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Risen 3 im Test: Altbacken, aber richtig schön rotzig

Mit Risen 3 wollen die deutschen Entwickler von Piranha Bytes "zurück zu ihren Wurzeln". Unser Test erklärt, wie gut das den Rollenspiel-Nerds (Gothic, Risen) gelungen ist.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Held von Risen 3 kämpft gegen Geisterpiraten.
Der Held von Risen 3 kämpft gegen Geisterpiraten. (Bild: Screenshot Golem.de)

"Oh nein! Nicht schon wieder so eine Nervensäge." Das waren unsere Gedanken, als wir den Möchtegernpiraten Mud im Dschungel der Insel Kila auf einmal an der Backe hatten. Keinen Zentimeter wich er unserem Held mehr von der Seite. Und alle paar Meter fing er an, uns belanglos mit penetranter und nervtötender Stimme vollzuquatschen.

Inhalt:
  1. Risen 3 im Test: Altbacken, aber richtig schön rotzig
  2. Noch ein neues Kampfsystem
  3. Handlung aus zweiter Hand
  4. Verfügbarkeit und Fazit

Mud ist vom deutschen Entwicklerstudio Piranha Bytes nicht umsonst in deren neuem Rollenspiel platziert worden. Mit Risen 3 wollen sie so häufig es geht an ihre bisher besten Werke Gothic 1 und 2 erinnern. Genau so eine Nervensäge hatten wir schon 2001 einmal am Hals, in Gothic 1. Sie loszuwerden, bedeutet entweder, eine endlose Questreihe erfolgreich zu absolvieren (und dabei gefühlt stundenlange Dialoge über sich ergehen zu lassen), oder wertvolle Seelenpunkte dabei zu verlieren, die Quasselstrippe einfach umzumöbeln.

Am Ende entschieden wir uns beim Test für eine Tracht Prügel für das Anhängsel. Die Seelenpunkte würden wir an anderer Stelle schon mit guten Taten wieder reinholen. Was wir aber sicher nicht wollten war: noch mehr Gequatsche. Denn in Risen 3 wird sowieso schon ausgiebig diskutiert, gewitzelt und gelabert. Die Dialoge mit den NPCs sind serientypisch rotzig. Da wird gemotzt, gemeckert und geschimpft - einfach gesagt, wie es ist. Dadurch hebt sich Risen 3 deutlich von den Gesprächen in anderen atypischen Rollenspielen wie Skyrim ab. Das finden wir sehr gut. Insgesamt wird aber einfach immer eine Spur zu viel geredet. Und etwas zu vorhersehbar sind die Gespräche auch.

Sein Name ist nicht Nobody

Zu Beginn sind die ausschweifenden Erklärungen und Erzählungen noch gern gesehen. Immerhin will ein neuer Held eingeführt werden. Spieler schlüpfen in die Haut des Bruders der Piratenbraut Patty, die Spieler schon aus Risen 1 und 2 kennen. Dem namenlosen Helden der ersten beiden Teile wird nur eine Gastrolle zuteil. Zum Spielbeginn macht sich unser neuer Held noch gut als Kapitän mit eigener Crew und befindet sich auf Schatzsuche. Er ist adrett gekleidet und hat viele Fähigkeiten.

  • Der dicht bewachsene Dschungel ist in Risen 3 wirklich hübsch geworden. (Screenshots: Golem.de)
  • Risen 3 - maximale Details
  • Risen 3 - minimale Details
  • Risen 3 - maximale Details
  • Risen 3 - minimale Details
  • Risen 3 - maximale Details
  • Risen 3 - minimale Details
  • Der Unschärfeeffekt in Risen 3 ist oft unschön, wie hier am linken Papagei gut zu erkennen.
  • Die Handlung orientiert sich stark an Filmen wie Fluch der Karibik.
  • Unser Held kann zwar jetzt schwimmen, nur tauchen kann er nicht, und nass wird er ebenfalls nicht.
  • Eine der schöneren Einstellungen für die oft langwierigen Dialoge
  • Der Charakterbildschirm - das Inventar wird mit zunehmender Spieldauer sehr überfrachtet.
  • Durch die zahlreichen Gespräche mit den NPCs kommen wir an neue Quests.
  • Mit dem Gamepad werden die Spezialfähigkeiten und Items auf das digitale Steuerkreuz gelegt.
  • Mit Maus und Tastatur nutzen Spieler die Ziffern 1-9.
  • Wir werden von Bones wiederbelebt.
  • Unser erstes Gespräch mit Begleiter Bones
  • Besonders in Kämpfen gegen mehrere Gegner nervt das manuelle Mitführen der Kamera.
  • Viele Stimmen der NPCs kennen Spieler bereits aus alten Spielen von Piranha Bytes.
Wir werden von Bones wiederbelebt.
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Die Schatzsuche endet für ihn allerdings tödlich. Erst drei Wochen nach seiner Beerdigung wird er von einem Schamanen namens Bones wieder zum Leben erweckt. Gemeinsam mit seinem Lebensretter geht er fortan drei primären Fragen nach: Was hat es mit den Geisterschiffen auf sich? Woher stammen die seltsamen Portale, die plötzlich überall in Antigua verteilt aufgetaucht sind, und was geschieht am Ende mit den Titanenlords?

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Noch ein neues Kampfsystem 
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Gronkelstan 24. Aug 2014

Da wäre ich mir nicht so sicher. Ich denke die Internetgeschwindigkeit wird in einigen...

Vaako 22. Aug 2014

ka. hab das grab nie entdeckt glaub die ente hab ich aber auch erschlagen, gab einige...

Vaako 21. Aug 2014

Raus gehen und was dann? Das Wetter ist auch nicht wirklich toll immer. Leute kennen...

Vaako 21. Aug 2014

Dadurch das es wieder Magie gibt und ich nicht mehr unendlich Manapots saufen muss weils...

0xDEADC0DE 19. Aug 2014

Das ist offensichtlich und man kann auch selbst welche bauen. Das hilft einem totzdem...


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