RiskIQ: Microsoft kauft wohl ein weiteres Security-Unternehmen

Nach Refirm Labs soll nun RiskIQ an Microsoft übergehen, für voraussichtlich 500 Millionen US-Dollar. Kunden sind etwa BMW und Facebook.

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RiskIQ hat bald einen neuen Besitzer: Microsoft.
RiskIQ hat bald einen neuen Besitzer: Microsoft. (Bild: RiskIQ/Montage: Golem.de)

Microsoft wird wohl das IT-Security-Unternehmen RiskIQ übernehmen. Ein noch nicht offiziell bestätigter Deal soll 500 Millionen US-Dollar umfassen. Das berichtet das Magazin Business Insider mit Bezug auf interne Quellen. RiskIQ ist unter anderem für den Sicherheitsbericht The Evil Internet Minute bekannt, der jährlich veröffentlicht wird.

Das Unternehmen entwickelt auch Illuminate, eine Suchengine, die das eigene Firmennetzwerk auf Schwachstellen und mögliche Angriffsvektoren von außen untersucht. Dabei werden auch diverse Cloud-Ressourcen des Unternehmens verwendet. Generell ist die Cloud ein wichtiger Bestandteil im Geschäftsmodell von RiskIQ, was unter anderem das Interesse seitens Microsoft erklärt.

Bei der Ankündigung von Windows 11 hat Microsoft zuletzt betont, wie wichtig dem Unternehmen Gerätesicherheit ist. Auf Hardwareebene werden deswegen erhöhte Sicherheitsstandards wie TPM 2.0 und Secure Boot vorausgesetzt. Ansonsten ist ein Gerät nicht für Windows 11 geeignet und kann damit nicht ausgestattet werden. Microsoft setzt aber zusätzlich auf Security-Plattformen in der eigenen Azure-Cloud. Auf Client-Ebene ist das etwa Windows Defender mit Cloud-delivered Protection. Auch Cloud-Dienste wie Onenote, Sharepoint und andere werden durch in Azure gehostete Systeme geschützt.

Bekannte Kunden wie BMW und Facebook

Im Juni 2021 hatte Microsoft erst das Unternehmen Refirm Labs gekauft, ebenfalls eine Security-Firma, die sich allerdings auf das Internet der Dinge konzentriert. Nach dem finanziellen Erfolg, sich als großer Cloud-Anbieter zu positionieren, könnte die IT-Sicherheit nun ein nächstes großes Feld sein, in dem sich Microsoft als bekannte Marke etablieren will.

RiskIQ hat mehrere große Kunden, die bei einer möglichen Übernahme durch Microsoft wahrscheinlich bestehen werden. Darunter sind Facebook, American Express, PNB Paribas und BMW. Solche Kunden könnten beim Stärken der Marktposition helfen.

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