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Ring: Gestensteuerung und Texteingabe per Fingerring

Mit einem einfach "Ring" getauften Fingerring will Logbar es Nutzern ermöglichen, alle möglichen Geräte mit Gesten zu steuern. Auch Texte sollen mit dem Ring eingegeben werden können - indem sie einfach in die Luft geschrieben werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Logbars Bluetooth-Ring
Logbars Bluetooth-Ring (Bild: Logbar)

Das japanische Unternehmen Logbar hat einen Bluetooth-Ring vorgestellt, mit dem durch Gesten Fernseher, Lampen sowie Funktionen eines Smartphones oder Tablets gesteuert werden kann. Der Ring mit dem wenig überraschenden Namen "Ring" wird dafür mit dem Daumen aktiviert, anschließend wird die gewünschte Geste einfach in die Luft gemalt. Um das Projekt realisieren zu können, sucht der Hersteller aktuell Unterstützer bei Kickstarter - das Finanzierungsziel ist bereits weit überschritten.

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Mit Ring können auch Texte eingegeben werden. Dafür hat Logbar eine spezielle Schrift entwickelt, mit der Texte zuverlässig geschrieben werden sollen. Damit lassen sich laut dem Hersteller leichter Texte schreiben, beispielsweise bei Twitter und Facebook. Ring soll auch mit Wearables wie Google Glass und Smartwatches kompatibel sein. Über eine spezielle Ring-App kann der Nutzer auch eigene Gesten erstellen, ein Ring Store bietet kompatible Apps an.

  • Der Ring von Logbar (Bild: Logbar)
  • Mit Ring können Nutzer Geräte per Gesten steuern. (Bild: Logbar)
  • Auch Texte können mit Ring eingegeben werden. (Bild: Logbar)
  • Über eine spezielle App können auch eigene Gesten programmiert werden. (Bild: Logbar)
  • Über den Ring Store findet der Nutzer kompatible Apps. (Bild: Logbar)
  • Die noch nicht fertiggestellte Ladestation soll einen eingebauten Akku haben, der den Ring fünfmal Laden kann. (Bild: Logbar)
Der Ring von Logbar (Bild: Logbar)

Nicht kompatible Geräte über Hub steuern

Falls ein Fernsehgerät oder eine fernsteuerbare Glühbirne nicht direkt mit Ring kompatibel sein sollten, können sie laut dem Hersteller über einen noch zu veröffentlichenden Hub dennoch gesteuert werden. Um die generelle Kompatibilität zu erhöhen, wird Logbar ein API und ein SDK für Entwickler veröffentlichen. Damit können Programmierer ihre eigenen Apps mit Ring kompatibel machen.

Auch bargeldlose Zahlungen sollen mit Ring durchgeführt werden können. Der Nutzer soll dabei einfach den zu zahlenden Betrag in die Luft schreiben, nach einer weiteren Geste wird die Zahlung durchgeführt. Des Weiteren benachrichtigt Ring den Nutzer mit seinen drei LEDs und einer Vibrationsfunktion über eingehende Anrufe und Benachrichtigungen.

Ring soll über einen speziellen Ständer geladen werden, der aktuell noch entwickelt wird. Dieser soll selbst einen Akku haben, der für fünf Ladungen des Rings ausreicht. Eine Akkuladung des Rings soll für 1.000 Gesten ausreichen.

Projekt bereits finanziert

Aktuell hat Ring auf Kickstarter über 580.000 US-Dollar gesammelt - das anvisierte Finanzierungsziel von 250.000 US-Dollar ist also bereits nach wenigen Tagen überschritten. Die Kampagne läuft noch bis zum 4. April 2014. Aktuell ist Ring noch für 165 US-Dollar plus 15 US-Dollar Versandkosten zu haben, inklusive des Ladeständers. Die Stückzahlen zu diesem Preis sind allerdings limitiert, der Normalpreis beträgt 185 US-Dollar.

Ring soll in sechs verschiedenen Größen lieferbar sein, die Auslieferung soll ab Juli 2014 erfolgen. Für die Nutzung mit einem Smartphone oder Tablet ist bei einem Android-Gerät die Version 4.4 alias Kitkat notwendig, Apple-Geräte sind ab iOS 7 kompatibel. Eine Unterstützung für Windows Phone ist geplant.



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confector 07. Mär 2014

Ich denke, dass man beide Produkte nicht miteinander vergleichen kann. Bei "Fin" tippt...

Mandrake0 07. Mär 2014

Hatte diese idee schon um die jahrtausenwende (javaring als vorbild) die problematik war...


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