Roborock Q7 Max+ - Absaugstation mit begrenztem Nutzen

Beim Modell Q7 Max+ gibt es eine Absaugstation zum Lieferumfang dazu. Sie dient dazu, den Staubbehälter im Roboter zu leeren. Während Roborock bei den Robotern selbst auf einen Betrieb ohne Staubbeutel setzt, ist das bei der Absaugstation nicht der Fall.

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Die Station ist beim Absaugen sehr laut, es ist ratsam, in den paar Sekunden des Absaugens nicht im gleichen Raum zu sein. Außerdem sollte die Station in einem Raum aufgestellt werden, bei dem die Lärmbelästigung am wenigsten störend ist. Der Roboter kann automatisch abgesaugt werden, sobald er auf die Station fährt. Zudem kann das Absaugen in der App gestartet werden; an der Station fehlt ein Knopf dafür.

In vielen Fällen funktioniert das Leeren des Staubbehälters beim Q7 Max+ auf Anhieb. Das Ganze misslingt aber, sobald sich etwa Haare so in der Bürste verheddert haben, dass der Dreck nicht abgesaugt werden kann. Dann müssen wir erst die Haare von der Bürste lösen und danach erneut absaugen, um den Staubbehälter leer zu bekommen.

Die Absaugstation und das Beutelproblem

Wenn keine Absaugstation vorhanden ist, kann der Staubbehälter des Roboters ausgeschüttet werden. Dabei bleibt üblicherweise vor allem Staub an den Wänden des Behälters zurück. Wer das nicht möchte, muss ihn mit einem klassischen Staubsauger aussaugen. Je nach Staubsaugermodell kann es recht mühsam sein, den Staubbehälter so sauber zu bekommen wie mit der Absaugstation, weil diese deutlich mehr Leistung liefert als durchschnittliche Hausstaubsauger.

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Der 2,5 Liter große Staubbeutel in der Absaugstation muss spätestens nach sieben Wochen ersetzt werden, heißt es vom Hersteller. Zum Lieferumfang gehören zwei Beutel, das Nachkaufen dieser Beutel ist derzeit schwierig. Auf Nachfrage von Golem.de gibt es laut Roborock keinen Händler innerhalb Deutschlands, der neue Staubbeutel im Sortiment hat.

Roborock kann auf Nachfrage keinen Listenpreis für die Staubbeutel nennen. Somit lassen sich die Wartungskosten für die Absaugstation nicht berechnen. Roborock machte keine Angaben dazu, ab wann Händler hierzulande mit passenden Staubbeuteln versorgt werden.

  • Roborock Q7 Max (Bild: Roborock)
  • Roborock Q7 Max (Bild: Roborock)
  • Roborock Q7 Max (Bild: Roborock)
  • Roborock Q7 Max (Bild: Roborock)
  • Roborock Q7 Max (Bild: Roborock)
  • Roborock Q7 Max+ mit Absaugstation (Bild: Roborock)
  • Roborock Q7 Max+ mit Absaugstation (Bild: Roborock)
  • Roborock Q7 Max+ mit Absaugstation (Bild: Roborock)
  • Roborock Q7 Max+ mit Absaugstation (Bild: Roborock)
Roborock Q7 Max+ mit Absaugstation (Bild: Roborock)

Die Absaugstation ändert nichts daran, dass Hauptbürste, Seitenbürste und Steuerrad weiterhin manuell regelmäßig von Schmutz befreit werden müssen. Wer sich also das Roborock-Modell mit Absaugstation anschafft, erspart sich damit nicht die üblichen manuellen Reinigungen der genannten Bauteile.

Roborock-Roboter werden mit der App gesteuert

Zur Navigation verwenden beide Roborock-Modelle Lidar-Technik und können somit auch im Dunkeln agieren. Gesteuert und eingerichtet werden die Modelle über eine Roborock-App, die es für Android und iOS gibt. Für die Nutzung muss ein Nutzerkonto bei Roborock angelegt werden. Das Haus oder die Wohnung wird vom Roboter anfangs zunächst kartografiert und dann können wir in der App die jeweiligen Räume anpassen.

Wir können entscheiden, dass entweder eine gesamte Etage, nur ein Raum oder mehrere Räume gereinigt werden. Dabei werden Häuser mit bis zu vier Etagen unterstützt. Wird in einer Etage gereinigt, in der sich keine Ladestation befindet, wird eine virtuelle Ladestation von der App genutzt.

