• IT-Karriere:
  • Services:

Roadmap: AMDs Super-Chip für 2017 forderte Opfer

Der K12-Kern ist verschoben und die Tablet-Chips Project Skybridge sind ganz eingestampft worden: AMD hat mehrere Projekte zurück- oder eingestellt, um sich auf andere zu konzentrieren. Die klingen dafür umso besser - wenn die nächsten Jahre alles klappt.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Carrizo-Chip für  Notebooks wurde nicht eingestellt
Der Carrizo-Chip für Notebooks wurde nicht eingestellt (Bild: AMD)

AMD hat auf seinem Financial Analyst Day 2015 neue Roadmaps für Prozessoren, Grafikkarten und Kombi-Chips vorgelegt. Ein im letzten Jahr angekündigtes Projekt hat AMD komplett gestrichen, da das Unternehmen für dieses keine Zukunft sah oder es an Ressourcen mangelte, andere wurden weit nach hinten verschoben. 2015 bringt AMD daher kaum neue Produkte.

Stellenmarkt
  1. Allianz Lebensversicherungs - AG, Stuttgart
  2. ORLEN Deutschland GmbH, Elmshorn

Dafür präsentierte AMD die Zen-Mikroarchitektur, versprach eine verdoppelte Effizienz für kommende Grafikkarten und erwähnte kurz einen Super-Chip für HPC-Server (High Performance Computing). Der soll ab 2017 viele CPU-Kerne, eine leistungsstarke Grafikeinheit und extrem schnellen Stapelspeicher nutzen.

  • Grafikkarten sollen doppelt so effizient werden. (Bild: AMD)
  • Zen ist die neue x86-Mikroarchitektur. (Bild: AMD)
  • Der ARM-Kern K12 wurde auf 2017 verschoben. (Bild: AMD)
  • Die neuen FX-Prozessoren basieren auf der Zen-Mikroarchitektur. (Bild: AMD)
  • Die neuen FX-Opteron basieren auf der Zen-Mikroarchitektur, zudem soll es eine sehr schnelle APU geben. (Bild: AMD)
  • Eine APU mit Zen-Kernen und einer Grafikeinheit der nächsten Generation soll im HPC-Bereich konkurrieren. (Bild: AMD)
  • Die HPC-APU soll 2017 erscheinen. (Bild: AMD)
  • Desktop- und Mobile-Roadmap für 2016 (Bild: AMD)
  • Die CPU- wie GPU-Leistung steigt und steigt. (Bild: AMD)
Die CPU- wie GPU-Leistung steigt und steigt. (Bild: AMD)

Doppelte Effizienz für Grafikkarten

Zunächst die guten Nachrichten: Neben neuen FX-Prozessoren mit Zen-Technik für Desktop-PCs sollen auch Server-CPUs mit der frischen Mikroarchitektur erscheinen. AMD verspricht bei letzteren eine enorme Datentransfer-Rate, die der eingesetzte DDR4-Speicher ermöglichen soll. Denkbar sind zwei kombinierte Zen-Server-CPUs mit insgesamt vier Speicherkanälen. Gefertigt werden alle Zen-basierten Chips mit einem FinFET-Verfahren, wahrscheinlich bei Globalfoundries mit 14nmFF-LPP-Technik (Low Power Plus).

  • Grafikkarten sollen doppelt so effizient werden. (Bild: AMD)
  • Zen ist die neue x86-Mikroarchitektur. (Bild: AMD)
  • Der ARM-Kern K12 wurde auf 2017 verschoben. (Bild: AMD)
  • Die neuen FX-Prozessoren basieren auf der Zen-Mikroarchitektur. (Bild: AMD)
  • Die neuen FX-Opteron basieren auf der Zen-Mikroarchitektur, zudem soll es eine sehr schnelle APU geben. (Bild: AMD)
  • Eine APU mit Zen-Kernen und einer Grafikeinheit der nächsten Generation soll im HPC-Bereich konkurrieren. (Bild: AMD)
  • Die HPC-APU soll 2017 erscheinen. (Bild: AMD)
  • Desktop- und Mobile-Roadmap für 2016 (Bild: AMD)
  • Die CPU- wie GPU-Leistung steigt und steigt. (Bild: AMD)
Grafikkarten sollen doppelt so effizient werden. (Bild: AMD)

Vermutlich den gleichen Prozess möchte AMD ab 2016 auch bei Grafikkarten (Arctic Islands) verwenden, derzeit werden diese im 28-nm-Verfahren ohne FinFETs herstellt. Zudem plant AMD die zweite Generation von Stapel-Videospeicher einzusetzen. Schon die erste Generation des High Bandwidth Memory ist verglichen mit herkömmlichem GDDR5-Videospeicher dreimal so effizient.

AMD kombiniert alle Techniken zu einem Super-Chip

Das spannendste Projekt ist unserer Ansicht nach die High-Performance-Server-APU: Das steht für Accelerated Processing Unit und beschreibt einen Prozessor mit integrierter Grafikeinheit. AMD zufolge soll der Chip satte 300 Watt an Leistung aufnehmen und 2017 erscheinen.

