• IT-Karriere:
  • Services:

Robert Habeck: Grünen-Vorsitzender fordert Entflechtung von Facebook

Für den Grünen-Chef Robert Habeck hat Facebook dank Zukäufen wie Whatsapp zu viel Marktmacht. Das Kartellrecht müsse entsprechend angepasst werden und es müsse die Möglichkeit bestehen, große Internetkonzerne entflechten und aufspalten zu können.

Artikel veröffentlicht am ,
Grünen-Chef Robert Habeck
Grünen-Chef Robert Habeck (Bild: Hannibal Hanschke/Reuters)

Der Bundesvorsitzende der Grünen, Robert Habeck, hat im Gespräch mit der Tageszeitung Die Welt angeregt, große Internetkonzerne wie Facebook entflechten und in kleinere Unternehmen zerschlagen zu können. Über notwendige Maßnahmen müsse der Gesetzgeber sich Gedanken machen.

Stellenmarkt
  1. enowa AG, München, Stuttgart, Düsseldorf, Hannover
  2. Simovative GmbH, München

"Da, wo kein Wettbewerb mehr besteht, gilt es einzugreifen", sagte Habeck der Zeitung. "Wenn Daten der Rohstoff des 21. Jahrhunderts sind, dann müssen wir unser Kartellrecht entsprechend fortentwickeln."

Facebook hat für Habeck zu viel Marktmacht

Habeck bezieht sich in seinem Gespräch auf Facebook, das im Zusammenhang mit dem Datenskandal um Cambridge Analytica aktuell stark in der Kritik steht. "Beim Kauf von Whatsapp beispielsweise hat es Millionen von Nutzerdaten in einer Hand gesammelt - und trotz gegenteiliger Zusagen zusammengeführt", sagte Habeck.

Die Verbraucher hätten aufgrund der Marktmacht des Unternehmens faktisch keine Wahl gehabt. "Deshalb wäre die richtige Konsequenz eine Entflechtung der Dienste", sagte Habeck. "Die Politik darf sich nicht mehr von den Internetgiganten auf der Nase rumtanzen lassen, sondern muss sie regulieren." Eine Entflechtung bedeute nicht, auf einen der Einzeldienste zu verzichten, sondern andere Dienste zu entwickeln, die den Nutzern die Hoheit über ihre Daten zurückgäben.

Das Unternehmen Cambridge Analytica hat im Jahr 2014 etwa 50 Millionen private Nutzerdaten von Facebook-Anwendern gesammelt und für den Aufbau einer Analyse-Software verwendet. Mit dieser sollte Wählerverhalten vorgesagt werden und sie ist mutmaßlich verwendet worden, um den Wahlkampf von Donald Trump zum US-Präsidenten zu unterstützen. Die Weitergabe der Daten soll nicht rechtmäßig erfolgt sein. Zugleich ist bekanntgeworden, dass sich Facebook offenbar über Jahre hinweg die Telefonhistorie seiner Nutzer gesichert hat. Daten von 136.000 US-Bürgern sollen noch immer im Umlauf sein.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • ohne Tracking
  • mit ausgeschaltetem Javascript


Anzeige
Hardware-Angebote

Janquar 05. Apr 2018

Der DDR Vergleich soll ja sicher ein negativer Vergleich sein, aber da ergibt sich mir...

wilhelm.hagg 03. Apr 2018

Ich sehe die Monopole fon FB/Google e.t.c. ja auch als ein großes Problem an, es gibt...

pigzagzonie 03. Apr 2018

Unabhängigkeit bedeutet für mich, eine separate, dedizierte Firma. Ob die sich über...

violator 02. Apr 2018

Weil SchülerVZ usw. nur spezifische Gruppen angesprochen hat und das nur auf Deutschland...

dermamuschka 02. Apr 2018

das würde den weg schnellstens ebnen in die plutokratie, wo nur diejenigen politischen...


Folgen Sie uns
       


iPhone 11 Pro Max - Test

Das neue iPhone 11 Pro Max ist das erste iPhone mit einer Dreifachkamera. Dass sich diese lohnt, zeigt unser Test.

iPhone 11 Pro Max - Test Video aufrufen
Mobile-Games-Auslese: Fantasypixel und Verkehrsplanung für unterwegs
Mobile-Games-Auslese
Fantasypixel und Verkehrsplanung für unterwegs

Wunderschöne Abenteuer in einer Fantasywelt bietet das Mobile Game Inmost, Verkehrsplanung auf mobilen Endgeräten gibt's in Mini Motorways - und mit The Swords of Ditto mehr als eine Hommage an The Legend of Zelda für unterwegs.
Von Rainer Sigl

  1. Mobile-Games-Auslese Superheld und Schlapphutträger zu Besuch im Smartphone
  2. Mobile-Games-Auslese Verdrehte Räume und verrückte Zombies für unterwegs
  3. Dr. Mario World im Test Spielspaß für Privatpatienten

Death Stranding im Test: Paketbote trifft Postapokalypse
Death Stranding im Test
Paketbote trifft Postapokalypse

Seltsam, aber super: Der Held in Death Stranding ist ein mit Frachtsendungen überladener Kurier und Weltenretter. Mit ebenso absurden wie erstklassig umgesetzten Ideen hat Hideo Kojima ein tolles Spiel für PS4 und Windows-PC (erst 2020) geschaffen, das viel mehr bietet als Filmspektakel.
Von Peter Steinlechner

  1. PC-Version Death Stranding erscheint gleichzeitig bei Epic und Steam
  2. Kojima Productions Death Stranding erscheint auch für Windows-PC

Amazon Echo Studio im Test: Homepod-Bezwinger begeistert auch als Fire-TV-Lautsprecher
Amazon Echo Studio im Test
Homepod-Bezwinger begeistert auch als Fire-TV-Lautsprecher

Mit dem Echo Studio bringt Amazon seinen teuersten Alexa-Lautsprecher auf den Markt. Dennoch ist er deutlich günstiger als Apples Homepod, liefert aber einen besseren Klang. Und das ist längst nicht alles.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Amazons Heimkino-Funktion Echo-Lautsprecher drahtlos mit Fire-TV-Geräten verbinden
  2. Echo Flex Amazons preiswertester Alexa-Lautsprecher
  3. Amazons Alexa-Lautsprecher Echo Dot hat ein LED-Display - Echo soll besser klingen

    •  /