Keine neuen Desktop-Architekturen 2013

Erst für 2013 sind für den Mobilbereich neue Entwicklungen vorgesehen, die dann mit 28-Nanometer-Technik hergestellt werden sollen. Die neuen x86-Kerne mit der Architektur "Jaguar" sollen in den APUs "Temash" (Tablets) und "Kabini" (Notebooks) eingesetzt werden. Für besonders schnelle Notebooks ist mit "Kaveri" als Ableger der Bulldozer-Architektur "Steamroller" für den CPU-Anteil vorgesehen. Allen drei neuen Designs ist gemein, dass sie die GCN-Architektur der aktuellen Radeon 7000 für die Grafik besitzen sollen.

  • Die FX-CPUs bekommen bis 2013 keinen Nachfolger
  • Brazos 2.0 kommt mit USB 3.0 und auch für Tablets
  • HSA soll in ein offenes Konsortium münden
  • HSA auch mit fremder Technik auf einem AMD-Chip
  • 2014 sollen GPUs Kontext-Switching beherrschen
  • AMD will sich gründlich wandeln
  • 28 Nanometer bei Notebook-CPUs bietet AMD erst 2013
  • Die Zahl der Kerne bleibt bei Opterons auch 2013 gleich
  • Trinity und Hondo sollen 2012 AMD Umsatz bescheren
  • Neue Architektur 'Excavator", aber frühestens 2014
Die FX-CPUs bekommen bis 2013 keinen Nachfolger
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Zu diesen Bausteinen machte AMD außer der Zahl der x86-Kerne keine weiteren Angaben, bei den Mobilchips sollen es zwei bis vier sein. Anders als auf früheren Roadmaps steigt die Zahl der Cores auch bei Servern und Desktops nicht weiter. Die schon bald im Jahr 2012 erwarteten Nachfolger der FX-CPUs mit aktualisierten Piledriver-Kernen sollen wie geplant mit vier bis acht Kernen erscheinen, aber auch noch 2013 aktuell bleiben. Auch für Desktops sieht AMD dann laut seinen Folien Kabini und Kaveri vor, also die für Mobilrechner entwickelten APUs. Neue Desktopdesigns für Mittelklasse- und Einstiegs-PCs verzeichnet die Roadmap nicht.

Die Zahl der Kerne stagniert auch bei den Opterons, AMDs Prozessoren für Server. So wie beim aktuellen Opteron 6200 (Interlagos) sind bis 2013 maximal 16 Kerne geplant, der neue Chip heißt "Abu Dhabi" und arbeitet mit den Piledriver-Kernen. Seine kleineren Versionen mit maximal acht Kernen tragen die Codenamen "Seoul" und "Delhi". Eine neue Architektur namens "Excavator" soll erst danach folgen, also frühestens 2013.

Nicht von den Änderungen betroffen ist die 32-Nanomter-APU "Trinity", die AMD auf der CES 2012 bereits zeigen konnte. Mit 17 bis 35 Watt soll die Kombination aus CPU und GPU alle Einsatzbereiche von Notebooks abdecken. Besonders die 17-Watt-Versionen könnten hier Intels Ultrabooks Konkurrenz machen. So nennen darf AMD die besonders flachen Notebooks aber nicht, Ultrabook ist eine von Intel eingetragene Marke.

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Eine Absage erteilte AMD auch nach der Veranstaltung in einem Interview mit Cnet der Entwicklung von Smartphone-Chips - Intel engagiert sich hier stark. Bei Smartphones sei zu wenig zu verdienen, meinte Marketingchef John Taylor. Für Tablets soll aber weiterhin noch 2012 das Design "Hondo" erscheinen, das mit ein oder zwei Kernen rund 4,5 Watt aufnehmen soll. Zusammen mit einem DirectX-11-Kern für Grafik soll Hondo auch Windows-8-Tablets antreiben.

Zu allen hier genannten Codenamen hat AMD ein PDF veröffentlicht, in dem die Projektbezeichnungen mit den bereits bekannten Fakten zusammengefasst sind.

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 Roadmap: AMD will mehr SoCs statt immer mehr Kerne
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