Ripe: Europa gehen die IPv4-Adressen langsam aus

Der europäischen Vergabestelle für IPv4-Adressen, Ripe, gehen die IP-Adressen aus. Voraussichtlich in einem Monat wird das letzte /8-Netz angebrochen.

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Die Vergabe der letzten IPv4-Adressen geht in die Phase 1.
Die Vergabe der letzten IPv4-Adressen geht in die Phase 1. (Bild: Ripe NCC)

Das Ripe Network Coordination Centre (Ripe NCC) verfügt noch über rund 4,1 Millionen IPv4-Adressen, die vergeben werden können, bevor die ersten Adressen aus dem letzten /8-Netz vergeben werden, das dem Ripe NCC im Februar 2012 von der Iana zugeteilt wurde. Ein solches Netz umfasst 16.777.216 IP-Adressen. Danach stehen keine neuen IPv4-Adressen mehr zur Verfügung, es können nur noch solche vergeben werden, die andere Anbieter dem Ripe NCC zurückgeben.

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Das Ripe NCC geht davon aus, dass in rund einem Monat der letzte Adressblock mit rund 16 Millionen IP-Adressen angebrochen wird. Daher beginnt nun die Phase 1 der IP-Adressvergabe: Die IP-Resource-Analysten des Ripe NCC arbeiten ab sofort in Zweierteams, um sicherzustellen, dass mit allen Anfragen effizient, fair, konsistent und transparent umgegangen wird. Dadurch könnten die Antwortzeiten länger werden, warnt das Ripe NCC.

Zudem gelten neue Rückrufregeln: Ab sofort erfolgen Rückrufe nur noch dann, wenn der Betroffene in der Warteliste ganz vorn steht, bisher wurde bei telefonischen Anfragen innerhalb von zwei Stunden zurückgerufen. Dadurch soll sichergestellt werden, dass keine Tickets außerhalb der Reihe mehr bearbeitet werden.

Das Ripe NCC weist zudem darauf hin, dass gegebenenfalls mehrere kleinere Adressblöcke vergeben werden, die in Summe der Anfrage entsprechen. Die Zeit, in der frei werdende IP-Adressen nicht wieder vergeben werden, wird sukzessive verkürzt. Die Quarantänezeit könnte auf eine Woche sinken. Das Ripe NCC will sicherstellen, dass keine IPc4-Adressen mehr übrig sind, wenn die Vergabe aus dem letzten Block startet.

Der letzte /8-Block

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Sobald mit der Vergabe von IPv4-Adressen aus dem letzten /8-Netz begonnen wird, gelten die nochmals verschärften Regeln der Phase 2: Dann erhalten Provider nur ein /22-Netz mit jeweils 1.024 IPv4-Adressen pro Anfrage, ganz gleich, wie viele Adressen sie beantragen, vorausgesetzt, sie verfügen bereits über eine Zuteilung an IPv6-Adressen.

Das Ripe NCC veröffentlicht ab sofort täglich die Zahl der noch freien IPv4-Adressen.

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Technikfreak 09. Sep 2012

Entschuldigung, ich hatte mit den Sonderzeichen etwas überlesen, weil unterdessen eben...

tunnelblick 06. Sep 2012

achso: zum "verschleiern" deiner "internen" ips in deinem öffentlichen subnetz gibt es...

Karl_far_away 06. Sep 2012

Cyanogenmod 9 ? Also kein Original. Das mag zwar für den "Spezialisten" kein Problem...

Anonymer Nutzer 05. Sep 2012

.... Ach Moment mal, es gibt ja IPv6 aber ~14 Jahre sind wahrscheinlich zu wenig Zeit, um...



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