia (IIT) in Genua entwickelt haben. Er sei für den Einsatz im Gelände vorgesehen und solle sich dort auch rennend und springend fortbewegen, beschreiben die Entwickler.

Linux-basiertes Steuersystem

Der Roboter ist einen Meter lang, einen halben Meter breit und knapp einen Meter hoch. Das Gewicht des Roboters beträgt 70 Kilogramm. Angetrieben wird er hydraulisch und mit Elektromotoren. Acht seiner Gelenke werden dabei von hydraulischen Zylindern, vier von Motoren bewegt. Verschiedene Sensoren wie hochauflösende Positions- und Drehmomentmesser, Drucksensoren in den Hydraulikzylindern und eine inertiale Messeinheit (Inertial Measurement Unit, IMU) koordinieren die Bewegungen. Gesteuert wird HYQ von einem Rechner mit einem Pentium-Prozessor, er läuft mit dem Linux-basierten Framework Xenomai.

Die Forscher haben den Roboter draußen auf ebener Strecke sowie auf dem Laufband mit Steigung getestet. Auf gerader Strecke schafft HYQ eine Geschwindigkeit von 7 Kilometern pro Stunde. Bergauf geht es natürlich langsamer: Auf dem Band trippelte er eine Steigung von 13 Grad mit knapp 2 Kilometern pro Stunde hoch. Nach Angaben der Forscher soll der Vierbeiner künftig sogar eine Höchstgeschwindigkeit von über 14,4 Kilometern pro Stunde erreichen.

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Die IMU, die erst kürzlich zu der Sensorik hinzugekommen ist, ermöglicht es HYQ, seine aufrechte Haltung zu bewahren und auf Hindernisse zu reagieren. So haben ihm die Forscher kleine Hindernisse in den Weg gelegt und ihn eine kleine, aber wacklige schiefe Ebene hinauflaufen lassen. Sogar eine Palette mit einer unregelmäßigen Oberfläche wirft ihn nicht um.

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razer 16. Mai 2012

der auch im artikel erwähnt wird..... wo auch genannt wird dass er dem sehr ähnlich...

thadrone 16. Mai 2012

Ja, über den Transportroboter von Boston Dynamics wurde hier schon einige male Berichtet...

Kelthur 16. Mai 2012

Habe mich mal in das Terrain etwas eingearbeitet und finde den Prototypen hier...


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