Riders Republic angespielt: Downhill Extrem auf dem Mountainbike

Mit dem Fahrrad über Stock und Stein: Golem.de ist in der Beta des Sportspiels Riders Republic durch Nationalparks gesaust.

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Artwork von Riders Republic
Artwork von Riders Republic (Bild: Ubisoft)

Wer sich Sorgen macht, dass Sportspiele als Inspiration für waghalsige Stunts in der echten Welt dienen: Für Riders Republic können wir Entwarnung geben! Die rasanten Downhillrennen durch sieben Nationalparks in den USA sind teils derart übertrieben in Szene gesetzt, das macht niemand nach!

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Im Spiel sorgen Sprünge über geschätzt ein paar Dutzend Meter oberhalb einer Wüstenlandschaft aber für viel Spaß - zumindest, wenn die Landung gelingt, was meist der Fall ist.

Wenn nicht, können wir nach Stürzen mit einem raschen Druck auf eine bestimmte Taste schnell wieder aufstehen oder die Zeit ein paar Sekunden zurückdrehen. Echten Hals- und Beinbruch gibt es also nicht.

Das von Ubisoft Annecy entwickelte Riders Republic spielt sich ein bisschen wie ein Forza Horizon für Mountainbiker, Rennradler, Snowboarder und Trickskifahrer.

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Wir sind in einer riesigen Welt unterwegs, die wie eine Art "Best of" nordamerikanischer Nationalparks wie Bryce Canyon, Yosemite Valley, Mammoth Mountain und Grand Teton zusammengesetzt ist.

Dort können wir uns per Schnellreise zu Wettbewerben teleportieren und an Rennen gegen computergesteuerte Opponenten oder andere menschliche Athleten teilnehmen. Alternativ erkunden wir die Welt per Schneemobil oder mit dem Rad auf eigene Faust.

Bei Wettrennen kommt es auf eine möglichst gute Zeit an - klar. Die Steuerung auf dem Mountainbike fanden wir in der Beta gelungen: Wir sind sofort damit klargekommen, hatten Spaß und das Gefühl, nach und nach ein paar Feinheiten zu lernen. Nach wenigen Stunden sind wir etwa schon ganz anders um engste Kurven gekommen als anfangs.

Das Aufstehen nach Stürzen könnte ein bisschen schneller gehen. Das Zurückspulen kann man in der momentanen Form ganz vergessen: Natürlich fahren die menschlichen Kontrahenten unterdessen weiter, so dass wir bei einem Fahrfehler mit anschließendem Rewind keine Chance mehr auf den Sieg haben - sofern die anderen Fahrer nicht auch stürzen.

Ebenfalls wichtig auf dem Rad ist das gezielte Sprinten - was wie ein Turbo beim Autorennspielen nur kurze Zeit funktioniert. Also müssen wir das Extra gezielt anwenden, etwa nach Kurven.

  • Im Fahrerlager erhalten wir unser erstes MTB. (Bild: Ubisoft / Screenshot: Golem.de)
  • Die Kostüme - das hier ist eine Giraffe - sind ziemlich witzig. (Bild: Ubisoft / Screenshot: Golem.de)
  • Suki zeigt uns die Welt von Riders Republic. (Bild: Ubisoft / Screenshot: Golem.de)
  • Im echten Leben hätten wir hier ein Problem. (Bild: Ubisoft / Screenshot: Golem.de)
  • Unterwegs mit Wingsuit und Raketenantrieb. (Bild: Ubisoft / Screenshot: Golem.de)
  • Hals- und Beinbruch auf Schnee - mit vielen Tricks. (Bild: Ubisoft / Screenshot: Golem.de)
  • Im Fahrerlager können wir unser Outfit wechseln. (Bild: Ubisoft / Screenshot: Golem.de)
Im Fahrerlager erhalten wir unser erstes MTB. (Bild: Ubisoft / Screenshot: Golem.de)

Wir waren vor allem mit Mountainbikes von Markenherstellern unterwegs, konnten aber auch auf Rennrädern in den Sattel steigen - und damit dann ebenfalls über unbefestigte Pisten sausen, was natürlich absurd ist.

Es gibt wohl auch so etwas wie echte Straßenrennen, aber daran haben wir in der Beta noch nicht teilgenommen. Taktische Finessen wir mit einem Team auf klassischen Touren erwarten wir eher nicht. Nett: An einigen Rennen nehmen wir in schön schrägen Kostümen teil, was wir wirklich lustig fanden.

Riders Republic - (kostenloses Upgrade auf PS5) - [PlayStation 4]

Riders Republic: Termin und Plattformen

Treffpunkt ist ein zentrales Lager namens Riders Ridge, dort begegnen wir auch anderen Personen. Darunter eine gewisse Suki, die uns in einer sehr langen Zwischensequenz herumführt, sowie den Ex-Extremsportler und Burgerbrater Brett. Diese Sequenzen sind zum Glück längst nicht so schrill, wie wir erwartet haben - Tonfall und Aufmachung finden wir okay.

Beim Skifahren und auf dem Showboard geht es vor allem um Tricks und Kombos, hier erinnert das Programm an die Skateboardspiele mit Tony Hawk. Es gibt eine manuelle und eine automatische Landung. Wir sind trotzdem ständig mit dem Kreuz oder Genick gelandet, was wir mal ganz forsch auf die Beta schieben (und nicht auf unser Nicht-Können!).

Mit den unterschiedlichen Multiplayermodi haben wir uns nicht beschäftigt, im Grunde dürfte alles Wichtige enthalten sein. Riders Republic kommt am 28. Oktober 2021 für Playstation 4 und 5, Xbox One und Series X/S, Windows-PC (Epic Games Store sowie Ubisoft Store) sowie für Google Stadia auf den Markt. Noch bis zum 28. August 2021 läuft auf allen Plattformen ein offener Betatest.

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