Abo
  • Services:

Prozessor-Roadmap: AMDs AM4-Plattform unterstützt nativ USB 3.1

Kommende Mainboards mit AMDs neuem Sockel AM4 für Zen-basierte Prozessoren werden mit einem Chipsatz für natives USB 3.1 ausgestattet. Zudem unterstützt die Plattform schnelle PCIe-SSDs.

Artikel veröffentlicht am ,
Logo von USB 3.1
Logo von USB 3.1 (Bild: USB-IF)

Bisher hatte AMD seine Roadmap für 2016 und 2017 nur grob dargestellt, einige von Benchlife publizierte Folien zeigen deutlich mehr Details. Die stammen von März 2015, wenige Wochen später benannte AMD die intern als Sockel FM3 bezeichnete Fassung in AM4 um und stellte den neuen Sockel unter diesem Namen auf dem Financial Analyst Day vor.

Stellenmarkt
  1. ITZ Informationstechnologie GmbH, Essen
  2. Deutsche Leasing AG, Bad Homburg vor der Höhe

Im Desktop-Segment soll noch 2016 Summit Ridge erscheinen, so nennt AMD Prozessoren auf Basis von acht CPU-Kernen mit der Zen-Mikroarchitektur. Passend dazu soll Bristol Ridge veröffentlicht werden, dahinter verbirgt sich der bisher nur für Notebooks erhältliche Carrizo-Chip mit DDR4- statt DDR3-Speicher. Carrizo nutzt die Excavator-Technik, Zen-basierte Prozessoren mit Grafikeinheit, Raven Ridge genannt, plant AMD für 2017.

  • AMD-Roadmap für 2016 und 2017 (Bild: Benchlife)
  • AMD-Roadmap für 2016 für Desktop (Bild: Benchlife)
  • AMD-Roadmap für 2016 für BGA und Mobile (Bild: Benchlife)
  • AMD-Roadmap für kommende Chipsätze (Bild: Benchlife)
AMD-Roadmap für 2016 und 2017 (Bild: Benchlife)

Für kleine Desktop-Rechner soll 2016 Stoney Ridge erscheinen, diese Chips folgen auf Carrizo-L und werden ebenfalls direkt auf einem BGA-Sockel, dem neuen FP4, verlötet. In Stoney Ridge stecken aber keine Cat-Cores wie Puma+ mehr, sondern Excavator - allerdings nur ein Modul plus eine Grafikeinheit. Tablet-Chips wie Mullins plant AMD nicht.

Da alle Ridge-Modelle System-on-a-Chip sind, benötigt AMD für Desktop-Mainboards noch einen Chipsatz. Der heißt vorläufig Promontory und unterstützt nativ die USB-3.1-Schnittstelle, genauer ein oder zwei Ports. Den Folien zufolge arbeitet der Chipsatz zudem mit SSDs mit PCIe-Anbindung im M.2-Formfaktor und NVMe-Protokoll zusammen.

Intels kommende Skylake-Plattform bietet nativ im Chipsatz keine USB-3.1-Unterstützung, sondern setzt auf Dritthersteller wie Asmedia oder den Alpine-Ridge-Controller für Thunderbolt 3, der auch USB 3.1 beherrscht.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  3. täglich neue Deals bei Alternate.de

drsnuggles79 06. Nov 2015

M.2 beschreibt lediglich den Formfaktor, PCIe ist ein Busstandard. M.2 Steckplätze können...

HubertHans 01. Jul 2015

Du weißt schon, das Xeons dieser Klasse identische Dies zur I7-CPU haben? Da ist nur ein...

Der Held vom... 26. Jun 2015

Dagegen sprechen mehrere Gründe. Intel hätte in einem Preisdumping-Konflikt ganz klar...

spambox 25. Jun 2015

Die schnellste Vishera-CPU ist nur wenige Prozent schneller als ein PhenomII (Bj. 2010...


Folgen Sie uns
       


Nokia 8110 4G und Doro 7060 - Test

HMD Global und Doro sind die ersten Hersteller, die KaiOS-Handys in Deutschland verkaufen. Wir haben uns das Nokia 8110 4G sowie das 7060 angeschaut. Dabei hat nicht jedes KaiOS-Gerät den gleichen Funktionsumfang. Eigentlich sollen KaiOS-Geräte als Ersatz für ein Smartphone geeignet sein - so ganz gelingt das noch nicht.

Nokia 8110 4G und Doro 7060 - Test Video aufrufen
Elektroroller-Verleih Coup: Zum Laden in den Keller gehen
Elektroroller-Verleih Coup
Zum Laden in den Keller gehen

Wie hält man eine Flotte mit 1.000 elektrischen Rollern am Laufen? Die Bosch-Tochter Coup hat in Berlin einen Blick hinter die Kulissen der Sharing-Wirtschaft gewährt.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Neue Technik Bosch verkündet Durchbruch für saubereren Diesel
  2. Halbleiterwerk Bosch beginnt Bau neuer 300-mm-Fab in Dresden
  3. Zu hohe Investionen Bosch baut keine eigenen Batteriezellen

Grafikkarten: Das kann Nvidias Turing-Architektur
Grafikkarten
Das kann Nvidias Turing-Architektur

Zwei Jahre nach Pascal folgt Turing: Die GPU-Architektur führt Tensor-Cores und RT-Kerne für Spieler ein. Die Geforce RTX haben mächtige Shader-Einheiten, große Caches sowie GDDR6-Videospeicher für Raytracing, für Deep-Learning-Kantenglättung und für mehr Leistung.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Tesla T4 Nvidia bringt Googles Cloud auf Turing
  2. Battlefield 5 mit Raytracing Wenn sich der Gegner in unserem Rücken spiegelt
  3. Nvidia Turing Geforce RTX 2080 rechnet 50 Prozent schneller

Virtuelle Realität: Skin-Handel auf Basis von Blockchain
Virtuelle Realität
Skin-Handel auf Basis von Blockchain

Vlad Panchenko hat als Gaming-Unternehmer Millionen gemacht. Jetzt entwickelt er ein neues Blockchain-Protokoll. Heute kann man darüber In-Game Items sicher handeln, in der anrückenden VR-Zukunft aber alles, wie er glaubt.
Ein Interview von Sebastian Gluschak

  1. Digital Asset Google und Startup bieten Blockchain-Programmiersprache an
  2. Illegale Inhalte Die Blockchain enthält Missbrauchsdarstellungen

    •  /