Arc-Grafik für Ultra-Enthusiasten plus Super-XPU

Im ersten Quartal 2022 will Intel die Arc-Grafikchips für Notebooks ausliefern, sie basieren auf der Alchemist-DG2-Version der Xe-HPG-Architektur (High Performance Gaming). Die Desktop-Modelle hingegen verschieben sich auf das zweite Quartal, die für Workstations sollen im dritten erscheinen. Insgesamt will Intel mindestens vier Millionen GPUs ausliefern, was angesichts der 2021er-Stückzahlen von AMD und Nvidia (zusammen rund 150 Millionen) geradezu lächerlich wenig ist.

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Mit Alchemist soll das Performance-Segment abdeckt werden, Battlemage soll 2023 in den Enthusiast-Bereich vorstoßen und Celestial dann gar für die wie auch immer definierte Ultra-Enthusiast-Stufe ausgelegt sein. Was genau das im Kontext der Mitbewerber bedeutet und ob Intel die so beworbene Hardware/Software auch liefern kann, bleibt abzuwarten. Bisherige Prognosen des Arc-Alchemist-Topmodells, intern DG2-512, sprechen von einer Leistung auf Höhe der Geforce RTX 3070 von Nvidia.

  • Tick Tock soll die Fertigungstechnik wieder führend machen. (Bild: Intel)
  • Bis 2026 soll die Kapazität drastisch steigen. (Bild: Intel)
  • Mit Sierra Forrest gibt es einen ersten Little-Core-Xeon für Server. (Bild: Intel)
  • Für Desktop und Mobile hilft TSMC künftig als Foundry-Partner aus. (Bild: Intel)
  • Raptor Lake folgt auf Alder Lake. (Bild: Intel)
  • Ab Metor Lake werden Hybrid-Designs mit Chiplets produziert. (Bild: Intel)
  • Grafik-Roadmap (Bild: Intel)
  • Arctic Sound M unterstützt AV1-Encoding. (Bild: Intel)
  • Falcon Shores kombiniert x86- und Xe-Kerne. (Bild: Intel)
  • Das Design ist für HPC-Supercomputer gedacht. (Bild: Intel)
Grafik-Roadmap (Bild: Intel)

Xe HPG respektive DG2 wird als Arctic Sound M auch im Server-Segment eingesetzt, konkret sieht Intel diese als Media-Beschleuniger vor: Dank AV1-Encoding soll sich die Steckkarte für Cloud-Gaming- und Video-Transcoding eigenen, etwa für acht 4K-Streams oder um 30 Android-Titel in 720p30 auszuspielen. Überdies ist mit Falcon Shores für 2024 eine Super-XPU geplant: Das Design kombiniert x86- und Xe-Kerne in einem Xeon-Chip, der für HPC (High Performance Computing) ausgelegt ist.

Einschätzung der Roadmap

Nachdem sich die 10-nm-Fertigung über viele Jahre verzögert hat und anfangs nicht für hohe Taktraten zu gebrauchen war, scheint Intel 7 alias 10+++ nm endlich die gewünschten Resultate zu liefern. Ob die viel zitierte Execution, also die Umsetzung der vollmundigen Zukunftspläne wie EUV und High-NA, klappt - das steht auf einem anderen Blatt.

Intel Core i5-12400 12. Generation Desktop Prozessor
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Zumindest die Rückkehr des Tick-Tock-Modells lässt hoffen, dass Intel wieder im Rennen ist, wenngleich sich als Chance umschriebene Verspätungen wie bei Granite Rapids im wichtigen Server-Geschäft nicht gerade als förderlich erweisen dürften. Der Wechsel hin zu Chiplets/Tiles und Ideen wie ein Xeon rein mit E-Kernen hingegen sind positiv zu beurteilen, gerade mit Unterstützung seitens TSMC als externem Partner.

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 Granite Rapids verspätet sich, erster Little-Core-Xeon geplant
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Yoshi2000 19. Feb 2022

Muss ich dir wohl Recht geben. Hatte es mehr als freundliche Neckerei verstanden, weil...

sambache 19. Feb 2022

Ich kann sagen "Ich will die Weltherrschsft" und es ist korrekt, wenn das wirklich ein...

platoxG 19. Feb 2022

a) Da gab es keinen Bedarf was einzugestehen, hat also nichts mit Ehrlichkeit zu tun...

rtlgrmpf 19. Feb 2022

Jo. Mein Laptop ist schon 10. Mein PC wird in Kürze 5. Ich sehe keine Gründe einen von...



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