Abo
  • Services:

Rhode Island: Senatoren fordern Pornosperre mit 20-Dollar-Gebühr

In einem US-Bundesstaat soll jede Form von sexuellen Inhalten im Internet blockiert werden. Nur wer 20 US-Dollar zahlt, kann die Internetsperre aufheben, fordert eine Gesetzesvorlage.

Artikel veröffentlicht am ,
Staatliche Zensur soll Inhalte für Erwachsene verbieten.
Staatliche Zensur soll Inhalte für Erwachsene verbieten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Im US-Bundesstaat Rhode Island sollen Internet Service Provider alle sexuellen Inhalte blockieren. Gegen eine Gebühr von 20 US-Dollar wird die Pornosperre aufgehoben. Das fordern die demokratischen Senatoren Frank Ciccone und Hanna Gallo in einer Gesetzesvorlage mit dem Titel "Ein Gesetz mit Bezug auf öffentliche Versorgungsunternehmen und Betreiber - Internet Digital Blocking (PDF)", wie das Providence Journal berichtet.

Stellenmarkt
  1. ip-fabric GmbH, München
  2. alanta health group GmbH, Hamburg

Das anhängige Gesetz würde Internetdienstanbieter dazu zwingen, "sexuelle Inhalte" standardmäßig zu blockieren und eine einmalige Gebühr von 20 US-Dollar von jedem Internetnutzer zu erheben, der Onlinepornografie oder andere "sexuell anstößige" Inhalte sehen möchte. Die Provider müssen die Einnahmen an den Staat weiterleiten, der das Geld für den Kampf gegen Menschenhandel einsetzen werde.

Pornosperre: auch einvernehmlicher Sex betroffen

Geschlechtsverkehr, ob "normal oder pervers, tatsächlich oder simuliert", dürfe nicht dargestellt werden. Auch Masturbationshandlungen fallen unter das Gesetz. Websites, auf denen Prostituierte ihre Dienste anbieten, müssen ebenfalls blockiert werden.

ISPs in Rhode Island müssten "einen Meldemechanismus wie eine Website oder ein Callcenter einrichten, um zu ermöglichen, dass sexuelle oder potenziell sexuell anstößige Inhalte gemeldet werden und blockierte Inhalte, die nicht sexuell oder potenziell sexuell anstößig sind, wieder freigegeben werden."

Der Gesetzesentwurf wurde dem Justizausschuss des Senats vorgelegt. Viele Vorlagen liegen dem Ausschuss vor, so dass der Vorschlag nicht notwendigerweise abgestimmt und herrschendes Recht wird. Ein ähnlicher Gesetzesentwurf wurde im vergangenen Monat in Virginia vorgeschlagen, aber nicht verabschiedet.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 99,00€
  2. (u. a. Outward 31,99€, Dirt Rally 2.0 Day One Edition 24,29€, Resident Evil 7 6,99€, Football...
  3. 319,90€ (Bestpreis!)

Youssarian 10. Mär 2018

Wenn die von Dir genannten Voraussetzungen zuträfen, stimmte ich Dir zu. Nein, gar...

TechKnOwledgy 09. Mär 2018

Wenigstens hast du jetzt Schonmal zugegeben, dass du dich überhaupt nicht mit den...

pEinz 08. Mär 2018

Sehr schön geschrieben!

theonlyone 08. Mär 2018

Am Ende wird eine Verschlüsselung einfach verboten, um die Inhalte der Übertragungen zu...

theonlyone 08. Mär 2018

Professionelle Produkte können das leisten. Alle "Hobby" Aufnahmen sind eben von privat...


Folgen Sie uns
       


Schneller 3D-Drucker vom Fraunhofer IWU - Bericht

Ein 3D-Drucker für die Industrie: Das Fraunhofer IWU stellte auf der Hannover Messe 2019 einen 3D-Drucker vor, der deutlich schneller ist als herkömmliche Geräte dieser Art.

Schneller 3D-Drucker vom Fraunhofer IWU - Bericht Video aufrufen
Days Gone angespielt: Zombies, Bikes und die Sache mit der Benzinpumpe
Days Gone angespielt
Zombies, Bikes und die Sache mit der Benzinpumpe

Mit dem nettesten Biker seit Full Throttle: Das Actionspiel Days Gone schickt uns auf der PS4 ins ebenso große wie offene Abenteuer. Trotz brutaler Elemente ist die Atmosphäre erstaunlich positiv - beim Ausprobieren wären wir am liebsten in der Welt geblieben.
Von Peter Steinlechner


    Tropico 6 im Test: Wir basteln eine Bananenrepublik
    Tropico 6 im Test
    Wir basteln eine Bananenrepublik

    Das Militär droht mit Streik, die Nachbarländer mit Krieg und wir haben keinen Rum mehr: Vor solchen Problemen stehen wir als (nicht allzu böser) Diktator in Tropico 6, das für anspruchsvolle Aufbauspieler mehr als einen Blick wert ist.
    Ein Test von Peter Steinlechner


      Verschlüsselung: Ärger für die PGP-Keyserver
      Verschlüsselung
      Ärger für die PGP-Keyserver

      Die Schlüsselserver für PGP sind so ausgelegt, dass sie fast alles ungeprüft akzeptieren. Das führt zu zahlreichen Problemen, zuletzt wurden die Keyserver aufgrund von Angriffen mit vergifteten Schlüsseln immer unzuverlässiger.
      Ein Bericht von Hanno Böck

      1. OpenPGP/GnuPG Signaturen fälschen mit HTML und Bildern
      2. GPG-Entwickler Sequoia-Projekt baut OpenPGP in Rust

        •  /