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Die Bedienung

Der Touchscreen ist nicht so sehr für das Steuern der Menüs, sondern vielmehr für die Festlegung des Autofokus-Punktes gedacht, was sehr gut funktioniert. Alternativ lässt sich dieser mit dem Vier-Wege-Schalter verschieben, was besonders im Winter mit behandschuhten Händen eine gute Alternative darstellt. Wer will, kann einige Tasten nach eigenen Wünschen belegen - die Fn-Taste, die ISO- und die Drive-Taste.

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Der Bildschirm ist ausreichend hell, doch bei Hochformataufnahmen haben wir eine Schwäche entdeckt: Polarisierende Sonnenbrillen sorgen dafür, dass der Bildschirm in dieser Lage schwarz erscheint. Ein systembedingtes Manko, das mangels Sucher einen kleinen Komfortverlust bedeutet.

Die Scharfstellung ist fix

Die Fokussierung funktioniert übrigens dank Phasenautofokus und Kontrastautofokus enorm schnell - wenn das Firmware-Update aufgespielt ist, das Ricoh einige Monate nach Veröffentlichung der Kamera nachgeschoben hat. Die Motive werden nach den Produktangaben innerhalb von 0,3 Sekunden scharf gestellt. Das ist jedoch nur möglich, wenn die Kamera überhaupt eine Fokussierung vornehmen kann - und das klappt leider nicht immer, besonders bei schlechtem Licht oder niedrigem Kontrast. Im Makrobereich ist das Verhalten oder besser gesagt: das Unvermögen sofort scharfzustellen, besonders nervig.

Scharf ohne Autofokus

Normalerweise ist das manuelle Scharfstellen bei Kompaktkameras eher eine Spielerei als eine sinnvoll nutzbare Funktion, denn zum Ablesen ist ein guter Sucher oder ein leicht ablesbares Display erforderlich. Das hat die Ricoh beides nicht. Es gibt aber mehrere sinnvolle Einstellungen wie einen Fixfokus auf diverse Distanzen, was dann die Kameraparameter so steuert, dass beispielsweise alles von 2,5 Metern Distanz bis Unendlich scharf abgebildet wird, ohne dass der Autofokus anspringen muss und die Reaktionszeit der Kamera deutlich steigert. So etwas muss der Fotograf natürlich auch ausnutzen können, beispielsweise im Bereich der Straßenfotografie.

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  • Foto Ricoh GRIII (Bild: Andreas Donath)
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 Ricoh GR III im Test: Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne ZoomDie nervige Kehrseite der Kompakten 
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superdachs 18. Jul 2019

Ich würde noch weiter gehen: Und _wirklich_ kann man die Schärfe leider nur mit einem...

brainslayer 15. Jul 2019

Ich hab mal die Firmware die zum Download steht einer kurzen flüchtigen Analyse...

osolemiox 14. Jul 2019

Sie hat sicherlich ihre Berechtigung, aber ich persönlich werde NIE so eine große Kamera...

Flexy 13. Jul 2019

(...) Das Objektiv hat aber keine echten 28mm, sondern real 18,3 mm Brennweite, das...

Flexy 13. Jul 2019

(...) Weil man damit so ziemlich gar keine Spiegelungen bei greller Sonne mehr hat...


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