Robocop: Dubai führt Polizeiroboter für Patrouillen ein

Die Polizei in Dubai hat selbstfahrende Miniatur-Polizeiautos in ihren Dienst gestellt, die zum Jahresende 2017 auf den Straßen unterwegs sein sollen, um Menschen und Fahrzeuge zu überwachen. Eine biometrische Software an Bord solle nach gesuchten Straftätern Ausschau halten, berichtet Gulfnews(öffnet im neuen Fenster) . Die Fahrzeuge sind kleiner als herkömmliche Autos und haben keine Fahrerkabine.

Im Fahrzeug ist eine Drohne eingebaut, die bei Bedarf gestartet wird und Übersichtsaufnahmen an die Polizei liefert. Auch der Roboter selbst ist mit Kameras ausgerüstet. Er verfügt zur Orientierung über eine Wärmebildkamera, ein Lidar(öffnet im neuen Fenster) zur optischen Abstands- und Geschwindigkeitsmessung sowie über GPS.
Die Sicherheitsroboter werden von der Firma OTSAW Digital(öffnet im neuen Fenster) aus Singapur hergestellt und als O-R3 bezeichnet. Dubai ist die erste Stadt der Welt, die O-R3(öffnet im neuen Fenster) nutzen will, wie die Polizei mitteilte. Was das System kostet, und wie viele Roboter eingesetzt werden, ist nicht bekannt.




Auf seiner Firmenwebsite beschreibt OTSAW sein fahrerloses Fahrzeug als wegweisend für die Zukunft der Polizeiverwaltung in Großstädten. O-R3 solle eine 360-Grad-Überwachung ermöglichen.
Brigadier Khalid Nasser Al Razooqi, Direktor der Smart-Services-Abteilung bei der Polizei in Dubai, sagte Gulfnews: "Der Roboter kann Menschen in jedem Bereich erkennen, verdächtige Objekte identifizieren und Verdächtige verfolgen. Er wird in touristischen Destinationen in Dubai eingesetzt werden."



