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Artwork von Rise of the Tomb Raider
Artwork von Rise of the Tomb Raider (Bild: Square Enix)

Rise of the Tomb Raider im Test: Lara und das ewige Leben im ewigem Eis

Artwork von Rise of the Tomb Raider
Artwork von Rise of the Tomb Raider (Bild: Square Enix)

Zwei Jahre nach dem Neustart von Tomb Raider wagt sich Lara Croft ins nächste Abenteuer, diesmal auf der Suche nach dem ewigen Leben. Mit im Gepäck sind atemberaubende Actioneinlagen, wieder mehr Rätsel - und eine toll in Szene gesetzte Geschichte.
Von Thorsten Wiesner

Der Tod des Vaters war für Lara Croft ein einschneidendes Erlebnis, das nun in Rise of the Tomb Raider im Mittelpunkt steht. Lara will die Forschungen ihres Vaters fortsetzen und macht sich daher auf die Suche nach dem Geheimnis der Unsterblichkeit. Allerdings hat sie dabei Konkurrenz: Die Trinity-Sekte mit einem finsteren Oberschurken als Anführer liefert sich mit Lara einen Wettlauf um die kostbaren Artefakte, der vor allem durchs kalte und an den Lebenskräften zehrende Sibirien führt.

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Die Storypassagen sind spannend inszeniert und erinnern, vor allem durch die Szenen im Anwesen der Crofts, erneut stark an Indiana Jones. Allerdings verschenken die Entwickler dabei auch Potenzial: Die Schurken wirken wie aus dem Klischeebuch, und auch der Charakter von Lara hätte angesichts der zahlreichen Filmsequenzen mehr Tiefe bekommen können.

Dafür packt den Spieler das eigentliche Spiel von Beginn an: Bereits beim Prolog im Eis begeistert eine von zahllosen geskripteten Actionsequenzen, die in Sachen Dramatik auch das Potenzial zur Einführungssequenz eines James-Bond-Films hätte - inklusive hereinbrechender Lawinen, abstürzender Wege und gleich mehrfacher Rettungen in allerletzter Sekunde.

  • Im ewigen Eis von Sibirien droht jederzeit Gefahr. (Screenshot: Golem.de)
  • Zum Glück kann Lara sich in letzter Sekunde retten. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Hauptmenü der Xbox-One-Version (Screenshot: Golem.de)
  • Mit Eispickeln und Steigeisen bezwingt Lara die Steilwand. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Weg ist weitgehend linear angelegt. (Screenshot: Golem.de)
  • Grafisch macht das neue Tomb Raider eine sehr gute Figur. (Screenshot: Golem.de)
  • In einer Felsgrotte warten Schätze ... (Screenshot: Golem.de)
  • Der Bogen wird im Spielverlauf immer besser. (Screenshot: Golem.de)
  • Am Basislager kann Lara sich erholen. (Screenshot: Golem.de)
Im ewigen Eis von Sibirien droht jederzeit Gefahr. (Screenshot: Golem.de)

Auch wenn der Spieler fortan meist nur laufen, springen und im richtigen Moment die richtige Taste drücken muss, treiben solche Szenen, wie sie nicht selten vorkommen, den Adrenalinspiegel langfristig nach oben. Wer einmal durch einen zusammenbrechenden Stollen gehetzt oder vor aus allen Richtungen einbrechenden Feuersalven geflüchtet ist, wird diese Sequenzen nicht so schnell vergessen.

Im Vergleich zum direkten Vorgänger legt Rise of the Tomb Raider einen größeren Fokus auf einen ausgeglichenen Mix aus Klettern, Action und Rätseln. Lara muss also nicht nur an Vorsprüngen entlanghangeln, sich mit der Axt an Eiswänden hochziehen, an Seilen und Balken schwingen oder gutes Timing beim Sprung von Plattform zu Plattform beweisen.

Stattdessen kann sie auch mal längere Zeit in Ruhe knobeln - insbesondere in den umfangreichen Gruftpassagen. Die Rätsel orientieren sich an Genretypischem: Wasserpegel erhöhen oder absenken, Schalter finden, Wände aufbrechen, an Seilen baumelnde Objekte abschießen und dann benutzen. Richtig herausfordernd ist das alles nicht.

Adventure-Elemente und das Fazit 

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blizzy 12. Nov 2015

Leider geben sich die Hersteller einfach keine Mühe mehr, was diesen Aspekt angeht. Man...

thomas001le 12. Nov 2015

...aktuell ist die "neue" Lara ja ganz nett anzuschauen, hoffentlich bleibt das auch so ;-)

NeoTiger 12. Nov 2015

Manchmal sollen QTE einfach nur verhindern, dass sich der Spieler bei einer längeren...

Augenstern 11. Nov 2015

Oh EXXO, nicht nur das dein Satzbau und Rechtschreibung sehr schlecht sind, sondern auch...



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