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RJ Scaringe: Rivian-Chef verdient 403 Millionen US-Dollar im Jahr

RJ Scaringe könnte 2025 fast 4.500-mal so viel Geld verdient haben, wie ein Rivian-Mitarbeiter im Mittel bekommt. Und deutlich mehr als VW-Chef Blume.
/ Friedhelm Greis
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RJ Scaringe erhält für 2025 Aktienoptionen in Millionenhöhe. (Bild: Carlos Barria/Reuters)
RJ Scaringe erhält für 2025 Aktienoptionen in Millionenhöhe. Bild: Carlos Barria/Reuters

Der Chef des US-Elektroautoherstellers Rivian, Robert Joseph Scaringe, soll üppige Sondervergütungen für das abgelaufene Geschäftsjahr erhalten. Aus einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC(öffnet im neuen Fenster) geht hervor, dass sich die potenziellen Zahlungen auf knapp 403 Millionen US-Dollar summieren könnten.

Die Summe setzt sich aus dem Gehalt von 1,1 Millionen US-Dollar sowie Aktienprämien in Höhe von 26,6 Millionen US-Dollar, Aktienoptionen in Höhe von 373,4 Millionen US-Dollar sowie weiteren Vergütungen in Höhe von 1,4 Millionen US-Dollar zusammen.

Aktienkurs muss stark steigen

Die Aktienoptionen sind jedoch an Bedingungen geknüpft. "Die der Option zugrunde liegenden Aktien werden erst dann unverfallbar und die Option erst dann ausübbar, wenn die vom Vergütungsausschuss festgelegten strengen, anspruchsvollen und im Voraus festgelegten Leistungsziele über einen mehrjährigen Zeitraum erreicht werden", heißt es. So soll die Marktkapitalisierung in den kommenden zehn Jahren von derzeit 21 Milliarden US-Dollar auf knapp 153 Milliarden US-Dollar steigen.

Der Mitteilung zufolge lag der Medianverdienst der 13.624 Rivian-Mitarbeiter im vergangenen Jahr bei 90.316 Euro. Dadurch habe Scaringes Gehalt 4.458-mal über dem Median gelegen.

55-mal so viel wie VW-Chef Blume

Nicht ganz so groß ist das Verhältnis im Vergleich zu VW-Konzernchef Oliver Blume. Dieser verdiente im vergangenen Jahr 6,3 Millionen Euro, umgerechnet 7,37 Millionen US-Dollar. Damit wäre Scaringes Vergütung fast 55-mal so groß, wenn er die Aktienoptionen einlösen könnte.

Das Besondere daran: VW investiert derzeit Milliarden in eine Kooperation mit Rivian, um seine künftigen Modelle mit einer Software auf Basis des Rivian-Systems auszustatten. Das dürfte dazu beigetragen haben, die Zukunft von Rivian zu sichern und den Aktienkurs nach oben zu treiben. Dem Bericht zufolge lieferte das Start-up bislang 176.000 Autos aus. Der VW-Konzern lieferte alleine im vergangenen Jahr hingegen 8,98 Millionen Fahrzeuge aus. Das sind mehr als 50-mal so viele wie Rivian in seiner Firmengeschichte.


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