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Was Robohornet testet

Die derzeit in Robohornet enthaltenen Tests decken vor allem die Probleme ab, die sich bei der Entwicklung von jQuery, Google Apps, Google Maps, Ember.js, Handlebars.js und Cappuccino als besonders ärgerlich erwiesen haben. Gemessen wird unter anderem, wie schnell der Browser eine Tabelle um neue Zeilen und Spalten erweitern kann, wie schnell er absteigende Selektoren in unterschiedlicher DOM-Tiefe anwenden kann, wie schnell ein 2D-Canvas in eine Data-URI umgewandelt und wie schnell ein 2D-Canvas gelöscht wird, wie schnell eine Tabelle nach Änderung ihres Inhalts gerendert wird, wie schnell mit Scrolltop gescrollt werden kann, wie schnell Spalten in einer Tabelle in der Größe verändert werden können, wie schnell sich SVGs in der Größe verändern lassen, wie schnell die Getter- und Setter-Methoden von ECMAScript 5 ausgeführt werden, wie schnell bei der Anzeige vieler animierter Gifs gescrollt werden kann und wie schnell in den Local Storage geschrieben und daraus gelesen werden kann. Eine Liste auf Github zeigt, welche weiteren Tests derzeit vorgeschlagen sind.

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Noch sei Robohornet als Alphaversion zu betrachten, so die Entwickler. Als Basis für die Tests wird Benchmark.js verwendet.

Was das Robohornet-Ergebnis bedeutet

Auch bei dem Ergebnis, das Robohornet ausgibt, gehen dessen Entwickler einen ungewöhnlichen Weg. Der Wert hängt von zwei Faktoren maßgeblich ab: welche aktuelle Leistung die wichtigsten Browser bieten und welche Themen Webentwicklern besonders wichtig sind. Dazu werden für jede neue Version des Benchmarks die Ergebnisse erneut normalisiert, so dass die Ergebnisse verschiedener Versionen miteinander nicht vergleichbar sind.

Der sich dabei ergebende Robohornet-Index gibt letztendlich an, wie ein Browser im Vergleich zu seinen aktuell wichtigsten Konkurrenten auf derzeit durchschnittlicher Hardware dasteht. Erreicht ein Browser also 100 Punkte, ist er durchschnittlich. Ein Browser mit weniger als 100 Punkten ist unterdurchschnittlich und mit mehr als 100 Punkten überdurchschnittlich.

Dabei werden die einzelnen Tests des Benchmarks gewichtet, so dass Tests, die Webentwicklern besonders wichtig sind, einen besonders großen Einfluss auf den Robohornet-Index haben.

Heimvorteil

In einem ersten Benchmarktest, den Tom's Hardware unter Windows 7 durchgeführt hat, liegt Chrome (177,73 Punkte) vorn, dahinter der Internet Explorer 9 (151,10 Punkte), Opera (138,71 Punkt) sowie Firefox (116,19 Punkte) auf dem letzten Platz. Unter Windows 8 liegt hingegen der Internet Explorer 10 (208,55) vor Chrome (171,52 Punkte). Unter Mac OS X 10.8 liegt Safari (102,47 Punkte) an der Spitze, gefolgt von Chrome (88,48 Punkte), Firefox (67,12 Punkte) und Opera (52,38 Punkte), und unter Ubuntu liegt Chrome (179,06 Punkte) vor Opera (146,93 Punkte) und Firefox (119,95 Punkte). Interessant fällt das Ergebnis unter Android aus, hier ist der Android-Browser (38,08) deutlich schneller als Chrome (11,19 Punkte).

Unterm Strich ergibt sich eine klare Tendenz: Die Browser mit Heimvorteil liegen zumeist vorn, also der Internet Explorer unter Windows, Safari unter Mac OS X und der Android-Browser unter Android. Über alle Plattformen hinweg erreicht Chrome die höchsten Punktzahlen.

Die aktuelle Version von Robohornet kann unter robohornet.org ausprobiert werden. Der Code des Benchmarks findet sich auf Github.

 Robohornet: Ein Browserbenchmark, der misst, was wirklich wichtig ist
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Der mit dem Blubb 25. Sep 2012

Also tut das gute Stück was? Genau, gar nichts. Denn Browserbenchmarks sind genau so...

tupolew 25. Sep 2012

Nachdem ich die obigen Kommentare gelesen habe scheint es mir schon fast so als würde es...

Raketen... 25. Sep 2012

Du besuchst nicht die Robohornet-Testseite. Das ist der Fehler... ;)


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