  • Grafikkarten sollen doppelt so effizient werden. (Bild: AMD)
  • Zen ist die neue x86-Mikroarchitektur. (Bild: AMD)
  • Der ARM-Kern K12 wurde auf 2017 verschoben. (Bild: AMD)
  • Die neuen FX-Prozessoren basieren auf der Zen-Mikroarchitektur. (Bild: AMD)
  • Die neuen FX-Opteron basieren auf der Zen-Mikroarchitektur, zudem soll es eine sehr schnelle APU geben. (Bild: AMD)
  • Eine APU mit Zen-Kernen und einer Grafikeinheit der nächsten Generation soll im HPC-Bereich konkurrieren. (Bild: AMD)
  • Die HPC-APU soll 2017 erscheinen. (Bild: AMD)
  • Desktop- und Mobile-Roadmap für 2016 (Bild: AMD)
  • Die CPU- wie GPU-Leistung steigt und steigt. (Bild: AMD)
Eine APU mit Zen-Kernen und einer Grafikeinheit der nächsten Generation soll im HPC-Bereich konkurrieren. (Bild: AMD)

Eine offizielle Präsentation von Herbst 2014 legt nahe, dass AMD Zen-Kerne und eine GPU mit der Architektur von 2016 verbaut. Im Vorab-Briefing erwähnte AMD zudem kurz High Bandwidth Memory. Trifft all dies zu, wäre die APU ein echter Super-Chip. Wichtig ist, dass mit der Fertigung alles glatt läuft, denn die 14nmFF-LPP-Technik ist noch nicht serienreif.

Der K12 kommt später und Skybridge ist Geschichte

Eines der verschobenen Projekte ist der Opteron-Prozessor A1100: Der hätte schon Frühling 2015 veröffentlicht werden sollen, nun wird es wohl Herbst. Der vor einem Jahr angekündigte, selbst entwickelte ARM-Kern namens K12 wurde ebenfalls verschoben: Ursprünglich für 2016 geplant, sollen erste darauf basierende Server-Prozessoren 2017 erscheinen.

  • Grafikkarten sollen doppelt so effizient werden. (Bild: AMD)
  • Zen ist die neue x86-Mikroarchitektur. (Bild: AMD)
  • Der ARM-Kern K12 wurde auf 2017 verschoben. (Bild: AMD)
  • Die neuen FX-Prozessoren basieren auf der Zen-Mikroarchitektur. (Bild: AMD)
  • Die neuen FX-Opteron basieren auf der Zen-Mikroarchitektur, zudem soll es eine sehr schnelle APU geben. (Bild: AMD)
  • Eine APU mit Zen-Kernen und einer Grafikeinheit der nächsten Generation soll im HPC-Bereich konkurrieren. (Bild: AMD)
  • Die HPC-APU soll 2017 erscheinen. (Bild: AMD)
  • Desktop- und Mobile-Roadmap für 2016 (Bild: AMD)
  • Die CPU- wie GPU-Leistung steigt und steigt. (Bild: AMD)
Der ARM-Kern K12 wurde auf 2017 verschoben. (Bild: AMD)

Noch härter traf es das Project Skybridge: AMD plante eine Plattform, deren Sockel pinkompatible ARM- und x86-Modelle aufnehmen sollte. Daraus wird nichts, denn Project Skybridge ist komplett von AMDs Roadmaps verschwunden - große OEMs sollen die Idee abgelehnt haben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 2.174€
  2. (u. a. Zotac Gaming GeForce RTX 3090 Trinity für 1.787,33€)
  3. (u. a. Sony DualSense Wireless-Controller für 67,89€)

WhyLee 22. Jun 2015

Ja, genau einmal haben sie das geschafft. In letzter Zeit schaut das leider so aus, da...

Impergator 07. Mai 2015

Werden die Chipsätze nicht jetzt zum ersten mal von Asmedia entwickelt? http://www...


Folgen Sie uns
       


iPhone 12 und iPhone 12 Pro - Fazit

Beim iPhone 12 und 12 Pro hat sich Apple vom bisherigen Design verabschiedet - im Test überzeugen Verarbeitung, Kamera und Display.

iPhone 12 und iPhone 12 Pro - Fazit Video aufrufen
iPhone 12 Mini im Test: Leistungsstark, hochwertig, winzig
iPhone 12 Mini im Test
Leistungsstark, hochwertig, winzig

Mit dem iPhone 12 Mini komplettiert Apple seine Auswahl an aktuellen iPhones für alle Geschmäcker: Auf 5,4 Zoll sind hochwertige technischen Finessen vereint, ein besseres kleines Smartphone gibt es nicht.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple Bauteile des iPhone 12 kosten 313 Euro
  2. Touchscreen und Hörgeräte iOS 14.2.1 beseitigt iPhone-12-Fehler
  3. iPhone Magsafe ist nicht gleich Magsafe

Astronomie: Arecibo wird abgerissen
Astronomie
Arecibo wird abgerissen

Das weltberühmte Radioteleskop ist nicht mehr zu retten. Reparaturarbeiten wären lebensgefährlich.

  1. Astronomie Zweites Kabel von Arecibo-Radioteleskop kaputt
  2. Die Zukunft des Universums Wie alles endet
  3. Astronomie Gibt es Leben auf der Venus?

Covid-19: So funktioniert die Corona-Vorhersage am FZ Jülich
Covid-19
So funktioniert die Corona-Vorhersage am FZ Jülich

Das Forschungszentrum Jülich hat ein Vorhersagetool für Corona-Neuinfektionen programmiert. Projektleiter Gordon Pipa hat uns erklärt, wie es funktioniert.
Ein Bericht von Boris Mayer

  1. Top 500 Deutscher Supercomputer unter den ersten zehn
  2. Hochleistungsrechner Berlin und sieben weitere Städte bekommen Millionenförderung
  3. Cineca Leonardo Nvidias A100 befeuert 10-Exaflops-AI-Supercomputer

    •  /