Rise of the Tomb Raider: Kopierschutzsystem Denuvo angeblich geknackt
Russische Hacker rund um eine Gruppe namens Reloaded haben bei der PC-Version von Rise of the Tomb Raider angeblich das Kopierschutzsystem Denuvo geknackt. Sie belegen das unter anderem mit einem Video und mit Bildern, so Torrentfreak.com(öffnet im neuen Fenster). Beides könne laut der Seite gefälscht sein, sehr wahrscheinlich sei das aber nicht. Unklar ist, ob das Spiel – wenn überhaupt – vollständig nutzbar ist oder nur bis zu einem gewissen Punkt, an dem etwa eine erneute Abfrage erfolgt. Im Netz sind bislang keine Cracks von Rise of the Tomb Raider aufgetaucht.

Bislang gilt Denuvo als sicher. Das System ist kein klassischer Kopierschutz, der etwa das Vervielfältigen der Disc verhindern soll. Stattdessen soll die Software – der österreichische Hersteller spricht von "Anti-Tamper"-Software – verhindern, dass etwa die Online-DRM-Systeme von Steam und Origin umgangen werden.
Im Gespräch mit Pcgamesn.com(öffnet im neuen Fenster) sagt Thomas Goebl, Vertriebschef von Denuvo, dass seine Firma nie gesagt habe, Denuvo sei nicht zu knacken – sondern dass es sehr schwierig sei. "Für uns ist es wichtig, ein Spiel während des ersten Abverkaufs zu schützen, was zuletzt veröffentlichten Titeln gelungen ist", so Goebl.
Denuvo gilt als relativ teuer, in letzter Zeit kam es unter anderem bei Just Cause 3 und Doom zum Einsatz. Anfang 2016 hatte eine aus Asien stammende, berühmt-berüchtigte Cracker-Gruppe mit der Aussage für Aufmerksamkeit gesorgt, wegen Denuvo beim Cracken von Just Cause 3 zum ersten Mal überhaupt vor der Aufgabe zu stehen.
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