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Robohon: Sharps Roboter-Phone wird teuer

Ob seine Anschaffung sinnvoll ist, sei dahingestellt, lustig ist er auf jeden Fall: Robohon, eine Mischung aus humanoidem Roboter und Smartphone. Sharp will ihn im kommenden Monat auf den Markt bringen – allerdings zu einem recht happigen Preis.
/ Werner Pluta
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Robohon: Cloud-Dienst nur in Japan verfügbar (Bild: Sharp)
Robohon: Cloud-Dienst nur in Japan verfügbar Bild: Sharp

198.000 Yen, umgerechnet 1.600 Euro, soll Robohon(öffnet im neuen Fenster) kosten. Er ist ein Smartphone in Form eines Roboters oder ein Roboter zum Telefonieren. Der japanische Konzern Sharp hatte ihn im vergangenen Herbst vorgestellt.

Robohon – Sharp
Robohon – Sharp (01:00)

Robohon ist knapp 20 cm groß und wiegt 390 Gramm. Er sieht aus wie ein kleiner, humanoider Roboter, ist aber in erster Linie ein Smartphone. Das Display ist auf dem Rücken des Roboters angebracht. Es hat eine Diagonale von 2 Zoll und eine Auflösung von 320 x 240 Pixeln. Der Prozessor ist ein Snapdragon 400 mit einer Taktrate von 1,2 GHz. Robohon unterstützt LTE und WLAN (802.11b/g/n).

Das Display ist auf der Rückseite

Zum Telefonieren wird der Roboter wie ein herkömmliches Telefon ans Ohr gehalten – ob das merkwürdig aussieht, muss jeder für sich selbst entscheiden. Bedient wird Robohon über das Display, das ein Touchscreen ist.

Robohon – Trailer
Robohon – Trailer (03:15)

Allerdings versteht der Roboter auch Sprachbefehle des Nutzers, die er mit einer Geste und Augenklimpern quittiert. Robohon erfüllt zudem weitere Funktionen, die vom Smartphone bekannt sind: Er empfängt Nachrichten oder dient als Terminkalender, wobei er Nachrichten und Termine vorliest.

Robohon kann laufen, tanzen und Bilder projizieren

Wie ein herkömmliches Smartphone hat auch Robohon eine Kamera, die Bilder und Videos aufnimmt. Zudem verfügt er über einen kleinen Projektor, mit dem sich die Bilder und Videos wiedergeben lassen. Wie es sich für einen Roboter gehört, kann Robohon auch laufen und tanzen.

Sharp will Robohon im Mai auf den Markt bringen. Allerdings wohl nur in Japan: Die internationale Website für das Produkt(öffnet im neuen Fenster) hat ein Overlay, das besagt, dass Robohon über einen Cloud-Dienst aktiviert wird. Der stehe aber nur Nutzern in Japan zur Verfügung.


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