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Lara Croft in Rise of the Tomb Raider
Lara Croft in Rise of the Tomb Raider (Bild: Golem.de)

Sprachen lernen mit Lara und Fazit

An verschiedenen Stellen im Spiel findet Lara Monolithen. Deren Inschriften lassen sich nur entschlüsseln, wenn Lara ihre Sprachkenntnisse hochlevelt. Das tut sie, wenn der Spieler den linken Analogstick (L3 statt wie im Vorgänger L1) drückt und mit dem Überlebensinstinkt auf Spurensuche geht.

Nach der Betrachtung von ein paar Höhlenmalereien hat sich die Croft an ihre Linguistik-Kenntnisse erinnert und kann die Schriften an den Monolithen lesen. Das ist nicht besonders logisch, fasziniert aber trotzdem durch atmosphärische Kommentare der Protagonistin und den einen oder anderen erklärten Mythos. Entschlüsselte Monolithen bringen Lara spezifische Upgrades oder geben Auskunft über die GPS-Daten versteckter Objekte auf der Karte.

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Als die drei Stunden mit Lara Croft auf Microsofts Anspiel-Event in London vorbei sind, stellen wir fest, dass wir uns nur an einem Detail etwas gestört haben, das wir bereits aus dem Vorgänger kennen: Die Modelle der gegnerischen NPCs sind nicht besonders vielfältig. So haben wir "diesen einen Gegner, der so aussieht wie Solid Snake aus Metal Gear Solid" allein in den ersten paar Stunden schon über zwanzigmal besiegt.

Aber es gibt auch Positives über die Gegner zu berichten. Im Vorgänger wussten die Feinde jederzeit auf magische Weise, wo sich Lara befand, und attackierten sie selbst in Deckung. Im neuen Teil kann sich Lara wieder verstecken, auch nachdem sie einen Alarm ausgelöst hat. Dadurch machen die Schleichelemente nun deutlich mehr Spaß.

Rise of The Tomb Raider soll am 13. November 2015 für die Xbox One erscheinen. Anfang 2016 soll die Veröffentlichung auf dem PC folgen, später im Jahr auch die auf der Playstation 4.

Fazit

Nach den ersten drei Stunden Anspielen hätten wir Rise of the Tomb Raider am liebsten direkt in die Tasche gesteckt und zu Hause weitergespielt. Der Spielbeginn ist mit seiner typisch mystischen Handlung à la Indiana Jones überaus fesselnd inszeniert und wirkt absolut ausgereift.

Die angespielte Xbox-One-Version läuft in Full-HD-Auflösung stabil bei 30 Bildern pro Sekunde und sieht vor allem durch die überarbeiteten Lichteffekte spektakulärer und atmosphärischer aus als der Vorgänger. Daher können wir darüber hinwegsehen, dass im November noch keine 4K-Auflösung oder eine noch detailliertere Haarpracht zur Verfügung stehen wird.

Die spielerischen Neuerungen wie das erweiterte Crafting-System und die Verbesserungen bei der künstlichen Intelligenz der Gegner sind sehr vielversprechend, und über mehr Archäologen-Flair bei der Story beschweren wir uns sicher nicht.

Wenn der Rest des Spiels genauso gut ist wie der Anfang, war Microsofts Entscheidung klug, das Spiel für eine gewisse Zeit exklusiv für die Xbox One einzukaufen. Denn damit hätte das Unternehmen einen sehr attraktiven Alleinstellungstitel im Weihnachtsgeschäft.

 Was bringt das ewige Leben?

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Sharkuu 01. Okt 2015

es gibt halt spiele, da kann man nicht warten und muss einfach zuschlagen. z.b. dar souls...

Clown 29. Sep 2015

Zustimmung. Allerdings fand ich Tschirner insofern ne gute Wahl, als dass es a) ein...

Proctrap 28. Sep 2015

Das mit den Quicktime-Events in Cutscenes finde ich genauso bescheuert. So nach dem...

tyraenor 28. Sep 2015

"L3 statt wie im Vorgänger L1" Es sollte wohl "LS statt wie im Vorgänger LB" heißen, da...

Shuriken 28. Sep 2015

Ne, stimmt nicht. Für die PS4 gab es das noch nicht im Abo. Ich glaube, für die PS4 gab...



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