Rise of the Tomb Raider: Patch lässt mehrere Grafikkarten gemeinsam rendern

Neue Funktionen für die Direct3D-12-Version von Rise of the Tomb Raider: Neben generellem Multi-GPU-Support hat Nixxes Software auch noch Async Compute für viele Radeon-Grafikkarten eingebaut.

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Lara Croft in Rise of the Tomb Raider
Lara Croft in Rise of the Tomb Raider (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Das für die PC-Version von Rise of the Tomb Raider verantwortliche Studio Nixxes Software hat den siebten Patch für Lara Crofts Abenteuer veröffentlicht. Das Update wird für Valves Steam- und Microsofts Universal Windows Platform automatisch ausgeliefert und bringt vor allem Neuerungen für die Direct3D-12-Grafikschnittstelle. Wie üblich können Nutzer zumindest unter Steam bei Problemen mit dem Update über den Beta-Tab in den Spieleigenschaften auf die vorherige Patch-Stufe zurückwechseln.

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Neu unter Direct3D-12 ist Explicit-Linked-Multi-Adapter: Diese Funktion ermöglicht es, AMD- oder Nvidia-Grafikkarten gemeinsam als Multi-GPU-Gespann per Crossfire oder SLI die zur Darstellung von Rise of the Tomb Raider notwendigen Berechnungen durchführen zu lassen. Es handelt sich offenbar nicht um die Unlinked-Variante von Multi-Adapter, bei der auch AMD- und Nvidia-Modelle kombiniert werden können. Der Kurztest mit einer Geforce GTX 1060 und einer Radeon RX 480 zeigte keinen Leistungsgewinn.

AMD-Grafikkarten mit GCN-v2-Architektur, die Nixxes GCN v1.1 nennt, bekommen mit dem neuen Patch unter Direct3D-12 eine Unterstützung von Async Compute: Auf einer Radeon RX 290X (GCN v2) und einer Radeon RX 480 (GCN v4) konnten wir allerdings im integrierten Benchmark keinen Geschwindigkeitszuwachs messen. Generell gilt aber, dass D3D12 mittlerweile flotter läuft als D3D11, das war bei früheren Patches nicht so.

Bei der UWP-Version von Rise of the Tomb Raider ist seit dem Patch die vertikale Synchronisation abschaltbar, was grundlegend seit dem Mai-Update der Universal Windows Platform möglich wurde. Bei der Steam-Version hat Nixxes Software sich dazu entschlossen, das Steam-eigene Overlay unter D3D12 zu deaktivieren, da dieses Stabilitätsprobleme verursachen könne.

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