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Roadrunner und Decathlete: Mainboards für Open Compute von AMD und Intel

Unter den Codenamen Decathlete (Intel) und Roadrunner (AMD) haben beide CPU-Hersteller Designs für Mainboards veröffentlicht. Sie sind für unterschiedliche Einsatzbereiche vorgesehen, sehr einfach aufgebaut und sollen recht effizient sein.

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Konzeptzeichnung von Intels Decathlete
Konzeptzeichnung von Intels Decathlete (Bild: Open Compute)

Decathlete und Roadrunner sind bereits die zweiten Versionen der Mainboards für Server nach den Spezifikationen der Open-Compute-Plattform. Beide Boards sind mit einer Kantenlänge von rund 16 Zoll fast quadratisch und passen in die Open Racks. Weitere Gemeinsamkeit: Pro Board sind nur zwei CPU-Sockel vorgesehen, bei Intel kommen die neuen Sandy-Bridge-Xeons der Serie E5 mit bis zu 8 Kernen je Sockel zum Einsatz, AMD verbaut seine Bulldozer-Opterons der Serie 6000 mit bis zu 16 Kernen.

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Dass nur zwei Sockel auf den im Vergleich mit anderen Servern sehr großen Boards zum Einsatz kommen, liegt an der vereinfachten Stromversorgung von Open Compute, das mit einer gemeinsamen Power-Backplane nur eine Phase pro Einschub vorsieht. Das soll auch für eine höhere Energieeffizienz sorgen, weil die für jeden Einschub sonst meist vorgesehenen Netzteile entfallen. Die Spezifikationen sind für beide Konzepte bei Open Compute einsehbar. Die Bilder dort zeigen noch die Mainboards nach der ersten Spezifikation.

  • AMDs längliches 2.0-Mainboard
  • Blockdiagramm des 2.0-Boards von AMD
  • In einem Einschub können zwei AMD-Boards gestapelt werden.
  • Blockdiagramm von Intels Decathlete
  • Intel sieht Riser-Cards für Steckkarten vor.
In einem Einschub können zwei AMD-Boards gestapelt werden.

Neben AMDs Roadrunner, das vor allem für Finanzdienstleister vorgesehen ist, gibt es noch ein "AMD Motherboard 2.0" für die neuen Spezifikationen. Es ist mit 6,6 x 20 Zoll wie eine Blade aufgebaut und ebenfalls mit zwei G34-Sockeln für Opterons versehen. Als Besonderheit gibt es auch einen Anschluss für Mezzanine-Karten, mit dem sich spezialisierte Beschleuniger anbinden lassen, die beispielsweise aus FPGAs aufgebaut sein können.

Wie bei allen Open-Compute-Designs gilt: Jeder Hersteller kann sie für eigene Produkte verwenden, wenn er sich an die Lizenzbedingungen der Open Web Foundation hält.

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