Abo
  • Services:

Roam Ski: US-Unternehmen entwickelt Exoskelett für Skiläufer

Sonne, Schnee - und keine Kondition mehr, beides zu genießen. Das will das US-Unternehmen Roam Robotics ändern: Es hat ein Exoskelett entwickelt, das die Beinmuskulatur unterstützt, damit Skiläufer ihren Sport länger ausüben können.

Artikel veröffentlicht am ,
Exoskelett Roam Ski: Rucksack mit Akku und pneumatischem System
Exoskelett Roam Ski: Rucksack mit Akku und pneumatischem System (Bild: Roam Robotics)

Besser, schneller und länger auf der Piste dank eines Exoskeletts: Das US-Unternehmen Roam Robotics hat ein System entwickelt, das Skiläufer und Snowboarder auf der Piste unterstützen soll.

Stellenmarkt
  1. Bundesinstitut für Risikobewertung, Berlin
  2. Teckentrup GmbH & Co. KG, Verl

Das System besteht aus zwei Schienen, die unten am Skischuh und oben am Oberschenkel befestigt werden. Ein pneumatisch betriebener Aktor in der Höhe des Knies unterstützt den Skiläufer auf der Piste. Hinzu kommt ein Rucksack, in dem der Akku und das pneumatische System untergebracht sind.

Roam Ski sei "ein intelligenter Stoßdämpfer", erklärt das Unternehmen. Ein Sensor erfasst, wenn der Skifahrer das Knie beugt. Dann wird Luft in den Aktor gepumpt, der sich ausdehnt und so einen Teil der Arbeit übernimmt, die sonst die Oberschenkelmuskulatur leisten muss. Das bedeutet weniger Anstrengung für den Skifahrer. Wie stark das System ihn unterstützen soll, kann der Skiläufer über eine App einstellen.

Das soll es beispielsweise älteren Menschen, deren Kraft und Ausdauer nachgelassen hat, ermöglichen, noch Ski zu laufen. Andere können mit dem System länger auf der Piste bleiben, als es ihre Kondition sonst zulassen würde. Profis schließlich soll es ermöglichen, nach einer Verletzung schneller wieder das Training aufzunehmen.

Roam Robotics ist eine Ausgründung von Otherlab, einem in San Francisco ansässigen Forschungs- und Entwicklungsunternehmen. Die Firma stellte vor einigen Jahren Ant-Roach vor, einen sechsbeinigen, 4,5 Meter großen Roboter, der mit pneumatischen Muskeln betrieben wird, sowie die portable CNC-Fräse Othermill. Im Auftrag der Defense Advanced Research Projects Agency (Darpa), der Forschungsagentur des US-Verteidigungsministeriums, entwickelte Otherlab die Einwegdrohne Apsara, die mit Ladung an Bord aus dem Flugzeug abgeworfen wird und nach der Landung verrottet.

Das Unternehmen will mit seinem ersten Produkt Erfahrungen sammeln und später weitere Exoskelette entwickeln, die beispielsweise Arbeiter beim Heben unterstützen oder älteren Menschen beim Aufstehen oder Treppensteigen helfen. Als erstes sei ein System für Skifahrer entwickelt worden, weil das ein Bereich sei, in dem viele Menschen die Erfahrung machten, an ihre körperlichen Grenzen zu gelangen - und diese mit Hilfe der Technik überschreiten könnten, sagte Tim Swift, Chef von Roam Robotics, dem US-Wissenschaftsmagazin IEEE Spectrum.

Ein Roam-Ski-System kostet 2.500 US-Dollar. Allerdings sollen sich die Skiläufer ein solches Exoskelett nicht kaufen. Der Hersteller stellt sich vor, dass die Systeme in den Wintersportorten vermietet werden.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 14,99€
  2. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. 2,99€
  4. (-67%) 16,49€

Dwalinn 04. Apr 2018

Weil solche Leute auf der Piste bleiben nur weil sie noch Kraft in den Beinen haben?

truuba 03. Apr 2018

Batteriepack und Exoskelett werden wohl ein paar Kilo haben. Da siehts für die andere...

pumok 03. Apr 2018

Das habe ich absolut nicht gemeint - falls Deine Bemerkung an mich gerichtet war.

pumok 03. Apr 2018

Wenn die Menschen immer mehr verblöden, muss halt die Technik "inteligenter" werden...

flippo00 03. Apr 2018

glaube nicht. dann hast du also einen unfähigen, schwachen skifahrer, der einen sturz...


Folgen Sie uns
       


The Crew 2 - Fazit

The Crew 2 bietet zum Teil wahnwitzige Neuerungen, stolpert im Test aber trotzdem über alte Fehler.

The Crew 2 - Fazit Video aufrufen
Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Autonomes Fahren Ford will lieber langsam sein
  2. Navya Mainz testet autonomen Bus am Rheinufer
  3. Drive-by-wire Schaeffler kauft Lenktechnik für autonomes Fahren

Disenchantment angeschaut: Fantasy-Kurzweil vom Simpsons-Schöpfer
Disenchantment angeschaut
Fantasy-Kurzweil vom Simpsons-Schöpfer

Mit den Simpsons ist er selbst Kult geworden, und Nachfolger Futurama hat nicht nur Sci-Fi-Nerds mit einem Auge für verschlüsselte Gags im Bildhintergrund begeistert. Bei Netflix folgt nun Matt Groenings Cartoonserie Disenchantment, die uns trotz liebenswerter Hauptfiguren in Märchenkulissen allerdings nicht ganz zu verzaubern weiß.
Eine Rezension von Daniel Pook

  1. Streaming Wachstum beim Pay-TV dank Netflix und Amazon
  2. Videostreaming Netflix soll am Fernseher übersichtlicher werden
  3. Quartalsbericht Netflix verfehlt eigene Prognosen um 1 Million Neukunden

Russische Agenten angeklagt: Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton
Russische Agenten angeklagt
Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton

Die US-Justiz hat zwölf russische Agenten wegen des Hacks im US-Präsidentschaftswahlkampf angeklagt. Die Anklageschrift nennt viele technische Details und erhebt auch Vorwürfe gegen das Enthüllungsportal Wikileaks.

  1. Fancy Bear Microsoft verhindert neue Phishing-Angriffe auf US-Politiker
  2. Nach Gipfeltreffen Trump glaubt Putin mehr als US-Geheimdiensten
  3. US Space Force Planlos im Weltraum

    •  /