Robokind: Hanson Robotics kündigt Robotermodelle an

Er hat ein neues Gesicht, mehr Freiheitsgrade und ist etwas größer: Hanson Robotics will in Kürze einen neuen Roboter auf den Markt bringen. Für 2013 hat das US-Unternehmen zudem einen kleineren, deutlich günstigeren Humanoiden angekündigt.

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Hanson Robokind: Augenlider mit dem Gesicht verbunden
Hanson Robokind: Augenlider mit dem Gesicht verbunden (Bild: Hanson Robotics/Screenshot: Golem.de)

Das US-Unternehmen Hanson Robotics hat eine neue Version des humanoiden Roboters Zeno angekündigt. Er soll in zwei Größen auf den Markt kommen, die eine Ausführung bereits in Kürze.

Neues Gesicht

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Der Roboter hat ein neues Gesicht bekommen und sieht entsprechend etwas anders aus als der Vorgänger Hanson Robokind und der Prototyp Zeno, die der Manga-Figur Astro Boy nachempfunden waren. Im neuen Design sind die Augenlider auch mit dem Gesicht verbunden, wodurch der Roboter weniger wie eine Puppe aussieht.

Der neue Roboter wird ebenfalls ein Gesicht haben, das über ein ausgeprägtes Minenspiel verfügt. Möglich wird das durch einen von dem Unternehmen entwickelten Polymerschaum namens Frubber, aus dem das Gesicht geformt wird. Das Material ist leicht und sehr flexibel. Servomotoren verformen es zu einem Lächeln oder einem anderen Gesichtsausdruck.

Alice und Robokind

Den Roboter wird es mit zwei Köpfen geben, als Robokind und seine Schwester Alice. Ob die Köpfe wie beim aktuellen Robokind austauschbar sind, ist nicht bekannt. Diesen gibt es zudem mit dem Gesicht Geo, das nicht animiert ist. Die Version mit dem Einsteinkopf scheint Hanson aus dem Angebot genommen zu haben.

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Der neue Robokind ist mit knapp 69 Zentimetern etwas größer als der Robokind. Sein Körper hat zudem mehr Bewegungsfreiheit: Er hat 37 Freiheitsgrade, 4 mehr als der Vorgänger. Wie dieser läuft auch der neue Roboter aufrecht auf zwei Beinen. Mehrere Sensoren, darunter ein Inertialsensor, sorgen dafür, dass er sich aufrecht hält. Der Roboter sieht mit zwei hochauflösenden Kameras, die in den Augen untergebracht sind. Datenverarbeitung und Steuerung übernimmt ein eingebauter Computer.

Open Source

Die von Hanson eingesetzte Software ist Open Source. Das gebe den Nutzern die Chance, ihren Roboter für ihre Zwecke anzupassen, erklärt das Unternehmen. Dazu gehört unter anderem eine Sprachsynthese, die 26 verschiedene Sprachen beherrscht.

Robokind verfügt zudem über eine immense Wissensbank, die ihn für den Einsatz im Unterricht qualifiziert. Daneben wird er in der Forschung eingesetzt, etwa an der Universität des US-Bundesstaates Texas in Arlington. Dort nutzen ihn Wissenschaftler für die Arbeit mit autistischen Kindern. Sie entwickeln Methoden, um mit Hilfe des Roboters Autismus früher als bisher diagnostizieren zu können.

Später und teurer

2008 erklärte Gründer David Hanson im Interview mit Golem.de, sein Unternehmen werde den Zeno 2010 zu einem Preis von 300 US-Dollar auf den Markt bringen. Termin wie Preis ließen sich jedoch nicht einhalten: Hanson brachte den Roboter unter der Bezeichnung Hanson Robokind 2011 auf den Markt. Das günstigste der vier Modelle kostete ab 8.500 US-Dollar, das teuerste lag bei 14.750 US-Dollar. Inzwischen bietet Hanson nur noch Robokinds an, einen für 11.500 US-Dollar, den anderen für 16.750 US-Dollar.

Wie viel die neuen Roboter kosten werden, hat das Unternehmen noch nicht verraten. Robokind und Alice sollen aber in Kürze auf den Markt kommen. Neben den beiden hat Hanson noch eine kleinere, 43 Zentimeter große Version angekündigt. Diese soll ab 2013 erhältlich sein, und zwar für einen deutlich niedrigeren Preis als die bisherigen Modelle.

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