Roam: Untote in prozeduraler Welt

Der Spielentwickler Ryan Sharr hat bis vor kurzem bei Gas Powered Games gearbeitet, einem Studio, das jüngst mit seinem Kickstarter-Projekt für Irritationen gesorgt hat. Jetzt sucht er selbst für Roam über die Crowdsourcing-Plattform nach Unterstützung(öffnet im neuen Fenster) : 40.000 US-Dollar will er, rund 18.000 US-Dollar hat er derzeit schon. Bei Roam handelt es sich um einen Genremix, in dem der Spieler gegen Zombies ums Überleben kämpft.

Eine der Besonderheiten ist, dass große Teile der Welt per Zufallsgenerator immer wieder neu prozedural generiert werden. Spieler sollen sich weitgehend frei bewegen können, müssen aber auch Lebensmittel und Wasser finden sowie Verstecke bauen - das sollen einfache Barrikaden, aber auch komplexere Gebäude sein können.
Die Kämpfe sollen auf eine Mischung mit Elementen aus Echtzeistrategiespielen und Tower Defense basieren, dazu kommt ein umfangreiches Waffenarsenal. Spieler sollen mit NPCs plaudern und Gegenstände sammeln, auseinandernehmen und neu zusammensetzen können. Roam soll für Windows und Mac OS erscheinen, eine Umsetzung für Linux prüfen die Entwickler noch.
Nach aktuellem Stand soll Roam im Januar 2014 fertig sein. Unterstützer sollen bereits drei Monate vorher in die Betaversion können. Wie immer bei Kickstarter-Projekten gilt: Auch wenn das Projekt vielversprechend aussieht, kann das Vorhaben in Verzug geraten oder gar scheitern, ohne dass die Unterstützer ihr Geld zurückerhalten.