Riot Games: Cheater der Closed Beta von Valorant bleiben verbannt

Immer mehr Mitglieder der Community berichten davon, dass sie in der fertigen Version von Riots Free-to-Play-Shooter Valorant (angespielt) nicht spielen können. Der Grund: Sie wurden bereits in der Closed Beta gebannt, da sie Cheats genutzt hatten und beim Betrügen erwischt wurden. Diese Sperre wurde auch über den Release hinaus aufrechterhalten, was wohl kein Versehen ist. So reagierte Riot-CEO Nicolo Laurent auf eine Anfrage eines gebannten Beta-Betrügers. "Entschuldigung, keine zweite Chance für Cheater" , heißt es in einem Post auf Twitter(öffnet im neuen Fenster) .
Das Spielemagazin Gamestar(öffnet im neuen Fenster) hat über den Twitter-Account Anti-Cheat Police Department(öffnet im neuen Fenster) weitere Fälle entdeckt, die sich über die permanente Sperre ihrer Konten wundern. "Ich bin immer noch von HWID gebannt" , oder "Ich verstehe nicht, warum ich noch immer gebannt bin" , heißt es dort. Der Twitter-Account hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Kommentare von Personen zu finden und zu veröffentlichen, die in der Closed Beta betrogen haben: "Ihr habt Cheats genutzt, also werden ihr bestraft, so funktioniert das eben."
Allerdings werden wohl einige Konten wieder freigeschaltet. Solche speziellen Fälle sind etwa Accounts, die für Testzwecke Cheats eingesetzt und diese in Zusammenarbeit mit Riot Games analysiert haben. Riot-Entwickler Matt Paoletti(öffnet im neuen Fenster) gibt an, dass auch einige Menschen, die nur selten betrogen haben, eine zweite Chance bekommen sollen.
Valorant ist seit dem 2. Juni für alle spielbar. Der Shooter erinnert an das Gameplay von CS:GO und lässt ebenfalls fünf gegen fünf Charaktere gegeneinander antreten und um Bombenplätze kämpfen. Optisch ist das Spiel eher an Titel wie Overwatch angelehnt. Valorants Anti-Cheat-System war bereits in der Closed Beta oft in den Schlagzeilen, da es sehr tiefgreifende Rechte auf dem Hostsystem einfordert. Offenbar sind auch die Konsequenzen für Cheating durchschlagend.
