Road Mapper: Google sucht Straßendetektive für Google Maps
Google will mehr Freiwillige gewinnen, die fehlende Straßen bei Google Maps einzeichnen. Dafür wird das Road-Mapper-Programm geöffnet(öffnet im neuen Fenster) : Interessenten können sich um eine Teilnahme bewerben und anschließend in Maps fehlende Straßen auf Satellitenbildern markieren.
Diese Straßen werden nach Prüfung anschließend in Maps eingetragen und stehen dann auch für die Navigation zur Verfügung. Road Mapper gibt es seit 2021, bislang steht das Programm aber nur wenigen Teilnehmern zur Verfügung. Es unterscheidet sich von der Straßeneinzeichnung der Local Guides darin, dass die Teilnehmer nicht vor Ort sein müssen, um eine Straße zu markieren.
Stattdessen funktioniert Road Mapper mit sogenannten Challenges, also Herausforderungen: Teilnehmer bekommen ein Satellitenbild einer Gegend angezeigt, in der Straßen bei Google Maps fehlen. Sobald alle fehlenden Straßen eingezeichnet sind, gilt die Challenge als komplettiert.
Straßeneintragungen werden von Menschen kontrolliert, nicht von KI
Google zufolge(öffnet im neuen Fenster) werden die Eingaben der Programmteilnehmer von echten Personen bei Google überprüft – einer KI wird der Kontrollprozess nicht überlassen. Google dürfte es sich schlicht nicht leisten können, falsche Straßenmarkierungen in Maps einfließen zu lassen.
Road Mapper erfasst nur Straßen, die mit zweispurigen Fahrzeugen passierbar sind. Google wählt eigenen Angaben zufolge die zu bearbeitenden Gegenden danach aus, dass tatsächlich viele Menschen dort wohnen.
Neben der Möglichkeit, sich als Road Mapper zu bewerben, gibt Google auch Nutzern, die bereits am Road-Mapper-Programm teilnehmen, die Möglichkeit, neue Road Mapper zu werben. Bis zu fünf Personen können bisherige Teilnehmer vorschlagen.
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