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Der Bratwurst-Bot des FZI wurde mit ROS umgesetzt.
Der Bratwurst-Bot des FZI wurde mit ROS umgesetzt. (Bild: FZI)

Woher kommt ROS eigentlich?

ROS kommt aus den USA, zumindest die Anfänge. Scott Hassan, der früher bei Google gearbeitet und gute Gewinne mit dem Verkauf verschiedener IT-Firmen gemacht hatte, war überzeugt davon, dass Roboter die Zukunft sind. Ende 2006 gründete er die Firma Willow Garage in Kalifornien. Er investierte viel Geld in diese Firma und stellte direkt zu Beginn eine ganze Reihe von Robotik-Software-Experten von der Stanford-Universität ein.

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Der Anfang war schwierig. Zahlreiche Konzepte wurden wieder verworfen oder verändert, bis schließlich 2009 die erste Open-Source-Betaversion von ROS veröffentlicht wurde (ROS 0.4 - mango tango). Bis hierhin hatte Willow Garage seine Belegschaft bereits massiv ausgebaut und trieb die Entwicklung von ROS zügig voran. Das hochgesteckte Ziel war es, die Grenzen der Robotik zu erweitern und natürlich auch Marktanteile zu gewinnen.

Willow Garage schließt

Die Technik stand klar im Vordergrund, kommerzieller Erfolg sollte später folgen - so der Plan. 2010 wurde die erste Vollversion von ROS (ROS 1.0 - Box Turtle) veröffentlicht.

Anschließend steigerte Willow Garage massiv die Öffentlichkeitsarbeit und war auf allen großen, internationalen Robotik-Fachtagungen sehr präsent. Die ROS-Community wuchs in dieser Zeit ebenso wie die Anzahl an ROS-Paketen rasant an (ROS-Paket: Softwareprojekte mit verschiedenen Funktionen wie z. B. Navigation). In den Jahren 2011 und 2012 überschlugen sich die Ereignisse, ROS wurde ein riesiges Hype-Thema in der Robotik-Community, Willow Garage brachte weitere Roboter auf den Markt, die nativ ROS unterstützten (Turtle Bot).

In dieser Hochphase gab es halbjährlich neue ROS-Versionen mit immer mehr Funktionen, aber auch die Robustheit und Codequalität nahmen ständig zu. Es gab gerade in dieser Zeit aber auch sehr kritische Stimmen, die den Antrieb von Willow Garage hinterfragten, da noch immer keine kommerziellen Absichten erkennbar waren. 2013 gab es einen großen Umbruch. Scott Hassan sah keine wirtschaftlichen Chancen für Serviceroboter, zog sein Kapital aus Willow Garage ab und schloss die Firma noch im gleichen Jahr.

Ein kleines Team übernimmt - und die Community

Die Open Source Robotics Foundation (OSRF) übernahm mit einem sehr kleinen Team und ohne große Investoren offiziell die weitere Verantwortung für die ROS-Weiterentwicklung und den Support. Dank der bis dahin erreichten Größe der Entwickler-Community, auch abseits von Willow Garage, konnte ROS diesen Rückschlag überleben. Zwar verlangsamte sich die Entwicklung, aber weltweit arbeiten weiterhin viele Entwickler an und mit ROS und sichern dessen Fortbestand.

 Was macht ROS besonders?Für wen ist ROS? 

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zZz 03. Dez 2016

Respekt. In dem Alter, in dem sich die meisten Menschen derart trotzig verhalten, können...

zZz 03. Dez 2016

Solange es nur der Name ist. Man muss ja schon froh sein, dass sich da was etabliert hat...

Eheran 03. Dez 2016

Stirbt denn die See, wenn man in sie sticht?

morob65 02. Dez 2016

für mich ist ros zu gross und sperrig, ich löse die probleme lieber in python.



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