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Robocop: Fahrerloses Polizeiauto soll Gesetzesbrecher mit KI überraschen

Ein autonomes Polizeiauto könnte selbstständig ein Versteck suchen, um Gesetzesbrechern aufzulauern und ihnen automatisch Strafzettel zu verpassen, wenn sie zu schnell fahren, Schilder missachten oder bei Rot über die Ampel fahren. Ford hat ein entsprechendes Patent angemeldet.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Polizeiauto (Symbolbild)
Polizeiauto (Symbolbild) (Bild: Kecko/CC-BY 2.0)

Ford hat ein Patent für ein Polizeiauto eingereicht, das Strafzettel ausstellt, ohne dass dafür die Fahrer angehalten werden müssen. Mit Hilfe von Kameras und künstlicher Intelligenz zur Bilderkennung sollen Fahrzeugführer erkannt und Nummernschilder eingelesen werden. Das Fahrzeug soll dazu auf das Führerscheinregister zugreifen und Bilder von Überwachungskameras nutzen können. Mögliche Einwände von Datenschützern hat Ford zumindest in seiner Patentanmeldung nicht diskutiert. Damit das Fahrzeug möglichst unerkannt auf der Lauer liegen kann, sollen im Straßenverkehr gute Verstecke gefunden werden.

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Experten behaupten zwar, dass autonome Fahrzeuge das Fahren sicherer und regelkonformer machen, doch Ford argumentiert, dass auch in Zukunft Verkehrsverstöße nie ganz verschwinden werden. "Während autonome Fahrzeuge so programmiert werden können, dass sie den Verkehrsgesetzen entsprechen, könnte ein menschlicher Fahrer diese Programmierung außer Kraft setzen, um das Fahrzeug zu steuern", heißt es in der Patentanmeldung. Ford denkt dabei an Fahrzeuge, die nicht ausschließlich autonom fahren, sondern zum Beispiel weiterhin über ein Lenkrad verfügen.

In der Patentanmeldung heißt es, dass autonome Polizeifahrzeuge nicht notwendigerweise Polizeibeamte ersetzen sollen. Einige Routineaufgaben könnten aber automatisiert werden. Im Fahrzeug sollen sich natürlich Polizeibeamte befinden, die es auch selbst fahren können.

Ein Teil der Vision eines autonomen Polizeiautos ist teilweise schon verwirklicht worden. Der Prototyp eines intelligenten Streifenwagens in New York wurde bereits 2013 erprobt. Er scannt alle Autokennzeichen und sendet die Daten an die Zentrale. Videoaufzeichnungen und künftig auch Gesichtserkennung sind möglich. Der Polizeiwagen kam bereits für rund ein Jahr im Stadtteil Brooklyn Heights im Bezirk Brooklyn zum Einsatz.



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Palerider 05. Feb 2018

Alexa ist die Nachahmung des menschlichen Gehirns? Dem Rest Deiner Ausführungen kann ich...

goto10 04. Feb 2018

Und ich dachte immer, das liegt mehr an den fehlenden Bergen. ;-)

quark2017 04. Feb 2018

Ich bin beeindruckt. Ford muss ja bei der Gesichtserkennung schon grandioses geleistet...

cbug 03. Feb 2018

Asus M5A99FX UEFI und GPT,FX 8350 8Core 4.2Ghz,16GB Speicher,Win 10 Enterprise 1709 RTM...

Phantom 03. Feb 2018

Man kann das Auto auch einfach auf Knopfdruck zum stehen bringen


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