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Serviceroboter Justin (auf der Cebit 2009): Weniger Hardware durch Cloud Computing
Serviceroboter Justin (auf der Cebit 2009): Weniger Hardware durch Cloud Computing (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Robo Earth: Wikipedia für Roboter geht online

Serviceroboter Justin (auf der Cebit 2009): Weniger Hardware durch Cloud Computing
Serviceroboter Justin (auf der Cebit 2009): Weniger Hardware durch Cloud Computing (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Eine Online-Plattform für Roboter haben europäische Forscher eingerichtet. Sie besteht aus einer Wissensdatenbank, aus der sie Daten abrufen können, und einer Cloud-Plattform, auf die sie Rechenleistung auslagern können.

Roboter sind gut darin, definierte Aufgaben in einer definierten Umgebung durchzuführen. Variablen bringen sie eher durcheinander. Würde ein Serviceroboter im Haushalt eingesetzt, wäre er dauernd wechselnden Bedingungen ausgesetzt: einem variierenden Angebot an Nahrungsmitteln und Getränken zum Beispiel oder ständig verrückten Stühlen am Esstisch. Derart überfordert braucht der Roboter Stunden, um etwa einen Tisch zu decken. Eine Onlineenzyklopädie wird Robotern künftig helfen, wenn sie nicht mehr weiter wissen.

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Robo Earth heißt die Enzyklopädie für Roboter. Darin finden sie die Informationen, die sie brauchen, um mit einer bestimmten Situation fertigzuwerden. Muss der Roboter beispielsweise ein Marmeladenglas auftragen, das er noch in den Greifern gehabt hat, kann er Informationen darüber aus der Datenbank abrufen - etwa, wie er das Glas am besten anpackt, oder wie er eine ihm unbekannte Aufgabe am besten löst.

Mitmachenzyklopädie

Wie die Wikipedia ist auch die Roboterenzyklopädie zum Mitmachen gedacht. Die Roboter können also nicht nur Daten abrufen, sondern auch welche hinzufügen. Ein Beispiel wäre, dass Roboter die Daten, die sie für eine bestimmte Aktion abgerufen haben, bearbeiten und dann wieder in die Datenbank hochladen.

Neben dem Wissensspeicher bietet Robo Earth aber noch eine weitere Funktion: Cloudserver, auf die Roboter Rechenoperationen auslagern können. "Unsere Idee ist, die riesige Rechenleistung großer Daten- und Rechenzentren, wie sie zum Beispiel Google oder Amazon nutzen, einzelnen Robotern zur Verfügung zu stellen", erläutert Projektmanager Markus Waibel.

Kleinere Roboter durch Cloud Computing

Durch die Auslagerung von Rechenleistung in die Cloud soll es möglich sein, einen Teil der Hardware einzusparen. Vor allem mobile Roboter - Fahrzeuge oder Drohnen - könnten davon profitieren: Wenn die aufwendigen Navigationsberechnungen nicht mehr vom Roboter selbst durchgeführt werden müssten, könnten diese kleiner und leichter gebaut werden. Zudem bedeutet weniger Hardware auch geringere Kosten.

Enzyklopädie und Cloud-Plattform sind gerade online gegangen. Beide sind Open Source, können also frei genutzt werden. Der Zugriff erfolgt über WLAN. Das europäische Gemeinschaftsprojekt war 2010 gestartet. Mitgearbeitet haben unter der Leitung der Technischen Universität (TU) im niederländischen Eindhoven Forscher der TU München, der Universität Stuttgart, der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich, der Universität im spanischen Saragossa sowie von Philips Applied Technologies.


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xUser 12. Mär 2013

Weil ich a) das Original noch nicht gelesen habe und b) der Film (laut Wikipedia) nur...

Polydesigner 12. Mär 2013

Raumpläne, Lebensgewohnheiten und Kühlschrank/ Wohnungsinhalt / Aufbau... hmm... 1984 du...



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