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Der Etos von Rinspeed
Der Etos von Rinspeed (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Wer braucht schon ein Lenkrad?

Um Platz während einer autonomen Fahrt zu schaffen, bei der der Fahrer das Lenkrad nicht verwendet, lässt es sich beim Etos einfach einklappen. Nach einigen Eingaben faltet sich das Lenkrad zusammen und verschwindet in der Konsole - der Mittelbereich mit seinen zahlreichen Schaltflächen fügt sich dann in das Armaturenbrett ein und fungiert weiterhin als Bedienungskonsole. Dadurch steht dem Fahrer mehr Platz zur Verfügung. Rinderknecht geht davon aus, dass in fünf Jahren zahlreiche autonom fahrenden Autos mit diesem Feature ausgestattet sein werden.

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  • Der Etos basiert auf dem BMW i8. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Rinspeed Etos (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Rinspeed Etos (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Am Heck des Etos ist eine Drohnenlandeplattform untergebracht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Landeplattform des Etos (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Cockpit des Etos beinhaltet Multimedia-Systeme von Harman. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Rinspeed-CEO Frank Rinderknecht im Interview mit Golem.de (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Rinspeed-CEO Frank Rinderknecht im Interview mit Golem.de (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Wenn das Lenkrad versenkt wird, rücken gleichzeitig die Displays des Armaturenbrettes näher an den Fahrer heran. So können digitale Inhalte besser konsumiert werden, da die Bildschirme nun leichter zu erkennen sind. Mit diesem Konzept könnten Fahrer tatsächlich unkompliziert zwischen autonomem Fahren und der eigenen Steuerung umschalten.

Erst einmal nur Ideen

Da der Etos ein Konzeptauto ist, ist die rechtliche Situation für Rinderknecht aktuell eher zweitrangig: "Was der Gesetzgeber dazu sagt, ist eine andere Geschichte." Im Rahmen der Wiener Konvention ist es aktuell in Europa nicht erlaubt, dass sich ein Auto komplett autonom im öffentlichen Straßenverkehr bewegt. Der Fahrer muss stets die volle Kontrolle über das Fahrzeug haben.

Als Beispiel, was in Zukunft aber möglich sein kann, dient der Etos aber sehr gut. Dieser Gedanke ist auch zentral für Rinderknecht - das Auto soll neue Ideen geben und kein Serienfahrzeug sein. Zahlreiche Partner scheinen das Projekt interessant zu finden: Zu den Partnern Rinspeeds gehört unter anderem Corning, das für die Displayverglasung zuständig ist, sowie Harman, von dem die Multimediaumsetzung des Innenraums stammt. Die Halbleiterlösungen stammen von NXP, die Drohne von DJI.

Für Rinspeed ist der Etos nicht der erste Konzeptwagen - sondern die 22. eigene Studie des Schweizer Herstellers. Ob autonom gesteuerte Fahrzeuge in der Zukunft über einklappbare Lenkräder, näher rückende Displays oder gar Drohnen verfügen werden, ist aktuell noch nicht absehbar. Wie ein Cockpit für ein automatisch pilotiertes Fahrzeug, das auch vom Fahrer selbst gesteuert werden kann, aussehen kann, zeigt Rinspeed mit dem Etos allerdings sehr gut.

 Rinspeed Etos angesehen: Der Konzeptwagen mit dem einfahrbaren Lenkrad

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Eisboer 06. Jan 2016

Dieser Marketingquatsch, dass jede Firma jetzt Dronen verwenden muss um ihre Kreativität...



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