Richard Heigl über Barrierefreiheit: "Wir sind bei den ersten Audits glatt durchgefallen"
Auf dem Weg zur gesetzlich vorgeschriebenen Barrierefreiheitszertifizierung nach BITV in ihrer Software Bluespice hatten die Macher der Hallo Welt! aus Regensburg einige Widerstände zu überwinden. Erst als sie mit der Pfennigparade und ihren Business-Angeboten einen erfahrenen Partner fanden, änderte sich das signifikant.
"Wir mussten uns eingestehen, dass wir hausintern schlicht nicht die Kompetenzen hatten, zu erkennen, worauf man achten muss, wenn man dieses Level von Barrierefreiheit anbieten will. Wie sind Anforderungen der Norm zu verstehen? Wie ist das umzusetzen?", sagt Hallo-Welt-CEO Richard Heigl im Interview für den Golem-Newsletter Chefs von Devs.
Also sei nach neuen Mitarbeitern gesucht worden, das habe aber auch nicht funktioniert. "Wir haben schlicht niemanden gefunden." Mit der gemeinnützigen Stiftung Pfennigparade fand man schließlich den passenden Partner.
"Es gab regelmäßige Meetings, bei denen systematisch Teile der Software besprochen wurden. Wir stellten Fragen, werteten Testergebnisse aus und entwickelten zusammen Lösungen, die dann auch gleich umgesetzt wurden", sagt Heigl. Nach einem guten halben Jahr hätten sie heute zwei in Barrierefreiheit gut geschulte Mitarbeiterinnen.
Warum Heigl denkt, dass eine Zertifizierung für Barrierefreiheit ohne externe Experten kaum möglich ist, und wie so eine Zertifizierung überhaupt abläuft, könnt ihr im kompletten Interview im Newsletter nachlesen.
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