Roborock Q7 Max+ Saugroboter mit Absaugstation, Automatische Staubabsaugung, 4200 Pa, LIDAR-Navigation, APP-Sprachsteuerung, Modell 2022 (Weiß)

Manchmal kann die Roborock-App nerven

Die Mehr-Etagen-Funktion arbeitet wie auch beim S5 Max etwas unvollständig. Es gibt noch immer eine Fehlermeldung, sobald keine echte Ladestation gefunden wurde. Das nervt und sollte von Roborock abgestellt werden.

Im Großen und Ganzen sind wir mit der App-Steuerung der Roborock-Geräte zufrieden. Allerdings fällt die App durch widersinnige Umbelegungen der beiden Haupt-Steuerflächen unangenehm auf - abhängig davon, was der Roboter gerade macht. Für Kunden wäre es sinnvoller, wenn etwa die Pause-Funktion immer verlässlich an der gleichen Stelle zu finden wäre.

  • Roborock Q7 Max (Bild: Roborock)
  • Roborock Q7 Max (Bild: Roborock)
  • Roborock Q7 Max (Bild: Roborock)
  • Roborock Q7 Max (Bild: Roborock)
  • Roborock Q7 Max (Bild: Roborock)
  • Roborock Q7 Max+ mit Absaugstation (Bild: Roborock)
  • Roborock Q7 Max+ mit Absaugstation (Bild: Roborock)
  • Roborock Q7 Max+ mit Absaugstation (Bild: Roborock)
  • Roborock Q7 Max+ mit Absaugstation (Bild: Roborock)
Roborock Q7 Max (Bild: Roborock)

Vor allem bei der Mehr-Etagen-Funktion wird es recht schnell nervig, wenn man die Fehlermeldungen zu einer fehlenden Ladestation umgehen und dafür den Roboter nach Abschluss des Reinigungsprozesses anhalten möchte. Direkt nach der Reinigung springt der Befehl zum Pausieren zu einer anderen Stelle in der App und es kann passieren, dass so stattdessen ein neuer Reinigungsvorgang gestartet wird.

Roborock verzichtet auf eine vernünftige Anleitung

Im Testzeitraum wurde auch der Button für das Absaugen in der App an eine andere Stelle gesetzt - Kunden wurden darüber nicht informiert, und wer meint, das Gerät gut zu kennen, ist durch solche Änderungen irritiert. Es ist einfach lästig, wenn Hersteller wichtige Funktionen einer App verändern, ohne Kunden darauf hinzuweisen. Wie beim S5 Max vermissen wir auch beim Q7 Max eine echte Anleitung. Es werden nur grundlegende Basisfunktionen erklärt, das meiste müssen sich Käufer selbst erarbeiten.

Ein weiteres Problem, das wir schon vom S5 Max kennen: Manchmal lädt die App die Raumkarte sehr langsam. In der App gibt es dann den Hinweis, dass die Internetverbindung langsam sei. Das passierte öfter, obwohl immer eine gute Verbindung bestand. Die Ursache dafür ist nicht bekannt. Es wäre wünschenswert, wenn solche Probleme behoben würden.

Der Q7 Max reinigt den Bodenbereich in einem festen Muster und wir können in der Kartenansicht den Weg des Roboters beobachten. Er fährt erst am Rand des Raumes entlang und saugt dann systematisch den übrigen Bereich. Der Saugroboter fährt üblicherweise sehr vorsichtig an Hindernisse heran, um sie nicht zu beschädigen. Bei der Erkennung von Türen hat das neue Modell die gleichen Schwächen wie der S5 Max: Wenn er vor einer geöffneten Tür steht und versucht, den Raum zu verlassen, schiebt er eher die Tür zu, statt um sie herumzufahren. Ansonsten kann er Hindernissen meist gut ausweichen.

Ein weiterhin bestehendes Problem bei Roborock-Saugrobotern ist die Versorgung mit Ersatzteilen: Sie sind nur bei wenigen Händlern zu bekommen und bei manchen Internet-Shops ist es schwierig, Original-Ersatzteile zu erkennen. Die Roborock-Webseite hilft hier leider nicht weiter.

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 Roborock Q7 Max+ im Test: Guter Saugroboter mit halbnützlicher AbsaugstationVerfügbarkeit und Fazit 
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Vögelchen 10. Mai 2022 / Themenstart

Um das zu verstehen, müsste man halt wissen, wie die Sprache funktioniert. Es ist einer...

NAUF 08. Mai 2022 / Themenstart

Ich kann wirklich keinem der genannten Punkte zustimmen. Bei ordnungsgemäßer Nutzung...

Bluejanis 06. Mai 2022 / Themenstart

Den S7 gibt es ebenfalls mit Station. Wie sieht der Vergleich zwischen diesen beiden aus?

Mad55 05. Mai 2022 / Themenstart

Habe gerade den großen Bruder S7 MaxV Ultra bekommen und die Station setzt die gleichen...

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