Richard Garriott: Lord British macht ein neues Rollenspiel - mit NFTs

Der legendäre Spieleentwickler Richard Garriott arbeitet an einem Rollenspiel, in dem es Land zu kaufen geben soll.

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Richard Garriott im Oktober 2019 auf einer Veranstaltung in New York
Richard Garriott im Oktober 2019 auf einer Veranstaltung in New York (Bild: Rob Kim/Getty Images for The Science Channel)

Der Spieleentwickler und Abenteurer Richard Garriott - seine Fans nennen ihn Lord British - hat ein neues Projekt angekündigt. Dabei handelt es sich um ein Rollenspiel, in dem man seinen Avatar ähnlich wie in Ultima, den Frühwerken von Garriott, aus der Vogelperspektive durch eine Fantasywelt bewegt.

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Ein weiterer prominenter Beteiligter an dem noch namenlosen Titel ist Todd Porter, einer der Miterfinder von Dungeons & Dragons.

Laut einem Bericht von PC Games N wird das Projekt klassisch finanziert, einer der Partner ist das in der Spielebranche bislang weitgehend unbekannte Unternehmen Dehorizon. Die Firma beschäftigt sich unter anderem mit Blockchains und Kryptowährungen - und diese Technologien sollen auch in dem Titel von Garriott und Porter eine Rolle spielen.

Die Spieler sollen nämlich Land kaufen können, dass ihnen dann als Non-Fungible Token (NFT) "gehört". Mit dem virtuellen Gelände kann man spekulieren oder etwa eine Kneipe eröffnen und damit Geld verdienen - sowohl virtuelles als auch echtes.

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Im Gespräch mit PC Games N sagte Garriott, dass die Spieler bereits in seinem früheren Werk Ultima Online immer wieder mit Immobilien Handel betrieben hätten - was von den Entwicklern ursprünglich nicht vorgesehen war.

Deshalb seien die Geschäfte über Auktionsplattformen gelaufen, wodurch das Studio (Electronic Arts) nichts mitverdient und sogar jede Menge Ärger mit der Klärung umstrittener Deals gehabt habe. All das könne man nun dank NFTs verhindern.

Garriotts letztes Spiel war umstritten

Garriott hatte zuletzt mit seinem Entwicklerstudio Portalarium das zum Teil über Kickstarter finanzierte Shroud of the Avatar entwickelt. Bei dem Rollenspiel gab es von Anfang an Probleme mit teils massiven Bugs, Designschwächen, nicht eingehaltenen Versprechen und Terminverschiebungen. Die finale Version hat momentan auf Steam die Note "Ausgeglichen": 52 Prozent der rund 2.800 Bewertungen sind positiv.

Richard Garriott hat 1983 das legendäre Entwicklerstudio Origin Systems mitbegründet, das 2004 von EA gekauft wurde. Als Erfinder der Ultima-Reihe und Designer von Ultima Online hat Garriott das Genre sowohl der Rollenspiele als auch der Onlinerollenspiele entscheidend geprägt. Sein Spitzname Lord British stammt aus einer Figur in Ultima.

Garriott nimmt regelmäßig an Expeditionen teil, unter anderem zum Nordpol und in die Tiefsee. Außerdem war er im Oktober 2008 als sechster Weltraumtourist im All.

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Gaius Baltar 16. Apr 2022

Ist es Zufall, dass dies genau den anderen der beiden Origin-Schöpfer betrifft, der die...

Sharra 15. Apr 2022

Oder es ist eine der vielen tausend Dinge, die jedes Jahr erfunden werden, und absolut...

werpu 15. Apr 2022

Gariott ist in seinem eigenen Kopf gefangen. Um gutes Game Design gehts ihm schon lang...

werpu 15. Apr 2022

Molineux hat sich grad mit NFT investoren die auf ihn reingefallen sind gesund gestoßen...



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